Grosse Seen (Ruanda, Burundi, Kongo)

Die Schweizer Entwicklungszusammenarbeit in der Region der Grossen Seen konzentriert sich auf vier Schwerpunktbereiche: Zugang der Bevölkerung zu Grunddienstleistungen (Gesundheit, Hygiene), Förderung einer lokalen Wirtschaft, die Arbeitsplätze und Einkommen generiert, Schutz der Zivilbevölkerung sowie Konsolidierung der demokratischen Prozesse. Eine regionale Strategie koordiniert das Engagement der DEZA in Ruanda, Burundi und der Demokratischen Republik Kongo (DRK).

Karte der Region Grosse Seen (Ruanda, Burundi, Kongo)

Ruanda, Burundi und die DRK sind nach wie vor von Armut geprägt. Die prekären Verhältnisse führen im Fall von Burundi und der DRK zu politischer Instabilität und wiederkehrenden Konflikten. Die DEZA setzt sich für die Stabilisierung der ganzen Region ein, damit es der Bevölkerung besser geht. Die Zukunft der drei Länder ist stark von den Entwicklungen in den einzelnen Staaten abhängig: Sie treiben Handel miteinander, und auch Aufstände machen an den Grenzen nicht Halt. Um den Frieden in der Region zu fördern, muss die Legitimität der Institutionen verbessert werden. Gemäss ihrem Auftrag, sich speziell in fragilen Kontexten zu engagieren, unterstützt die DEZA die Behörden Ruandas, Burundis und der DRK bei ihren Hauptaufgaben: Gewährleistung der Sicherheit, Schaffung von Arbeitsplätzen und Sicherstellung einer guten Grundversorgung für die Bevölkerung.

Zugang zu Grunddienstleistungen

Unterstützung der öffentlichen Gesundheitssysteme

Die DEZA betreut in Ruanda, in Burundi und in der Provinz Süd-Kivu (DRK) drei Programme zur Unterstützung des Gesundheitswesens. Sie hilft insgesamt 240 lokalen Gesundheitseinrichtungen, die Gouvernanz, die Infrastruktur, die Versorgung mit Medikamenten und damit die medizinische Versorgung der Bevölkerung zu verbessern. Im Einsatzgebiet der DEZA ist die Müttersterblichkeit von 120 auf durchschnittlich 80 Todesfälle pro 100 000 Lebendgeburten zurückgegangen. In Ruanda unterstützt die DEZA seit 2002 die Einführung einer Krankenversicherung, der inzwischen 90% der Bevölkerung angeschlossen sind.

Gesundheit

Psychosoziale Unterstützung

Da die Bevölkerung in der Region der Grossen Seen täglich Gewalt erleidet, setzt sich die DEZA seit rund zehn Jahren für die psychosoziale Betreuung von Frauen und Männern ein, die Opfer von sexueller und psychischer Gewalt geworden sind. Die ursprünglich von dem Bereich der Humanitären Hilfe geleistete Unterstützung wird heute im Rahmen des regionalen Kooperationsprogramms weitergeführt. Dank dem koordinierten Einsatz von sieben Partnerorganisationen konnte seit der Lancierung des Programms im Jahr 2011 über 15 000 Frauen und Männern geholfen werden. Ein gemeinschaftsorientierter Ansatz erlaubt es den Opfern, ihre psychische und physische Gesundheit zurückzuerlangen und im sozialen und wirtschaftlichen Leben wieder Fuss zu fassen.

Gleichstellung von Mann und Frau – Gender und Frauenrechte

Wasser und sanitäre Grundversorgung

Die DEZA verbessert die Chancen der Bevölkerung auf eine gute Gesundheitsversorgung mit einem Zusatzprogramm zur Sanierung der medizinischen Einrichtungen in der Region. Auf diese Weise erhalten die Patientinnen und Patienten Zugang zu Trinkwasser und sanitären Einrichtungen, die minimale Hygienebedingungen erfüllen.

