Antworten auf die Wirklichkeit: Adolf Frohners Begegnung mit dem Nouveau Réalisme

Samstag, 12.09.2020 – Montag, 05.04.2021

Ausstellung

Daniel Spoerri 1979
Daniel Spoerri 1979 © Forum Frohner

Der österreichische Künstler Adolf Frohner (1934–2007) reiste in den 1960er-Jahren mehrfach nach Paris und begegnete dort erstmal dem Nouveau Réalisme. Hinter der Strömung stand eine Gruppe von dreizehn Künstler/innen um den Kunstkritiker Pierre Restany, die von 1960 bis 1970 in regem Austausch standen.
Die Zugänge der Nouveaux Réalistes waren vielfältig und spannten den Bogen von einem Interesse an der Materialität der Objekte über eine ironische Umdeutung der Form bis hin zu einer performativen Auffassung des Kunstwerkes.
Die Ausstellung Antworten auf die Wirklichkeit. Adolf Frohners Begegnung mit dem Nouveau Réalisme spürt mit ausgewählten Objekten den Zusammenhang zwischen Adolf Frohner und den Nouveaux Réalistes nach. Besonders Frohners Materialbilder, Objekte und Assemblagen der 1960er-Jahre weisen deutliche Bezüge zum Nouveau Réalisme auf. Damit eröffnet sich eine neue Perspektive auf Frohners Werk aus dieser Zeit, aber auch auf seine Ikonografie des Figürlichen der späten 1960er- und 1970er-Jahre.
Zentrale Werke aus der Sammlung des mumok – Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien von Christo und Jeanne-Claude, César, Raymond Hains und Daniel Spoerri werden gezeigt.
Aus Anlass des 90. Geburtstages Spoerris bildet seine Position einen Schwerpunkt der Schau.

Die Ausstellung findet in Kooperation mit dem mumok – Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien statt.
Künstler/innen (Auswahl): César, Christo und Jeanne-Claude, Adolf Frohner, Raymond Hains, Daniel Spoerri
Kuratorinnen: Susanne Neuburger, Elisabeth Voggeneder

Ausstellungsdauer:
12. September 2020 bis 5. April 2021

Ort: Forum Frohner, Minoritenplatz 4, 3500 Krems-Stein

Sonntag, 29.11.2020 – Sonntag, 29.11.2020

Konzert; Musik

Sebastian Bohren
Sebastian Bohren © Marco Borggreve

Künstler:
Sebastian Bohren (Violine)
Konstantin Lifschitz (Klavier)

Programm:

Anton Webern
Vier Stücke für Violine und Klavier op. 7

Heinz Holliger
«Elis».Drei Nachstücke nach Georg Trakl

Johann Sebastian Bach
Chaconne aus der Partita Nr. 2 d-moll für Violine solo BWV 1004

Heinz Holliger
«Lieder ohne Worte»

Franz Schubert
Rondeau Brillant h-moll für Violine und Klavier op. 70 d 895
 
Die Grenzen von Sprache, Klang und leben interessieren Heinz Holliger – als Mensch wie als Musiker. Diese Suche teilt auch sein junger Landsmann, der Schweizer Geiger Sebastian Bohren, der zweifellos zu den aufstrebenden Geigern seiner Generation gehört und von der Süddeutschen Zeitung zu den «ernsthaften und geradlinigen Musikern seiner Generation» gezählt wird.

***abgesagt*** Konzert:
29. November 2020, 11 Uhr

Ort: Stiftung Mozarteum, Wiener Saal, Schwarzstrasse 26, 5020 Salzburg