Gültig am:
Publiziert am: 25.11.2021

Diese Reisehinweise sind überprüft und mit redaktionellen Änderungen publiziert worden.
Beachten Sie auch den Fokus Coronavirus (Covid-19)


Reisehinweise für Mongolei

Diese Reisehinweise entsprechen der aktuellen Lagebeurteilung des EDA. Sie werden laufend überprüft und bei Bedarf angepasst.

Beachten Sie auch die nebenstehenden länderunabhängigen Reiseinformationen und die Fokus-Themen; sie sind Bestandteil dieser Reisehinweise.

Sonderinformation: Coronavirus (Covid-19)

In allen Regionen der Welt besteht das Risiko einer Ansteckung mit dem Coronavirus.

Der Bundesrat empfiehlt, auf Reisen in Staaten und Gebiete mit einer besorgniserregenden Virusvariante zu verzichten. Auf der Liste der Länder und Gebiete mit besorgniserregender Virusvariante des Bundesamtes für Gesundheit BAG ist ersichtlich, ob und welche Staaten/Gebiete zurzeit in diese Kategorie fallen.
BAG: Liste der Länder und Gebiete mit besorgniserregender Virusvariante

Auslandreisen erfordern eine sorgfältige Vorbereitung und ein hohes Mass an Flexibilität. Bedenken Sie namentlich folgende Punkte:

  1. Schweiz– Empfehlungen und Informationen des Bundesamtes für Gesundheit BAG: Das BAG bestimmt die grenzsanitarischen Massnahmen für die Einreise in die Schweiz, z.B. Einreiseformular, Covid-Zertifikat, Testpflicht, Quarantäne.
  2. Ausland – Ein- und Ausreisevorschriften: In zahlreichen Ländern bestehen weiterhin Einreiserestriktionen und/oder besondere Bestimmungen für die Ausreise.
  3. Ausland – Massnahmen innerhalb eines Landes: In vielen Ländern sind weiterhin diverse Massnahmen zur Eindämmung des Virus in Kraft.
  4. Ausland – medizinische Versorgung: Das Coronavirus strapaziert das Gesundheitswesen weltweit.
  5. Ausland – Unterstützung seitens EDA: Das EDA unterstützt im Rahmen des konsularischen Schutzes.
  6. Internationale Verkehrsverbindungen: Flug- und andere Verkehrsverbindungen sind teilweise noch eingeschränkt.

Beachten Sie den Fokus «Coronavirus (COVID-19).

Aktuelles

Coronavirus (COVID-19)

Beachten Sie die Informationen und Empfehlungen im Fokus «Coronavirus (COVID-19)» und des Bundesamtes für Gesundheit BAG.
Fokus Coronavirus (COVID-19)
BAG: Coronavirus

Um die Verbreitung des Coronavirus (COVID-19) einzudämmen, verfügen zahlreiche Staaten Einreise- und Ausreiserestriktionen sowie Reisebeschränkungen innerhalb des Landes. Die Vorschriften ändern laufend.

Für die aktuell gültigen Vorschriften in der Mongolei, beachten Sie die Informationen der zuständigen mongolischen Behörden und wenden Sie sich bei Fragen an die mongolische Botschaft in Genf.
Ministry of Foreign Affairs Mongolia

Immigration Agency of Mongolia
Mongolische Botschaft in Genf

Auskunft über die Verkehrsverbindungen erteilen die zuständigen Gesellschaften und Reisebüros.

Beachten Sie auch die nachstehenden Informationen und Empfehlungen.

Grundsätzliche Einschätzung

Das Land ist stabil, dennoch kann es aber zu Demonstrationen kommen. Lassen Sie in der Umgebung von Demonstrationen Vorsicht walten, da Ausschreitungen möglich sind.

Die schwierigen klimatischen und topographischen Bedingungen sowie die beschränkten Kommunikationsmöglichkeiten stellen hohe Anforderungen an die Reisenden. Unternehmen Sie deshalb Touren und Ausflüge ausschliesslich in Begleitung einer erfahrenen lokalen Führerin oder eines erfahrenen lokalen Führers.