Wasser

Wirtschaftsförderung

Berufsbildung und Diversifizierung der Arbeitsplätze

Das nach wie vor stark von der Subsistenzlandwirtschaft abhängige Binnenland Ruanda muss seine Wirtschaft dringend diversifizieren. Dazu werden die Berufsbildungsgänge für die ländliche Bevölkerung verbessert und Techniken für die Produktion von nachhaltigen Baumaterialien entwickelt. Diese Techniken verringern nicht nur die Umweltbelastung durch die wirtschaftliche Entwicklung, sondern bieten den Ruanderinnen und Ruandern auch neue Erwerbsmöglichkeiten ausserhalb der Landwirtschaft. In der Westprovinz Ruandas wurden vier Berufsbildungszentren gebaut und eingerichtet. Zudem wurden in enger Zusammenarbeit mit der Privatwirtschaft sechs neue Ausbildungsgänge entwickelt (Maurer, Elektriker, Schreiner, Schweisser, Spengler und Automechaniker).

Grund- und Berufsbildung

Ernährungssicherheit

Gleichzeitig setzt sich die DEZA für die Steigerung der landwirtschaftlichen Produktivität und den Aufbau lokaler Märkte ein, um das Einkommen und die Ernährung der ärmsten Bevölkerungsgruppen zu verbessern. Ein weiteres Projekt, das von der DEZA unterstützt wird, schafft günstigere Rahmenbedingungen für Kleinproduzenten, die ihre Produkte verkaufen wollen. Des Weiteren leistet die Schweiz humanitäre Hilfe für Vertriebene in der DRK sowie in Ruanda und Burundi, indem sie das Engagement des Welternährungsprogramms in der Region finanziell unterstützt.

Landwirtschaft und Ernährungssicherheit

Schutz der Zivilbevölkerung

Der Bereich der Humanitären Hilfe ist auf mehreren Ebenen aktiv, um den verletzlichen Menschen in der Region der Grossen Seen Schutz und Zugang zu Grunddienstleistungen zu gewährleisten. Dabei wird ein besonderes Augenmerk auf Flüchtlinge, Binnenvertriebene, Gastfamilien, Frauen und Kinder gelegt. Die Schweiz leistet finanzielle Beiträge an zahlreiche Programme von internationalen Partnerorganisationen (IKRK, Internationale Organisation für Migration) und von UNO-Organisationen (Welternährungsprogramm, UNHCR, UNICEF, Amt für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten). Das Schweizerische Korps für humanitäre Hilfe (SKH) stellt nach Bedarf Expertinnen und Experten zur Verfügung. Die Humanitäre Hilfe leistet auch einen Beitrag an Projekte von schweizerischen und internationalen NGOs. Seit mehreren Jahren unterstützt sie beispielsweise eine Initiative, die sich zum Ziel gesetzt hat, ein Netzwerk von afrikanischen Fachärzten für plastische und rekonstruktive Chirurgie aufzubauen, um Kriegsopfern zu helfen.

Demokratische Prozesse

Sicherung von Landrechten

Im Norden Burundis und in der Provinz Süd-Kivu (DRK) unterstützt die DEZA die kommunalen Grundbuchämter, die für die Registrierung von Landrechten zuständig sind. Die betroffenen Menschen erhalten dadurch leichter Zugang zu einem Eigentumstitel. Gegebenenfalls werden die Dorfverbände eingeladen, direkt bei der Beilegung von Landkonflikten mitzuwirken. Dank der Erfahrungen vor Ort kann die DEZA die Behörden auf Provinz- und Staatsebene bei der Weiterentwicklung ihrer Bodenpolitik beraten. Burundi hat 2011 ein neues Bodenrecht verabschiedet, das auf dem von der DEZA geförderten dezentralisierten Verwaltungsmodell beruht.

Staats- und Wirtschaftsreformen

Demokratischer Dialog

Das Engagement des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) in der Region der Grossen Seen wird personell und finanziell zwischen der DEZA und der Politischen Direktion abgestimmt. Seit 2006 setzt sich das EDA über die Abteilung Menschliche Sicherheit (AMS) für die Friedensförderung, die Prävention von Konflikten und die Einhaltung der Menschenrechte in der Region ein. Die AMS arbeitet mit den Regierungen, der Zivilgesellschaft und internationalen Organisationen zusammen. Zwei Beraterinnen in Bujumbura und Kinshasa betreuen das Programm vor Ort. Der Schwerpunkt liegt auf der Förderung des Dialogs als Instrument der demokratischen Regierungsführung. Mit dem Vorsitz der «Burundi-Konfiguration» der UNO-Kommission für Friedenskonsolidierung verfügt die Schweiz derzeit über einen weiteren Kanal zur Unterstützung der Friedensförderung in Burundi.

