Grosse Seen (Burundi, Ruanda, Demokratische Republik Kongo)

Die drei Länder der Region (Ruanda, Burundi und der Osten der Demokratischen Republik Kongo DRK sind in ihrer Entwicklung eng miteinander verflochten. Diese Interdependenz trug seit der Unabhängigkeit zu zahlreichen grenzüberschreitenden Konflikten bei, die der Bevölkerung enormes Leid zufügten und die betroffenen Staaten an den Rand des Zusammenbruchs brachten. Die drei Länder haben Friedensabkommen unterzeichnet und Wahlen abgehalten. Die letzten Jahre haben aber gezeigt, dass mit den Wahlen der Frieden nicht gefestigt werden konnte und verschiedene Konflikte weiterschwelen. Die Institutionen sind immer noch fragil, und die Bevölkerung konnte die Früchte des Friedens noch nicht ernten.

Karte der Region Grosse Seen (Ruanda, Burundi, Kongo)
© EDA

Die Grossen Seen (Ruanda, Burundi und DRK) bilden eine Schwerpunktregion der Entwicklungszusammenarbeit der Schweiz. Der fragile Kontext erschwert die Konsolidierung der regionalen Institutionen und die Verwirklichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung. Regionale Stabilität ist eine zentrale Voraussetzung für das Wohlergehen der Bevölkerung der eng miteinander verflochtenen Länder. Die an natürlichen Ressourcen reiche Region bietet zahlreiche ungenutzte wirtschaftliche und kommerzielle Möglichkeiten.

Allgemeines Ziel der Schweizer Kooperationsstrategie für die Region der Grossen Seen

Die Schweiz setzt sich in der Region der Grossen Seen für Frieden, Stabilität, Armutsbekämpfung und den Schutz der Zivilbevölkerung ein. Sie unterstützt die Stärkung der demokratischen Prozesse, die Einhaltung der Menschenrechte, den sozialen Zusammenhalt und das Schaffen von Arbeitsplätzen, namentlich für junge Menschen. Im Einklang mit dem diplomatischen und politischen Engagement der Schweiz zielen diese Massnahmen darauf ab, die Kapazitäten der Bevölkerung zur Bewältigung von Krisen und Herausforderungen zu stärken.

Dialog, Bekämpfung der Straflosigkeit und Diplomatie

Die Schweiz setzt sich für die Prävention und Reduktion von Gewalt, die Stärkung der Institutionen und demokratischen Prozesse sowie für die Bekämpfung der Straflosigkeit ein. Dazu braucht es Aktivitäten im Bereich der politischen und zivilgesellschaftlichen Fazilitation und Mediation, die Begleitung von Wahlen und Verfassungsreformen, Lobbyarbeit, Monitoring und die Verteidigung der Menschenrechte. Die Schweiz hat in den drei Ländern den Aufbau von kritischen und vielfältigen Medien, insbesondere Radiostationen, unterstützt, indem sie die Qualität von Reportagen und Sendungen förderte und die Selbstregulierung der Branche unterstützte.

Fragilität und Gewalt behindern die Armutsbekämpfung

Schutz der Zivilbevölkerung

Die Schweiz setzt sich in der Region unter Nutzung aller Mittel und Kanäle, die ihr zur Verfügung stehen (bilateral, multilateral, Genfer Konventionen), dafür ein, humanitäre Räume für den Schutz verletzlicher Bevölkerungsgruppen zu schaffen und die Würde der betroffenen Menschen wiederherzustellen. Schutzmassnahmen wie die Erfassung und Dokumentation von Verletzungen des humanitären Völkerrechts, die Förderung des Dialogs zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen und Lobbyarbeit, die Ausbildung und Sensibilisierung sowie die Wiedereingliederung kommen jährlich über drei Millionen Personen zugute. Mit ihren bilateralen Projekten in diesem Bereich hat die Schweiz in vier Jahren fast 300’000 Menschen unterstützt. Dazu gehören auch Projekte zum Schutz von Kindern.

Beschäftigung und wirtschaftliche Entwicklung

Bei ihren Bemühungen zur Förderung von Beschäftigung und Einkommen setzt die Schweiz auf die qualitative Verbesserung der Berufsbildung in Branchen, für die in einem ländlichen oder halbstädtischen Umfeld ein Markt besteht. In ländlichen Gebieten konzentriert sich die Schweiz auf den Wandel im Bereich der Baumaterialien, einer Branche, die in vollem Wachstum begriffen ist und viele Arbeitskräfte braucht. Dank den Technologien, die die Schweiz in Ruanda und Burundi eingeführt hat, um den Energieverbrauch, aber auch die Arbeitsbedingungen bei der Herstellung von Backsteinen zu verbessern, wurden seit 2015 jährlich ungefähr vierzehn Millionen Backsteine produziert.