Das Risiko von terroristischen Anschlägen kann auch in der Mongolei nicht ausgeschlossen werden. Die Rubrik Terrorismus und Entführungen macht auf die Risiken des Terrorismus aufmerksam.
Terrorismus und Entführungen

Kriminalität

Die Kriminalitätsrate kann je nach Ortschaft und Stadtteil erheblich variieren. Vermehrt wird dabei auch Gewalt angewendet, vor allem von betrunkenen Personen.
Beachten Sie unter anderem folgende Vorsichtsmassnahmen:

  • Informieren Sie sich bei ortsansässigen Kontaktpersonen oder im Hotel über die lokalen Gegebenheiten, und erkundigen Sie sich, ob es Quartiere gibt, die gemieden werden sollten.
  • Deponieren Sie Ihre Dokumente im Hotelsafe. Tragen Sie jedoch immer eine Fotokopie des Reisepasses auf sich, und beachten Sie, dass auch bei Flügen und Eisenbahnfahrten im Inland der Originalpass vorgewiesen werden muss.
  • Tragen Sie keine Wertgegenstände (Uhren, Schmuck usw.) und nur wenig Geld auf sich.
  • Nehmen Sie sich vor Taschendieben in Acht, vor allem in der Nähe von Touristenattraktionen und in grösseren Menschenansammlungen.
  • Gehen Sie wegen der Gefahr von Raubüberfällen nach Einbruch der Dunkelheit weder alleine noch zu Fuss aus.
  • Frauen wird empfohlen, generell ihrer persönlichen Sicherheit grosse Aufmerksamkeit zu schenken und nach Einbruch der Dunkelheit unbeleuchtete Strassen und einsame Gegenden zu meiden.
  • Unternehmen Sie Touren und Ausflüge in Begleitung einer erfahrenen lokalen Führerin oder eines erfahrenen lokalen Führers.
  • Betrügereien durch zweifelhafte Reiseunternehmen kommen vor. Es ist deshalb von Vorteil, Reisen über einen renommierten Reiseveranstalter zu buchen. Wenn Sie Ihre Reise bei einem lokalen Veranstalter buchen, empfiehlt es sich, Leistungen, Preis und Zahlungsmodus vor Antritt der Reise vertraglich genau festzuhalten.

Verkehr und Infrastruktur

Die schlechten Strassenverhältnisse und das unberechenbare Verhalten vieler Verkehrsteilnehmenden bilden ein erhebliches Unfallrisiko.

Tragen Sie den klimatischen Bedingungen vor allem im Winter Rechnung (Schneestürme, Eis) und beachten Sie die Wettervorhersagen, bevor Sie Überlandfahrten antreten.

Fahrten abseits der asphaltierten Strassen sollten ausschliesslich in Gruppen von mehreren Geländefahrzeugen unternommen werden. Ein Navigationsgerät sowie ein ausreichender Vorrat an Wasser, Nahrungsmitteln, Treibstoff und Ersatzteilen sind überlebenswichtig. Verzichten Sie auf nächtliche Überlandfahrten.

Ausserhalb der grösseren Ortschaften ist die Infrastruktur sehr beschränkt, selbst für Such- und Rettungsaktionen. Outdoor-Aktivitäten erfordern deshalb eine gute Vorbereitung und Ausrüstung. Lassen Sie sich bei allen Reisen, Ausflügen und Touren von einer erfahrenen, lokalen Reiseleiterin oder einem erfahrenen, lokalen Reiseleiter begleiten und reisen Sie ausschliesslich in Gruppen.

Es kommt vor, dass die Grenzübergänge kurzfristig vorübergehend geschlossen werden, z.B. um die Ausbreitung von Krankheiten zu verhindern. Informieren Sie sich bei der Botschaft der Mongolei in Genf.

Besondere rechtliche Bestimmungen

Es ist verboten Einrichtungen der Sicherheitskräfte zu fotografieren. Es bestehen gewisse Unklarheiten, was alles unter diese Kategorien fällt. Beachten Sie die Hinweisschilder und fragen Sie im Zweifelsfall die lokalen Sicherheitskräfte um Erlaubnis oder verzichten Sie auf die Aufnahme.

Der Alkoholkonsum auf öffentlichen Plätzen, in Parks etc. ist verboten. Alkohol am Steuer ist ebenfalls verboten (0 Promille!). Verstösse können mit Bussen und/oder Haftstrafen geahndet werden.

Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz werden schon bei geringen Mengen und bei jeder Art von Drogen mit langjährigen Gefängnisstrafen geahndet.

Kulturgüter aller Art, auch von geringem Wert (z.B. behauene Steine, Fossilien, Antiquitäten, alte Gegenstände und Münzen) dürfen nicht ohne Bewilligung ausgeführt werden. Kulturelle Schätze sind oft nicht als solche oder ausschliesslich durch Hinweise in mongolischer Sprache gekennzeichnet. Verstösse werden mit Haftstrafen geahndet. Fragen Sie im Zweifelsfall die lokale Reiseleitung und beachten Sie die Informationen der lokalen Zollbehörden:
Mongolian Customs: prohibited and restricted goods

Juristische Verfahren und polizeiliche Ermittlungen verlaufen anders als in der Schweiz: Es muss mit langen Wartefristen gerechnet und den lokalen Gegebenheiten Rechnung getragen werden. Die Dienste einer lokalen Anwältin oder eines lokalen Anwalts sind unabdingbar. Unter Umständen dürfen ausländische Staatsangehörige während der Untersuchung/Gerichtsverhandlung das Land nicht verlassen.