Engagement in fragilen Kontexten und Prävention von Gewaltkonflikten

Geschichte der Zusammenarbeit

Beständiges Engagement in einem volatilen Umfeld

Die Schweiz ist seit 1963 in der Region der Grossen Seen präsent, zuerst in Ruanda, wo die Schweiz nach der Unabhängigkeit des Landes technische Unterstützung leistete. Mit ihrem Engagement vor Ort trugen die ersten Schweizer Entwicklungshelfer zur erfolgreichen Gründung einer lokalen Verkehrsgenossenschaft und zur Errichtung eines dichten Netzes von Volksbanken bei, die nach dem Vorbild der Raiffeisenkassen konzipiert wurden. Die DEZA setzt sich auch für die Förderung des land- und forstwirtschaftlichen Potenzials von Ruanda ein.

In den 1990er-Jahren musste die Schweiz ihr Engagement wegen der zahlreichen bewaffneten Konflikte in Ruanda (1990–1994), Burundi (1993–2000) und der DRK (1996–2001) auf die humanitäre Hilfe beschränken. Die Unterstützung dauert bis heute an, doch wird die Mehrheit der Schweizer Beiträge an die Region der Grossen Seen heute wieder für Entwicklungsprojekte zur Wiederherstellung und Sicherung eines dauerhaften Friedens verwendet.

Privatsektorentwicklung und Finanzdienstleistungen

Links

Dokumente

Aktuelle Projekte

Objekt 1 – 12 von 25

Bevölkerungsnahe Gesundheitsversorgung in der Region der Grossen Seen

Ein Baby wird in einem Behandlungszimmer gewogen.

01.02.2013 - 31.12.2017

Trotz der politischen und humanitären Krise setzt die DEZA ihr Engagement für die Bevölkerung in Burundi fort. Im Gesundheitsbereich will sie die Behandlungsmöglichkeiten der Gesundheitszentren und Bezirksspitäler erweitern und damit den Zugang der Bevölkerung zur medizinischen Grundversorgung und deren Qualität verbessern. Das Programm der DEZA deckt sowohl Burundi als auch Ruanda ab.

Land/Region Thema Periode Budget
Grosse Seen
Gesundheit
Wasser
Stärkung des Gesundheitswesens
Primäre Gesundheitsversorgung
Trinkwasser und Siedlungshygiene (WASH – Wasser für Menschen)
Primäre Gesundheitsversorgung
Sexuelle und reproduktive Gesundheit (inkl. Gesundheit von Mutter und Kind, Familienplanung)

01.02.2013 - 31.12.2017


CHF 9'970'000



Geplantes Projekt

Multi-Donor Civil Society Support Programme in Rwanda

01.01.2019 - 31.12.2022

The present programme is a multi-donor initiative aiming at supporting civil society strengthening and specific civil society initiatives in Rwanda. The overall goal is to enable civil society to become more effective at influencing the government on key policy issues and supporting social cohesion, reconciliation, good governance and human rights. The main development partners financing the programme include the United Kingdom (UK), USA, Sweden and Switzerland.


Trans-Border Dialogue for Peace in the Great Lakes Region

01.01.2017 - 31.12.2020

Jointly with the Swedish Embassy, Switzerland supports a trans-border dialogue for peace in the Great Lakes region, a program run by Interpeace with 6 local NGOs. This second phase will continue using research and dialogue to address stereotypes and lack of trust behind recurrent conflicts in the Great Lakes region. Research and dialogue constitute the basis to engage decision makers, to promote good governance and concrete consensus-based solutions taking into account local populations’ concerns and recommendations.


RDC, Alliance Globale du Vaccin (GAVI): Approvisionnement en médicaments

02.12.2016 - 31.12.2018

La contribution ciblée à GAVI présentée dans cette proposition de crédit est la mise en pratique de la stratégie de coopération : elle vise non seulement l’appui stratégique et vital du circuit des médicaments et vaccins en RDC, en particulier au Sud-Kivu, mais convole aussi l’agenda du programme global Santé, du travail diplomatique de la représentation Suisse à Kinshasa et du programme de la coopération Sud.


Support to the DPCG (Development Partners’ Coordination Group) Secretariat in Rwanda

15.09.2016 - 15.09.2019

Switzerland and the UK, in an effort to facilitate a broad and fruitful development policy dialogue in Rwanda, will dedicate financial resources towards a UNDP support to the line ministry in charge of aid coordination. It entails, on the one hand, carrying out analytical research leading to evidence-based policy decision, and, on the other hand, the efficient management of the Development Partners’ Coordination Group (DPCG) Secretariat.