Grundbildung und Berufsbildung

Gesundheit und Bekämpfung der Gewalt gegen Frauen

Der Zugang zur Gesundheitsversorgung ist in Krisensituationen entscheidend für die Gesundheit der Menschen, verringert aber auch die Spannungen zwischen Bevölkerungsgruppen und fördert den so­zialen Zusammenhalt. Die Schweiz engagiert sich in diesem Bereich insbesondere für eine flächendeckende Krankenkasse, Primär- und Sekundärversorgung (v. a. Mutter-Kind-Betreuung und Bekämpfung der Mangelernährung bei Kindern). Die Schweiz setzt sich ein für die Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen. Dank der Hilfe der Schweiz konnten seit 2011 etwa 60‘000 Frauen betreut werden, darunter 12‘300 vergewaltigte Frauen, die medizinische, psychologische und juristische Unterstützung erhielten. Dank dem Engagement von über 500 Solidaritätsgruppen konnten 54% von ihnen wieder in ihre ursprünglichen Gemeinschaften integriert werden.

Gleichstellung von Frau und Mann

Geschichte der Zusammenarbeit

Die Schweiz ist seit den Sechzigerjahren in der Region der Grossen Seen präsent. Während drei Jahr­zehnten war sie vor allem in der Entwicklungszusammenarbeit tätig. Ab den Neunzigerjahren lag das Gewicht stärker auf der humanitären Hilfe und der Friedenspolitik. Im Rahmen ihrer Strategie für die Region der Grossen Seen 2017–2020 kombiniert die Schweiz nun Entwicklungszusammenarbeit, humanitäre Hilfe, Friedenspolitik und Diplomatie. Mit dem konzertierten Einsatz dieser Instrumente will sie die Kohärenz ihrer Tätigkeit verbessern, um die komplexen politischen, sicherheitspolitischen, humanitären und entwicklungspolitischen Herausforderungen effizienter anzugehen.

Privatsektorentwicklung und Finanzdienstleistungen

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Dokumente

Aktuelle Projekte

Objekt 1 – 12 von 25

Promoting Market Oriented Skills Training in the Great Lakes region (PROMOST)

01.07.2019 - 30.06.2022

PROMOST contributed to increased employment and income generation in the Great Lakes region by providing access and enhancing quality of vocational training. Building on the achievements of the previous two phases, the third phase will focus on the sustainability of the interventions, on the labor market insertion of graduates and on the institutionalization of short-term training and apprentice-ships, thus permitting the phasing-out of Swiss contributions and the continuous increasing of national and regional commitments to professional skills education, especially in Rwanda.


IOM : Displacement tracking in Burundi

01.03.2019 - 31.12.2019

Avec environ 147'000 personnes déplacées internes et plus de 367'000 réfugiés dans les pays voisins, les effets de la crise politique au Burundi issue des élections contestées de 2015 et des conditions climatiques défavorables sont importants. Ce projet permet de fournir des informations fiables sur les mouvements de populations internes au Burundi et les besoins des personnes déplacées. La continuité de ce projet reste d’une importance capitale dans le contexte actuel.


Geplantes Projekt

Multi-Donor Civil Society Support Programme in Rwanda

01.01.2019 - 31.12.2020

The present programme is a multi-donor initiative aiming at supporting civil society strengthening and specific civil society initiatives in Rwanda. The overall goal is to enable civil society to become more effective at influencing the government on key policy issues and supporting social cohesion, reconciliation, good governance and human rights. The main development partners financing the programme include the United Kingdom (UK), USA, Sweden and Switzerland.


Contributions to OCHA Field Operations in 2019

01.01.2019 - 31.12.2019

OCHA’s mission is to coordinate the global emergency response, to save lives and protect people in humanitarian crises. OCHA advocates for effective and principled humanitarian action by all, for all, in partnership with national and international actors in order to alleviate human suffering in sudden-onset disasters and protracted crises. It is responsible for bringing together humanitarian actors to ensure a coherent and timely response to emergencies. Therefore, SDC seeks to provide support to OCHA field and regional offices in relevant humanitarian contexts, in line with SDC geographic and thematic priorities.


Allocation of SDC Funding to ICRC Operations in 2019

01.01.2019 - 31.12.2019

In line with the Good Humanitarian Donorship (GHD) principles, Switzerland recognizes the necessity of predictable and flexible funding to respond to changing needs in humanitarian crises. SDC funding to ICRC operations allows the International Committee of the Red Cross (ICRC) to respond proactively and to provide immediate protection and assistance for people affected by armed conflict and other situations of violence.


Participation citoyenne et prévention des conflits dans la région des Grands Lacs (PCPC)

01.01.2019 - 31.12.2029

Les conflits récurrents dans la région des Grands Lacs ont des conséquences néfastes sur les systèmes de gouvernance et sur le bien-être des populations. Il est dans l’intérêt de la Suisse de contribuer à une paix durable et à la stabilité dans la région. Le projet renforcera ainsi les mécanismes formels et informels de prévention et de gestion des conflits communautaires, par la promotion des droits de l’homme, de la redevabilité sociale et du dialogue inclusif. Des partenariats engageront les autorités et différents acteurs de la société civile, en priorité dans les régions transfrontalières.