Die Haftbedingungen sind sehr schwierig.

Naturbedingte Risiken

Die Mongolei liegt in einem Erdbebengebiet.

Sollte sich während Ihres Aufenthalts ein Erdbeben ereignen, melden Sie sich möglichst rasch bei Ihren Angehörigen und befolgen Sie die Anweisungen der Behörden. Sind die Verbindungen ins Ausland unterbrochen, kontaktieren Sie die Schweizer Konsularagentur in Ulaanbaatar.

Medizinische Versorgung

Ausserhalb von Ulaanbaatar ist die medizinische Versorgung nur sehr beschränkt gewährleistet. Personen mit einem negativen Rhesusfaktor können unter Umständen nur mit Schwierigkeiten eine Bluttransfusion erhalten. Ernsthafte Erkrankungen und Verletzungen werden mit Vorteil im Ausland behandelt.

Wenn Sie auf bestimmte Medikamente angewiesen sind, sollte Ihre Reiseapotheke einen ausreichenden Vorrat enthalten. Bedenken Sie jedoch: In vielen Ländern gelten besondere Vorschriften für die Mitnahme von betäubungsmittelhaltigen Medikamenten (z.B. Methadon) und Substanzen, mit denen psychische Erkrankungen behandelt werden. Erkundigen Sie sich gegebenenfalls vor der Abreise direkt bei der zuständigen ausländischen Vertretung (Botschaft oder Konsulat) und konsultieren Sie die Rubrik Reiselinks, wo Sie unter anderem weitere Informationen zu diesem Thema sowie generell zur Reisemedizin finden. Über die Verbreitung von Krankheiten und mögliche Schutzmassnahmen informieren medizinische Fachpersonen und Impfzentren.

Besondere Hinweise

Es kommt vor, dass einzelne Gebiete vorübergehend für den Reiseverkehr geschlossen werden (z.B. bei Auftreten der Maul- und Klauenseuche).

Ausländische Staatsangehörige dürfen nur über einige ausgewählte Grenzübergänge ein- und ausreisen. Wer sich länger als 30 Tage in der Mongolei aufhalten will, muss sich innerhalb von 7 Tagen beim Immigrationsbüro anmelden. Versäumnisse werden mit Bussen geahndet.

Erkundigen Sie sich beim Visumantrag bei der mongolischen Botschaft in Genf über allfällige Reiserestriktionen sowie über die Einreise- und Meldevorschriften.

Nützliche Adressen

Zollvorschriften: Mongolian Customs

Schweizer Vertretungen im Ausland: Wenn Sie im Ausland in eine Notlage geraten, können Sie sich an die nächste Schweizer Vertretung oder an die Helpline EDA wenden.
Schweizer Botschaft in Beijing, China

Schweizer Kooperationsbüro und Konsularagentur in Ulaanbaatar

Helpline EDA

Ausländische Vertretungen in der Schweiz: Auskunft über die Einreisevorschriften (zugelassene Ausweise, Visum etc.) erteilen die zuständigen ausländischen Botschaften und Konsulate. Sie informieren auch über die Zollbestimmungen für die Ein- und Ausfuhr von Tieren und Waren: elektronische Geräte, Souvenirs, Medikamente etc.
Ausländische Vertretungen in der Schweiz

Ausschluss der Haftung
 Die Reisehinweise des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) stützen sich auf eigene, als vertrauenswürdig eingeschätzte Informationsquellen. Sie verstehen sich als nützliche Hinweise zur Planung einer Reise. Das EDA kann Reisenden aber den Entscheid und die Verantwortung für die Vorbereitung und Durchführung der Reise nicht abnehmen.
 Gefahrensituationen sind oft nicht vorhersehbar, unübersichtlich und können sich rasch ändern. Das EDA übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit der Reisehinweise und für die Richtigkeit des Inhalts von verlinkten externen Internetseiten. Es lehnt jede Haftung für allfällige Schäden im Zusammenhang mit einer Reise ab. Forderungen im Zusammenhang mit der Annullierung einer Reise sind direkt beim Reisebüro oder der Reiseversicherung geltend zu machen.