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Abteilung Sicherheitspolitik und Krisenmanagement
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Abteilung Sicherheitspolitik und Krisenmanagement

Die Abteilung Sicherheitspolitik und Krisenmanagement (ASIK) ist Teil der Politischen Direktion. Sie ist für Fragen der inneren und äusseren Sicherheit zuständig. Ihre Aktivitäten gliedern sich in drei Bereiche: Sicherheitspolitik, mit dem Schwerpunkt Rüstungskontrolle; Krisenmanagement-Zentrum mit Krisenprävention und den Reisehinweisen; Dienst für historische Studien mit Dokumentation und Konferenzdienst.

Sicherheitspolitik
Im Bereich der Sicherheitspolitik befasst sich die ASIK vor allem mit Fragen der internationalen Sicherheit, der Rüstungskontrolle und der Abrüstung.

  • Internationale Sicherheit: Die ASIK wirkt insbesondere als Schnittstelle zwischen dem EDA und den Nachrichtendiensten des Bundes; sie beobachtet die Entwicklung der internationalen Sicherheitsarchitektur und ihre Akteure.
  • Rüstungskontrolle, Abrüstung und Nichtverbreitung: Koordination der Positionen des EDA, Beteiligung an und Leitung von Schweizer Delegationen, Umsetzung konkreter bilateraler Projekte im Abrüstungsbereich

In diesem Rahmen organisiert die ASIK multilaterale Treffen und Workshops in Zusammenarbeit mit internationalen Organisationen, die sich mit Fragen der internationalen Sicherheit, der Rüstungskontrolle und Abrüstung sowie der Nichtverbreitung von nuklearen, chemischen und biologischen Massenvernichtungswaffen befassen.

Krisenmanagement-Zentrum

Zu den Aufgaben des im Juni 2011 eingerichteten Krisenmanagement-Zentrums (KMZ) gehören die Prävention und Bewältigung von Krisen und Notlagen, die Schweizer Staatsangehörige im Ausland betreffen (bewaffnete Konflikte, politische Unruhen, Naturkatastrophen, Attentate, Entführungen). Das KMZ unterstützt und berät auch die übrigen Organisationseinheiten des EDA im Bereich Krisenmanagement.

Krisenmanagement-Zentrum [©EDA]

 (500 x 300)
Das KMZ kann jederzeit eine interdepartementale Task Force aktivieren. [©EDA]

Die wichtigsten Aufgaben und Tätigkeiten sind:

  • Steuerung: Unter der Leitung des EDA steuert und koordiniert das Krisenmanagement-Zentrum alle vom Bund eingesetzten Mittel, wenn Schweizer Staatsangehörige im Ausland in eine Krisen- oder Notsituation geraten sind und Hilfe benötigen.
  • Krisenstab: Das KMZ kann jederzeit einen «Krisenstab» oder eine interdepartementale Task Force aktivieren, der oder die bis zur Beilegung der Krise im Einsatz bleibt.
  • Einsatzpool: Bei Bedarf setzt das KMZ den Kriseneinsatzpool des EDA (KEP) ein (270 ausgebildete Freiwillige in der ganzen Welt).
  • Warnsystem: Das KMZ verfügt über ein Frühwarnsystem zur Überwachung der internationalen Lage und von Ereignissen, die Sicherheit der Schweizer Staatsangehörigen betreffen könnten.
  • Reisehinweise: Zur Prävention publiziert das KMZ die Internetseiten mit den Reisehinweisen (157 Länder). Diese entstehen in Koordination mit den Schweizer Botschaften und Konsulaten und stützen sich auf unterschiedliche Informationsquellen (vor allem der Nachrichtendienst des Bundes). Die Reisehinweise stehen auch via Twitter zur Verfügung (@travel_edadfae).
  • Antizipation: Das KMZ steht in engem Kontakt zu seinen Partnern (eidgenössische Departemente, Krisenzentren anderer Aussenministerien, private Assistenzdienste, Tourismusbranche, NGO, im Ausland tätige Schweizer Unternehmen). Ferner nimmt es Aufgaben der Krisenvorbereitung bei den schweizerischen Vertretungen im Ausland wahr.
  • Ausbildung: Das KMZ unterzieht die Krisenmanagement-Instrumente einer regelmässigen Evaluation und beteiligt sich an der Schulung des EDA-Personals im Bereich Krisenmanagement.

Dienste
Das ASIK verfügt über ein Dienstleistungs- und Dokumentationszentrum:

  • Historischer Dienst: Studien und Recherchen zur Schweizer Geschichte und zu den historischen Aspekten der schweizerischen Aussenpolitik.
  • Politische Dokumentation: Registrierung und Archivierung der politischen Berichte der Vertretungen und der aussenpolitischen Ereignisse, Veröffentlichung der Zeitschrift «Politorbis».
  • Konferenzdienst: Insbesondere Organisation der jährlichen Botschafterkonferenz.