Gültig am:
Publiziert am: 28.02.2019

Diese Reisehinweise sind überprüft und bestätigt worden. Die Einschätzung der Lage ist unverändert gültig.


Reisehinweise für Tschad

Diese Reisehinweise entsprechen der aktuellen Lagebeurteilung des EDA. Sie werden laufend überprüft und bei Bedarf angepasst.

Beachten Sie auch die nebenstehenden länderunabhängigen Reiseinformationen und die Fokus-Themen; sie sind Bestandteil dieser Reisehinweise.

NEUES CORONAVIRUS (COVID-19):

Der Bundesrat empfiehlt, weiterhin wenn möglich auf nicht dringliche Auslandreisen zu verzichten.

Beachten Sie den Fokus neues Coronavirus (Covid-19)

SCHWEIZ
Das Bundesamt für Gesundheit BAG hat verfügt, dass Personen, die aus Staaten und Gebieten mit erhöhtem Ansteckungsrisiko in die Schweiz einreisen, für zehn Tage in die Quarantäne müssen. Beachten Sie die Liste des BAG, die regelmässig angepasst wird. 
BAG: Quarantänepflicht für Einreisende in die Schweiz

AUSLAND
Noch bestehen zahlreiche Einreisebeschränkungen (Einreiseverbot, Quarantäne, Gesundheitsnachweis etc.). Auch innerhalb der einzelnen Staaten gibt es Massnahmen, um die Ausbreitung des neuen Coronavirus einzudämmen, z.B. Einschränkungen der Bewegungsfreiheit.

Erkundigen Sie sich vor Auslandreisen bei den ausländischen Vertretungen in der Schweiz (Botschaften und Konsulate) über die aktuell gültigen Transit – und Einreisevorschriften und anderen Massnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuen Coronavirus. Befolgen Sie vor Ort die Anweisungen der lokalen Behörden.
ausländische Vertretungen in der Schweiz

Grundsätzliche Einschätzung

Von Reisen nach Tschad wird abgeraten.

Die Lage ist im ganzen Land unsicher und die weitere Entwicklung ist ungewiss. Die wirtschaftliche und soziale Lage ist sehr angespannt; es kann zu Demonstrationen und Ausschreitungen kommen. Die Sicherheitslage in den Nachbarländern ist Besorgnis erregend und eine Auswirkung auf die Lage in Tschad kann nicht ausgeschlossen werden.

Seit November 2009 wurden mehrere Ausländer, meistens europäischer Herkunft, in der Sahara-/Sahelzone entführt und in den Norden Malis verschleppt. Es handelte sich um Touristen sowie Mitarbeiter von Hilfsorganisationen und ausländischen Firmen. Das Risiko von weiteren Entführungen kann nicht ausgeschlossen werden.

Das Risiko von Anschlägen besteht im ganzen Land. Zum Beispiel forderten im Jahr 2015 mehrere Anschläge zahlreiche Todesopfer und Verletzte.

Beachten Sie die Informationen auf den spezifischen Internet-Seiten:
Entführungsrisiko in der Sahara und Sahelzone
Terrorismus und Entführungen

Zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen bestehen latente Spannungen, die sich regelmässig in lokalen, gewaltsamen Konflikten entladen. So wurden im Dezember 2016 in der Region Ouaddai mehrere Personen getötet oder verletzt.

(Banden-)Kriminalität besteht weiterhin vor allem in N’Djaména und im Osten des Landes: bewaffnete Überfälle, Diebstahl von Autos, Strassenräuber etc.

In den ehemaligen Kampfzonen besteht das Risiko von Blindgängern sowie in den Regionen Tibesti, Borkou und Ennedi wo ausserdem noch Landminen vorhanden sind.

Die medizinische Versorgung ist nicht immer gewährleistet.

Nützliche Adressen

Schweizer Vertretungen im Ausland: Wenn Sie im Ausland in eine Notlage geraten, können Sie sich an die nächste Schweizer Vertretung wenden.
Schweizer Botschaft in Abuja, Nigeria
Helpline EDA

Ausländische Vertretungen in der Schweiz: Auskunft über die Einreisevorschriften (zugelassene Ausweise, Visum etc.) erteilen die zuständigen ausländischen Botschaften und Konsulate. Sie informieren auch über die Zollbestimmungen für die Ein- und Ausfuhr von Tieren und Waren: elektronische Geräte, Souvenirs, Medikamente etc.
Ausländische Vertretungen in der Schweiz

Ausschluss der Haftung
Die Reisehinweise des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) stützen sich auf eigene, als vertrauenswürdig eingeschätzte Informationsquellen. Sie verstehen sich als nützliche Hinweise zur sorgfältigen Planung einer Reise. Das EDA kann Reisenden aber den Entscheid und die Verantwortung für die Vorbereitung und Durchführung der Reise nicht abnehmen.
Gefahrensituationen sind oft nicht vorhersehbar, unübersichtlich und können sich rasch ändern. Das EDA übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit der Reisehinweise und für die Richtigkeit des Inhalts von verlinkten externen Internetseiten. Es lehnt jede Haftung für allfällige Schäden im Zusammenhang mit einer Reise ab. Forderungen im Zusammenhang mit der Annullierung einer Reise sind direkt beim Reisebüro oder der Reiseversicherung geltend zu machen.