Frieden
Die Friedensförderung ist in der Bundesverfassung verankert und gehört zu den aussenpolitischen Prioritäten. Dank ihrer Neutralität, ihrer humanitären Tradition, ihrer Erfahrung und Expertise geniesst die Schweiz in der Friedensförderung hohe Glaubwürdigkeit und ist weltweit eine gefragte Partnerin. In den nächsten Jahren will sie ihre Guten Dienste – insbesondere die Mediationskapazitäten – weiter stärken.

Die Schweiz war weltweit in den letzten 20 Jahren in über 30 Friedensprozesse in mehr als 20 Ländern involviert und hat in dieser Zeit ein breites Instrumentarium zur Förderung von Frieden und Sicherheit entwickelt. Sie ist aktiv in der Krisen- und Konfliktbearbeitung sowie Konfliktprävention und hilft mit, internationale Verhaltensregeln und Normen für die Staatengemeinschaft zu entwickeln sowie deren Anwendung zu verbessern.
Es geht aber auch darum, den Ausbruch von neuen Konflikten und Kriegen zu verhindern. Zu diesem Zweck setzt sich die Schweiz in der Vergangenheitsarbeit und der Prävention, dem Begleiten demokratischer Prozesse, dem Stärken rechtsstaatlicher Institutionen, der Förderung der Menschenrechte und der Integration von Frauen in Friedens- und Sicherheitsprozesse ein. Gleichzeitig ist sie im Rahmen internationale Organisationen wie der OSZE, dem Europarat oder der UNO für den Friedenaktiv.

Gute Dienste
Die Schweiz unterstützt Konfliktparteien bei der Suche nach einer Verhandlungslösung mittels ihren Guten Dienste.

Vergangenheitsarbeit und Prävention von Gräueltaten
Die Schweiz engagiert sich im Rahmen der Förderung von Frieden und Menschenrechten für die Vergangenheitsarbeit, Gräueltatenprävention.

Frauen, Frieden, Sicherheit
Die Schweiz fördert die Rolle von Frauen in Frieden und Sicherheit. Sie setzt sich für Frauenrechte und für besseren Schutz vor sexualisierter Gewalt in Konflikten ein.
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Staatssekretariat STS-EDA
Effingerstrasse 27
3003 Bern