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Die Schweiz ruft zum Schutz der Zivilbevölkerung in Libyen auf

22.08.2011

Die Schweiz hat die aktuelle Situation in Libyen zur Kenntnis genommen und verfolgt die Entwicklung in Tripolis aufmerksam. Die Schweiz ruft alle Parteien zur Zurückhaltung und zur Einhaltung ihrer völkerrechtlichen Verpflichtungen auf. Alle nötigen Massnahmen müssen ergriffen werden, um der Zivilbevölkerung bestmöglichen Schutz zu bieten. Die Schweiz fordert das Regime Gaddafi dazu auf, die Macht umgehend abzugeben, um der Zivilbevölkerung weiteres Leid zu ersparen.

Die Schweiz drückt den Familien und Angehörigen der Opfer der Auseinandersetzungen der vergangenen Monate ihre tiefe Anteilnahme aus.  

Die Schweiz hat auch von der Verhaftung von Saif al-Islam Gaddafi Kenntnis genommen. Sie ruft die Verantwortlichen in Libyen dazu auf, dass alle Schuldigen vor Gericht kommen.

Als eines der ersten Länder hat die Schweiz Mitte März 2011 ein Büro für Humanitäre Hilfe in Benghazi eröffnet, um dazu beizutragen, die Leiden des libyschen Volkes zu mildern. Dieses Engagement wird fortgesetzt. Bis zur Wahl einer legitimen Regierung, ist der Nationale Übergangsrat (TNC) der einzige politische Gesprächspartner der Schweiz in Libyen. In Benghazi hat die Schweiz ein Verbindungsbüro eröffnet, um ihre politischen Beziehungen mit dem TNC zu intensivieren. Sie wird ihre Botschaft in Tripolis so schnell wie möglich wiedereröffnen.

Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten
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