Strategie

Die Schweiz engagiert sich in Burkina Faso in der Armutsbekämpfung und legt dabei den Schwerpunkt auf drei Bereiche: Gouvernanz und Demokratie, Grundschul- und Berufsbildung sowie lokale Wirtschaftsförderung. Ihre Arbeit konzentriert sich auf die Regionen im Osten, mittleren Westen und Norden des Landes.

Nach dem Volksaufstand im Oktober 2014 ist das seit Dezember 2015 herrschende Regime mit hohen Erwartungen der Bevölkerung und einer verschärften Sicherheitslage konfrontiert. Davon zeugen der Terroranschlag in Ouagadougou im Januar 2016 und die Überfälle in den Grenzgebieten im Norden des Landes. Trotz eines Wirtschaftswachstums von nahezu vier Prozent, das auch dank der Vermarktung natürlicher Ressourcen wie Gold, Baumwolle und Karité-Nüsse erzielt wird, zählt Burkina Faso nach wie vor zu den ärmsten Ländern der Welt. Etwa 80 Prozent der Bevölkerung lebt von der Subsistenzwirtschaft (Getreideanbau), die im Familienverband betrieben wird.