Pass und Identitätskarte

Seit dem 1. März 2010 wird in der Schweiz ausser der Identitätskarte nur noch der biometrische Pass (Pass 10) ausgestellt. Dieser ist mit einem Chip versehen, auf dem ein Gesichtsbild, zwei digitale Fingerabdrücke und eine Unterschrift elektronisch gespeichert sind. Die biometrischen Daten werden im Erfassungszentrum erhoben. In der Schweiz ist dies das Passbüro des Wohnkantons, im Ausland die Schweizer Vertretung, bei der die betreffende Person immatrikuliert ist.

Vor dem 1. März 2010 ausgestellte Pässe bleiben bis zum Ablaufdatum gültig. In einigen Ländern gelten besondere Einreisebestimmungen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei Ihrem Reisebüro oder der zuständigen ausländischen Vertretung (Botschaft oder Konsulat) über die geltenden Einreisebestimmungen.

Wer einen Schweizer Reiseausweis  bestellt, muss einen Antrag stellen und nach Vergabe eines Termins für die Erfassung der biometrischen Daten persönlich am Schalter des Erfassungszentrums erscheinen.  Minderjährige Kinder und bevormundete Personen müssen von den Eltern bzw. von den gesetzlichen Vertretern begleitet werden. Ein geschiedener Elternteil, der die alleinige elterliche Sorge hat, muss dies durch ein offizielles Dokument belegen. Eltern, welche die elterliche Sorge gemeinsam ausüben, jedoch nicht zusammen am Schalter vorsprechen können, müssen eine schriftliche Einwilligung des abwesenden Elternteils vorlegen, damit ein Pass oder eine Identitätskarte für das Kind ausgestellt werden kann.

Da sämtliche Schweizer Reiseausweise in der Schweiz ausgestellt werden, prüfen Sie bitte die Gültigkeit Ihrer Reisepapiere und bestellen Sie Ihre neuen Ausweise rechtzeitig.

Über Schweizer Reiseausweise

Die neuen Reiseausweise (Pass und/oder Identitätskarte) sind ab dem Ausstelldatum und nicht ab dem Ablaufdatum der aktuellen Dokumente gültig.