Portrait
Micheline Calmy-Rey, Bundesrätin
Micheline Calmy-Rey wurde am 8. Juli 1945 in Sion im Wallis geboren. 1968 machte sie am Institut universitaire de Hautes Etudes Internationales in Genf das Lizentiat. Sie ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und führte während 20 Jahren eine KMU, die im Buchvertrieb tätig war.
1979 trat Micheline Calmy-Rey in die Sozialdemokratische Partei Genfs ein, die sie während zwei Amtsperioden präsidierte. Als Vertreterin im Grossen Rat widmete sie sich vor allem den öffentlichen Finanzen. Es war daher nahe liegend, dass sie 1998 das Finanzdepartement übernahm, nachdem sie 1997 in die Genfer Regierung gewählt worden war. Innert vier Jahren strukturierte sie ihr Departement nachhaltig um. Zudem leitete sie die erfolgreiche Sanierung der Genfer Kantonalbank, die zu viele Kreditrisiken eingegangen war.
Am 4. Dezember 2002 wurde Micheline Calmy-Rey in den Bundesrat gewählt, wo sie das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) übernahm. Hier setzt sie sich engagiert für eine aktive Aussenpolitik ein, bei der Friedensförderung, Völkerrecht, Menschenrechte und Armutsbekämpfung im Zentrum stehen - eine Politik, die Sicherheit und Wohlstand der Schweizerinnen und Schweizer sichern soll.
Im Jahr 2007 war Micheline Calmy-Rey Bundespräsidentin.
- Curriculum Vitae (19 Kb, pdf)

