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Wissenschaft

In der wissenschaftlichen und technischen Forschung spielt die Schweiz auf internationaler Ebene eine wichtige Rolle. Sie beherbergt zahlreiche Forschungsstätten mit Weltruf und bis heute wurden 20 Schweizer Wissenschaftler mit dem Nobelpreis ausgezeichnet.

Wissenschaft und Wirtschaft

Die Schweiz tätigt in den Bereichen Forschung und Entwicklung jährliche Investitionen von knapp 3% des BIP und nimmt damit einen Platz unter den ersten fünf der forschungsaktivsten Industrienationen ein. Zwei Drittel der Forschungsarbeiten werden durch die Privatwirtschaft finanziert, 20% durch staatliche oder kantonale Fördermittel und der Rest durch diverse Institutionen wie Fachhochschulen.

Forschungsgebiete

Die Forschungsanstrengungen konzentrieren sich auf Branchen mit Zukunftsperspektive. Dabei zeichnen sich folgende Sektoren durch ein dynamisches Wachstum aus: Pharma- und Chemieindustrie, Medizinaltechnik, Biotechnologie, Umweltschutz- sowie Informations- und Kommunikationstechnologien. An den Hochschulen und Universitäten wird vor allem in den Naturwissenschaften geforscht: Chemie, Physik, Medizin sowie in der Micro- und Nanotechnologie.
Die Schweiz begleitet zahlreiche Forschungsprojekte im Ausland und nimmt mit der Europäischen Union an Programmen zum technischen Fortschritt teil.

Nationale Forschungsstandorte

Das Angebot für qualifizierte Arbeitskräfte ist breit: rund 38'000 Menschen sind in der Forschung beschäftigt.
- Die beiden Eidgenössischen Technischen Hochschulen Zürich (ETHZ) und Lausanne (EPFL) haben sich dank ihren Leistungen in den Naturwissenschaften einen weltweiten Ruf erworben. Das Engagement von ausländischen Forschern und Dozenten hat in beiden Instituten lange Tradition: über die Hälfte der Lehrkräfte sind ausländischer Herkunft.
- Das Paul Scherrer Institut (PSI) ist eine der führenden Forschungsanstalten Europas. Wissenschafter aus aller Welt suchen das Institut auf, um Zugang zu Einrichtungen wie der “Swiss Light Source” und der “Spallation Neutron Source” zu erhalten.

Internationale Forschungszentren

In der Schweiz existieren zwei internationale Forschungszentren.
- Die Europäische Organisation für Kernforschung CERN hat ihren Sitz in der Nähe von Genf. CERN wurde 1954 als europäisches Gemeinschaftsunternehmen gegründet und hat heute 20 Mitgliedstaaten. 7’000 Wissenschaftler aus 80 Ländern suchen dort nach Antworten zur Entstehung des Universums. Im September 2008 ging der leistungsfähigste Teilchenbeschleuniger aller Zeiten, der “Large Hadron Collider” in Betrieb.
- Das europäische Labor der IBM steht nahe Zürich. Über 300 Wissenschaftler aus 20 verschiedenen Nationen prägen dessen internationale Atmosphäre. Es betreibt weltweit Projekte mit Universitäten, beteiligt sich an Forschungsprogrammen der Europäischen Union und arbeitet mit Forschungsinstituten industrieller Partner zusammen.

Wissenschaftlicher Austausch, Swissnex

Swissnex, die Schweizer Häuser für den wissenschaftlichen Austausch, sind ein wichtiges Instrument zur bilateralen Zusammenarbeit in den Bereichen Bildung, Forschung und Innovation zwischen der Schweiz und ausgewählten Partnerländern. Geführt vom SBF mit der Unterstützung des EDA, funktionieren die Swissnex in Kooperation mit den Hochschulen, der Wirtschaft, Interessenverbänden und privaten Sponsoren. Hauptziel der Swissnex ist es, die Institutionen des Schweizer Hochschul- und Forschungsbereich subsidiär bei deren Internationalisierungsbestrebungen zu unterstützen. Aktuell bestehen weltweit 5 Swissnex: Boston, San Francisco, Singapur, Shanghai und Bangalore.

Schweizerischer Nationalfond

1952 wurde der Schweizerische Nationalfonds (SNF) zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung gegründet. Der SNF teilt seine Forschungsgebiete in vier Bereiche auf: Geistes- und Sozialwissenschaften, Mathematik, Natur- und Ingenieurwissenschaften sowie Biologie und Medizin. Heute besteht unter anderem ein Programm für Förderungsprofessuren, welche die Rückkehr von jungen, viel versprechenden Forschenden in die Schweiz begünstigen.

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