Export

Arm an Rohstoffen, aber reich an hoch qualifizierten Arbeitskräften unterhält die Schweiz intensive Handelsbeziehungen mit dem Ausland.

Schiffscontainer im Verladehafen
© EDA, Präsenz Schweiz

Die Schweizer Wirtschaft ist sehr stark vom Aussenhandel abhängig. 2012 belief sich der Gesamtexport (Güter und Dienstleistungen) auf 285,8 Milliarden Franken. Demgegenüber betrugen die gesamten Importe 220,8 Milliarden Franken. Die Schweiz erarbeitet regelmässig einen Handelsbilanzüberschuss.

Im Schweizer Aussenhandel nehmen die Dienstleistungen (Banken, Versicherungen, Tourismus) eine bedeutende Stellung ein. Auf diesen Bereich entfallen 29% aller Exporte und 20% der Imports.

Handel mit Waren

Im Jahr 2012 hat die Schweizer Wirtschaft für 200,6 Milliarden Franken Waren ins Ausland geliefert. 57% dieser Summe betreffen Exporte in EU-Länder. Wichtigster Handelspartner der Schweiz ist Deutschland mit einem Anteil von 20% der exportierten Güter. Die wichtigsten Exportgüter der Schweiz sind Produkte der chemischen und pharmazeutischen Industrie (79 Milliarden Franken), Uhren (44 Milliarden Franken) und Maschinen (33,3 Milliarden Franken).

Von den 2012 importierten Waren im Wert von 176,8 Milliarden Franken stammen 75% aus EU-Ländern. Deutschland allein hat 31% der importierten Güter geliefert. Die grössten Anteile an importierten Waren entfallen auf die chemische und pharmazeutische Industrie (39,4 Milliarden Franken), auf die Maschinenindustrie (29,4 Milliarden Franken) und auf die Uhrenindustrie (19 Milliarden Franken).