Die Sprachen – Fakten und Zahlen

In der Schweiz gibt es vier Sprachregionen: die deutsche, die französische, die italienische und die rätoromanische Schweiz. Die Mehrsprachigkeit ist ein wesentlicher Aspekt der Identität der Schweiz.

Schweizer Zeitungen in verschiedenen Landessprachen
Schweizer Zeitungen in verschiedenen Landessprachen. © Christoph Baldinger

  • Für etwa 63% der Bevölkerung ist Deutsch die Hauptsprache. In Wirklichkeit handelt es sich jedoch um ein Gemisch alemannischer Dialekte, die unter dem Begriff «Schweizerdeutsch» zusammengefasst werden.
  • Französisch ist die Hauptsprache für rund 22,7% der Bevölkerung.
  • Italienisch ist die Hauptsprache für rund 8,1% der Bevölkerung.
  • Romanisch ist für etwa 0,5% der Bevölkerung die Hauptsprache.
  • Einige Kantone sind mehrsprachig: Bern (deutsch-französisch), Freiburg (französisch-deutsch), Wallis (französisch-deutsch) und Graubünden (deutsch-romanisch-italienisch).
  • Am Arbeitsplatz ist Schweizerdeutsch die am weitesten verbreitete Sprache (66%), gefolgt von Hochdeutsch (33,4%), Französisch (29,1%), Englisch (18,2%) und Italienisch (8,7%).
  • Mehr als 42,6% der Bevölkerung über 15 Jahre sprechen regelmässig mehr als eine Sprache.
  • Zur Sprachenvielfalt tragen auch die in der Schweiz lebenden Ausländerinnen und Ausländer bei. Englisch und Portugiesisch sind die in der Schweiz am häufigsten gesprochenen Fremdsprachen.
  • Weitere in der Schweiz häufig gesprochene Sprachen sind Spanisch, Serbisch, Kroatisch und Albanisch.