DRC: Education d'urgence et protection de l'enfance dans le territoire de Béni, Nord Kivu

22.08.2016 - 31.08.2017

La crise humanitaire qui se développe sur le territoire de Béni, au Nord-Kivu, est causée par l’instabilité politique et sécuritaire qui caractérise cette région. Effets directs de cette situation, le taux de déscolarisation dans la zone ciblée dépasse 60% et les enfants sont exposés à de multiples abus, y compris l’enrôlement dans les groupes armés. Ce projet vise à fournir un appui de protection de l’enfance en urgence à travers des activités éducatives.


Réponse multisectorielle d’urgence dans les territoires de Walikale et Masisi (Nord Kivu)

15.07.2016 - 31.07.2017

Le Nord Kivu reste le théâtre de violences armées fréquentes et de types divers qui induisent des déplacements massifs de populations (plus de 700'000 au Nord Kivu actuellement). Ce projet vise à offrir une réponse rapide multisectorielle (aide alimentaire, AME/abris, EHA, nutrition) aux besoins immédiats et un accès à des services de base aux populations déplacées et retournées vulnérables des territoires du Masisi et Walikale.


Integrated response to health, nutrition and protection needs in Kibua, Walikale (North Kivu)

01.07.2016 - 30.06.2017

The population in targeted areas of North Kivu has been hugely affected by conflict and a large proportion of the population is unable to access basic health, nutrition and protection services when needed. Providing integrated primary health care, nutrition, and protection services to targeted sites in Kibua Health Zone will enable Save the Children (SC) to respond effectively to beneficiary needs using a holistic approach.


Promoting off-farm employment and income in the Great Lakes Region through climate responsive construction material production

01.07.2016 - 31.12.2019

High demographic growth in the Great Lakes increases the competition for scarce natural resources and boosts the demand for affordable housing. The project aims at triggering local economic development, improving working conditions and increasing off-farm employment through climate responsive building material production. Results of the first phase allow for a technology transfer adjusted to local needs and scaling up of the brick production value chains in the region.


Grands Lacs: Fonds régional Actions urgentes

05.05.2016 - 31.12.2017

A small action is a one-off contribution to a humanitarian endeavour with no following phase that has to be operationally completed within a maximum period of 12 months. It is a flexible, efficient and transparent tool for SDC HA to support small humanitarian activities, including emergency response.


Promoting Market Oriented Skills Training in the Great Lakes region (PROMOST) : phase 2

01.02.2016 - 31.01.2019

PROMOST is a program promoting Market Oriented Skills Training in the Great Lakes region by improving the access to quality and market-relevant vocational training. In a first phase, the program improved access and quality of formal and informal vocational training in Rwanda. The second phase will consolidate results in Rwanda, develop alternative vocational training options in Burundi and South Kivu, and further regional networking on TVET.


Objekt 1 – 12 von 25

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Bevölkerungsnahe Gesundheitsversorgung in der Region der Grossen Seen

Ein Baby wird in einem Behandlungszimmer gewogen.

01.02.2013 - 31.12.2017

Trotz der politischen und humanitären Krise setzt die DEZA ihr Engagement für die Bevölkerung in Burundi fort. Im Gesundheitsbereich will sie die Behandlungsmöglichkeiten der Gesundheitszentren und Bezirksspitäler erweitern und damit den Zugang der Bevölkerung zur medizinischen Grundversorgung und deren Qualität verbessern. Das Programm der DEZA deckt sowohl Burundi als auch Ruanda ab.

Land/Region Thema Periode Budget
Grosse Seen
Gesundheit
Wasser
Stärkung des Gesundheitswesens
Primäre Gesundheitsversorgung
Trinkwasser und Siedlungshygiene (WASH – Wasser für Menschen)
Primäre Gesundheitsversorgung
Sexuelle und reproduktive Gesundheit (inkl. Gesundheit von Mutter und Kind, Familienplanung)

01.02.2013 - 31.12.2017


CHF 9'970'000



Geplantes Projekt

Multi-Donor Civil Society Support Programme in Rwanda

01.01.2019 - 31.12.2022

The present programme is a multi-donor initiative aiming at supporting civil society strengthening and specific civil society initiatives in Rwanda. The overall goal is to enable civil society to become more effective at influencing the government on key policy issues and supporting social cohesion, reconciliation, good governance and human rights. The main development partners financing the programme include the United Kingdom (UK), USA, Sweden and Switzerland.


