Gültig am:
Publiziert am: 07.04.2022

Die Sonderinformation Coronavirus (Covid-19) ist überarbeitet worden. Beachten Sie weiterhin die Informationen im Fokus Coronavirus (Covid-19).


Reisehinweise für Südsudan

Diese Reisehinweise entsprechen der aktuellen Lagebeurteilung des EDA. Sie werden laufend überprüft und bei Bedarf angepasst.

Beachten Sie auch die nebenstehenden länderunabhängigen Reiseinformationen und die Fokus-Themen; sie sind Bestandteil dieser Reisehinweise.

Sonderinformation: Coronavirus (Covid-19)

In allen Regionen der Welt besteht das Risiko einer Ansteckung mit dem Coronavirus.

Um die Verbreitung des Coronavirus (Covid-19) einzudämmen, können Staaten Einreise- und Ausreiserestriktionen sowie Massnahmen innerhalb des Landes verfügen. Solche Vorschriften können kurzfristig ändern. Auslandreisen erfordern deshalb eine sorgfältige Vorbereitung und ein hohes Mass an Flexibilität.

Beachten Sie die Informationen und Empfehlungen im Fokus «Coronavirus (COVID-19)» und des Bundesamtes für Gesundheit BAG.
Fokus «Coronavirus (COVID-19)
BAG: Coronavirus: Reisen

Grundsätzliche Einschätzung

Von Reisen in den Südsudan und Aufenthalten jeder Art wird abgeraten.

Die Lage ist unberechenbar. In den meisten Landesteilen kommt es immer wieder zu kriegerischen Auseinandersetzungen, besonders in den Gliedstaaten Western Equatoria, Central Equatoria und Eastern Equatoria, Unity, Jonglei und Upper Nile, wo sich Erdölförderanlagen befinden.

Im ganzen Land bestehen erhebliche Sicherheitsrisiken: Entführungsrisiko, Risiko, per Zufall in einen Schusswechsel zu geraten oder Opfer eines kriminellen Übergriffs oder einer Plünderung zu werden. Diese Risiken bestehen sowohl für einheimische als auch für ausländische Personen. Allein in der ersten Jahreshälfte 2021 sind mehrere, teils tödliche, Überfälle auf Hilfswerke verübt, und in Central Equatoria sind sechs kenianische Lastwagenfahrer entführt worden. Im Jahr 2020 sind bei Überfällen im ganzen Land neun Hilfswerkmitarbeitende getötet worden. Am 1. November 2019 wurden in Isebi (Central Equatoria) eine Hilfswerkmitarbeiterin und ein Kind entführt; drei weitere Hilfswerkmitarbeiter wurden bei dem Überfall getötet.

Es besteht landesweit Minengefahr. Die Rubrik Terrorismus und Entführungen macht auf die Risiken des Terrorismus aufmerksam.
Terrorismus und Entführungen

Trotz der Unterzeichnung eines Friedensabkommens im Jahr 2018 und der Einsetzung einer Übergangsregierung (Traditional Government of National Unity) im Februar 2020 bleibt die weitere Entwicklung der Lage sehr ungewiss.

Wegen der schwierigen Sicherheitslage hat die Schweiz unter Umständen nur begrenzte oder gar keine Möglichkeiten zur Hilfe in Notfällen.

Nützliche Adressen

Schweizer Vertretungen im Ausland: Wenn Sie im Ausland in eine Notlage geraten, können Sie sich an die nächste Schweizer Vertretung oder an die Helpline EDA wenden.
Schweizer Botschaft in Addis Ababa, Äthiopien
Helpline EDA

Vertretungen in der Schweiz: Südsudan hat in Genf eine offizielle Vertretung in der Schweiz akkreditiert: Ambassade de la République du Soudan du Sud, Ave de France 23, 1202 Genève (Tel. +41 22 740 57 36, mission.rss.geneve@hotmail.ch.

Ausschluss der Haftung
Die Reisehinweise des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) stützen sich auf eigene, als vertrauenswürdig eingeschätzte Informationsquellen. Sie verstehen sich als nützliche Hinweise zur Planung einer Reise. Das EDA kann Reisenden aber den Entscheid und die Verantwortung für die Vorbereitung und Durchführung der Reise nicht abnehmen.
Gefahrensituationen sind oft nicht vorhersehbar, unübersichtlich und können sich rasch ändern. Das EDA übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit der Reisehinweise und für die Richtigkeit des Inhalts von verlinkten externen Internetseiten. Es lehnt jede Haftung für allfällige Schäden im Zusammenhang mit einer Reise ab. Forderungen im Zusammenhang mit der Annullierung einer Reise sind direkt beim Reisebüro oder der Reiseversicherung geltend zu machen.