Bundesverwaltung admin.ch
Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten

Navigation

Hauptnavigation

Subnavigation

Weitere Informationen

Schnellsuche

Sie befinden sich hier:

Schweizer Nationalfeiertag: 1. August

Schweizer Landeshymne
Hymne national suisse

Der Schweizerische Nationalfeiertag hat seinen Ursprung 1291, als die alte Eidgenossenschaft Anfang August durch die drei Ur-Kantone Uri, Schwyz und Unterwalden gegründet und im Bundesbrief festgehalten wurde. Es handelt sich dabei um das erste registrierte schriftliche Dokument, obwohl man heute weiss, dass es sich dabei nicht um das erste Bündnis dieser Art handelte.

Der Bundesbrief war während Jahrhunderten beinahe in Vergessenheit geraten, und es wurde auch nie in Erwägung gezogen, eine Nationalfeier zum Leben zu erwecken. Dennoch gab es schon immer nationale Feste und Zeremonien.

Zum Beispiel wurde im August 1805 zum ersten Mal das Unspunnenfest gefeiert. Es kamen Besucher aus allen Regionen der Konföderation und aus dem Ausland, um an den verschiedenen Wettbewerben teilzunehmen: dem Armbrustschiessen, dem Alphornblasen, dem Schwingen und dem Unspunnen-Steinstossen.

Erst im 19. Jahrhundert kam der Wunsch auf, einen offiziellen nationalen Feiertag einzuführen, der auf dem ganzen nationalen Territorium zur selben Zeit gefeiert werden sollte.

1889/90, fast 600 Jahre nach der Unterzeichnung des Bundesbriefes, wurde durch die Regierung und das Parlament beschlossen, den ersten August als Nationalfeiertag einzuführen.

Seither organisieren Gemeinden und Städte jedes Jahr die Feierlichkeiten am Abend des ersten August. Das 1.-August-Feuer, Feuerwerk, diverse Reden, Musikkonzerte und Glockenläuten gehören zu diesem Anlass. Lange Zeit war der erste August kein arbeitsfreier Tag, da die Festivitäten traditionsgemäss am Abend stattfinden. Heute jedoch ist auch der erste August ein anerkannter arbeitsfreier Feiertag.

Schweizer Landeshymne

(Schweizerpsalm)

1. Strophe
Trittst im Morgenrot daher,
Seh'ich dich im Strahlenmeer,
Dich, du Hocherhabener, Herrlicher!
Wenn der Alpenfirn sich rötet,
Betet, freie Schweizer, betet!
Eure fromme Seele ahnt
Gott im hehren Vaterland,
Gott, den Herrn, im hehren Vaterland.

2. Strophe
Kommst im Abendglühn daher,
Find'ich dich im Sternenheer,
Dich, du Menschenfreundlicher, Liebender!
In des Himmels lichten Räumen
Kann ich froh und selig träumen!
Denn die fromme Seele ahnt
Gott im hehren Vaterland,
Gott, den Herrn, im hehren Vaterland.

3. Strophe
Ziehst im Nebelflor daher,
Such'ich dich im Wolkenmeer,
Dich, du Unergründlicher, Ewiger!
Aus dem grauen Luftgebilde
Tritt die Sonne klar und milde,
Und die fromme Seele ahnt
Gott im hehren Vaterland,
Gott, den Herrn, im hehren Vaterland.

4. Strophe
Fährst im wilden Sturm daher,
Bist du selbst uns Hort und Wehr,
Du, allmächtig Waltender, Rettender!
In Gewitternacht und Grauen
Lasst uns kindlich ihm vertrauen!
Ja, die fromme Seele ahnt,
Gott im hehren Vaterland,
Gott, den Herrn, im hehren Vaterland.

Hymne national suisse

(Cantique suisse)

1e strophe
Sur nos monts, quand le soleil
Annonce un brillant réveil,
Et prédit d'un plus beau jour le retour,
Les beautés de la patrie
Parlent à l'âme attendrie;
Au ciel montent plus joyeux
Les accents d'un coeur pieux,
Les accents émus d'un coeur pieux.

2e strophe
Lorsqu'un doux rayon du soir
Joue encore dans le bois noir,
Le coeur se sent plus heureux près de Dieu.
Loin des vains bruits de la plaine,
L'âme en paix est plus sereine,
Au ciel montent plus joyeux
Les accents d'un coeur pieux,
Les accents émus d'un coeur pieux.

3e strophe
Lorsque dans la sombre nuit
La foudre éclate avec bruit,
Notre coeur presse encore le Dieu fort;
Dans l'orage et la détresse
Il est notre forteresse;
Offrons-lui des coeurs pieux:
Dieu nous bénira des cieux,
Dieu nous bénira du haut des cieux.

4e strophe
Des grands monts vient le secours;
Suisse, espère en Dieu toujours!
Garde la foi des aïeux, Vis comme eux!
Sur l'autel de la patrie
Mets tes biens, ton coeur, ta vie!
C'est le trésor précieux
Que Dieu bénira des cieux,
Que Dieu bénira du haut des cieux .