Trans-Border Dialogue for Peace in the Great Lakes Region

01.01.2017 - 31.12.2020

Jointly with the Swedish Embassy, Switzerland supports a trans-border dialogue for peace in the Great Lakes region, a program run by Interpeace with 6 local NGOs. This second phase will continue using research and dialogue to address stereotypes and lack of trust behind recurrent conflicts in the Great Lakes region. Research and dialogue constitute the basis to engage decision makers, to promote good governance and concrete consensus-based solutions taking into account local populations’ concerns and recommendations.


RDC, Alliance Globale du Vaccin (GAVI): Approvisionnement en médicaments

02.12.2016 - 31.12.2018

La contribution ciblée à GAVI présentée dans cette proposition de crédit est la mise en pratique de la stratégie de coopération : elle vise non seulement l’appui stratégique et vital du circuit des médicaments et vaccins en RDC, en particulier au Sud-Kivu, mais convole aussi l’agenda du programme global Santé, du travail diplomatique de la représentation Suisse à Kinshasa et du programme de la coopération Sud.


Support to the DPCG (Development Partners’ Coordination Group) Secretariat in Rwanda

15.09.2016 - 15.09.2019

Switzerland and the UK, in an effort to facilitate a broad and fruitful development policy dialogue in Rwanda, will dedicate financial resources towards a UNDP support to the line ministry in charge of aid coordination. It entails, on the one hand, carrying out analytical research leading to evidence-based policy decision, and, on the other hand, the efficient management of the Development Partners’ Coordination Group (DPCG) Secretariat.


DRC: Education d'urgence et protection de l'enfance dans le territoire de Béni, Nord Kivu

22.08.2016 - 31.08.2017

La crise humanitaire qui se développe sur le territoire de Béni, au Nord-Kivu, est causée par l’instabilité politique et sécuritaire qui caractérise cette région. Effets directs de cette situation, le taux de déscolarisation dans la zone ciblée dépasse 60% et les enfants sont exposés à de multiples abus, y compris l’enrôlement dans les groupes armés. Ce projet vise à fournir un appui de protection de l’enfance en urgence à travers des activités éducatives.


Réponse multisectorielle d’urgence dans les territoires de Walikale et Masisi (Nord Kivu)

15.07.2016 - 31.07.2017

Le Nord Kivu reste le théâtre de violences armées fréquentes et de types divers qui induisent des déplacements massifs de populations (plus de 700'000 au Nord Kivu actuellement). Ce projet vise à offrir une réponse rapide multisectorielle (aide alimentaire, AME/abris, EHA, nutrition) aux besoins immédiats et un accès à des services de base aux populations déplacées et retournées vulnérables des territoires du Masisi et Walikale.


Integrated response to health, nutrition and protection needs in Kibua, Walikale (North Kivu)

01.07.2016 - 30.06.2017

The population in targeted areas of North Kivu has been hugely affected by conflict and a large proportion of the population is unable to access basic health, nutrition and protection services when needed. Providing integrated primary health care, nutrition, and protection services to targeted sites in Kibua Health Zone will enable Save the Children (SC) to respond effectively to beneficiary needs using a holistic approach.


Promoting off-farm employment and income in the Great Lakes Region through climate responsive construction material production

01.07.2016 - 31.12.2019

High demographic growth in the Great Lakes increases the competition for scarce natural resources and boosts the demand for affordable housing. The project aims at triggering local economic development, improving working conditions and increasing off-farm employment through climate responsive building material production. Results of the first phase allow for a technology transfer adjusted to local needs and scaling up of the brick production value chains in the region.


Grands Lacs: Fonds régional Actions urgentes

05.05.2016 - 31.12.2017

A small action is a one-off contribution to a humanitarian endeavour with no following phase that has to be operationally completed within a maximum period of 12 months. It is a flexible, efficient and transparent tool for SDC HA to support small humanitarian activities, including emergency response.


Promoting Market Oriented Skills Training in the Great Lakes region (PROMOST) : phase 2

01.02.2016 - 31.01.2019

PROMOST is a program promoting Market Oriented Skills Training in the Great Lakes region by improving the access to quality and market-relevant vocational training. In a first phase, the program improved access and quality of formal and informal vocational training in Rwanda. The second phase will consolidate results in Rwanda, develop alternative vocational training options in Burundi and South Kivu, and further regional networking on TVET.


Objekt 1 – 12 von 25