Die Schweiz und Dänemark intensivieren ihre Beziehungen in den Bereichen Hochschulbildung, Forschung und Innovation

Medienmitteilung, 20.03.2024

Am 20. März 2024 haben Bundesrat Guy Parmelin und die dänische Ministerin für Hochschulbildung und Wissenschaft, Christina Egelund, in Kopenhagen eine Absichtserklärung unterzeichnet. Diese soll die Zusammenarbeit zwischen den Hochschulen, den Forschenden, den Akteuren der Innovation sowie zwischen den Förderorganen beider Länder unterstützen.

Die Unterzeichnung erfolgte im Anschluss an eine Sitzung des gemischten wissenschaftlichen Ausschusses Dänemark - Schweiz. Mit der Absichtserklärung bekräftigen die Schweiz und Dänemark ihren Willen, die bereits engen und vielfältigen Beziehungen weiter zu stärken. Die Fokusthemen der Absichtserklärung sind Quantenwissenschaften und -technologien, Life Sciences, Klima und Nachhaltigkeit, Energie, Informations- und Kommunikationstechnologie, Künstliche Intelligenz, Material- und Ingenieurwissenschaften, Raumfahrt sowie Geistes- und Sozialwissenschaften.

Die Schweiz und Dänemark sind weltweit führende Standorte der Life Sciences und spielen auch eine bedeutende Rolle im Bereich der Quantenwissenschaften. Die verstärkte Zusammenarbeit fördert auch die Ausschöpfung des grossen Potenzials dieser Technologien in beiden Ländern.

Dänemark ist ein wichtiges europäisches Partnerland für Schweizer Forschende. Im Rahmen des vergangenen EU-Rahmenprogramms für Forschung und Innovation, Horizon 2020 (Laufzeit 2014-2020), haben schweizerische und dänische Forschende in über 600 Projekten zusammengearbeitet. Bei EUREKA, der Initiative zur grenzüberschreitenden Innovationsförderung in Europa, wurden seit der Gründung 1985 über 60 Kooperationsprojekte mit Partnern aus beiden Ländern unterstützt.


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