Multi-Donor civil society support program in Rwanda

01.01.2019 - 31.12.2020

The program aims at strengthening the capacity of Rwanda civil society to engage constructively with the Government on policy, planning and monitoring issues. It will improve a bottom-up dialogue and consultation mechanisms and promote the use of evidence in policy making for an effective implementation of the National Strategy for Transformation. The project is in line with Switzerland’s approach of fostering civic participation in Rwanda.


Intégration de la santé mentale dans les soins de santé primaire au Burundi

01.01.2019 - 31.12.2030

L’intégration de la santé mentale dans les services de santé primaire du Burundi vise à renforcer le système de prise en charge des personnes atteintes de maladies mentales post traumatiques. La Suisse est un partenaire important du Burundi qui a un intérêt à contribuer à mettre fin au cycle de violences qui trouvent leur origine en partie dans des traumatismes vécus mais non traités. Le programme appuie les institutions nationales concernées, le système de formation spécialisée et vise l’amélioration du cadre législatif en santé mentale.


Programme d’appui au système de santé du Sud Kivu (PASS Sud-Kivu)

01.01.2018 - 31.12.2020

L’appui suisse dans le domaine de la santé vise l’amélioration de la qualité et l’accessibilité des soins de santé primaires et secondaires de 1.5 millions de bénéficiaires (prioritairement des mères, enfants et jeunes) dans 8 zones de santé du Sud-Kivu. Ce soutien comprend aussi une meilleure préparation et réponse aux épidémies et vient en appui à la politique sanitaire de la République Démocratique du Congo au niveau décentralisé.


Programme Psychosocial dans la Région des Grands Lacs

01.01.2018 - 31.12.2020

Le programme contribue à la diminution des violences envers les femmes et à l’amélioration de leur statut au Burundi, Rwanda et République Démocratique du Congo. Cette nouvelle phase consolidera les acquis de la prise en charge communautaire et holistique, tout en renforçant les capacités de réponse d’ONGs locales et d’une organisation régionale. Elle mettra aussi l’accent sur le plaidoyer politique, la lutte contre l’impunité, la recherche et la gestion des savoirs.


Programme d’Appui aux systèmes de santé des Grands Lacs

01.10.2017 - 30.12.2019

This phasing-Out stage shall focus on managing local knowledge-transfer processes revolving around medial and non-medical determinants of health. To do this is relevant in a stage of phasing-out because it capitalizes on the efforts made by Switzerland in a systemic support to the public health system over the last 15 years.  Monitoring the stunting path among children’s under 2yo - as good proxy of wellbeing and of social learning processes - will be undertaken with the cooperation of parents, Community Health Workers (CHWs) and Local Governments. Therein lays the potential for successful replicating of good health practices, locally, and as a basis for upscaling to the Western Province and beyond.


Programme Santé Burundi Phase Unique

01.09.2017 - 31.12.2019

Cette phase unique se concentre sur trois thèmes spécifiques (sécurité transfusionnelle, hépatites virales et système de référence) identifiés comme des niches prioritaires par nos partenaires. Ce projet est également une phase de transition entre le Programme Santé Grands Lacs, fini en mars 2017, et le nouveau Programme Santé Burundi 2018-2020. En répondant à des besoins spécifiques, la Suisse assure ainsi sa position dans le secteur de la santé au Burundi durant cette transition.

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Promoting Market Oriented Skills Training in the Great Lakes region (PROMOST)

01.07.2019 - 30.06.2022

PROMOST contributed to increased employment and income generation in the Great Lakes region by providing access and enhancing quality of vocational training. Building on the achievements of the previous two phases, the third phase will focus on the sustainability of the interventions, on the labor market insertion of graduates and on the institutionalization of short-term training and apprentice-ships, thus permitting the phasing-out of Swiss contributions and the continuous increasing of national and regional commitments to professional skills education, especially in Rwanda.


IOM : Displacement tracking in Burundi

01.03.2019 - 31.12.2019

Avec environ 147'000 personnes déplacées internes et plus de 367'000 réfugiés dans les pays voisins, les effets de la crise politique au Burundi issue des élections contestées de 2015 et des conditions climatiques défavorables sont importants. Ce projet permet de fournir des informations fiables sur les mouvements de populations internes au Burundi et les besoins des personnes déplacées. La continuité de ce projet reste d’une importance capitale dans le contexte actuel.


Geplantes Projekt

Multi-Donor Civil Society Support Programme in Rwanda

01.01.2019 - 31.12.2020

The present programme is a multi-donor initiative aiming at supporting civil society strengthening and specific civil society initiatives in Rwanda. The overall goal is to enable civil society to become more effective at influencing the government on key policy issues and supporting social cohesion, reconciliation, good governance and human rights. The main development partners financing the programme include the United Kingdom (UK), USA, Sweden and Switzerland.


Contributions to OCHA Field Operations in 2019

01.01.2019 - 31.12.2019

OCHA’s mission is to coordinate the global emergency response, to save lives and protect people in humanitarian crises. OCHA advocates for effective and principled humanitarian action by all, for all, in partnership with national and international actors in order to alleviate human suffering in sudden-onset disasters and protracted crises. It is responsible for bringing together humanitarian actors to ensure a coherent and timely response to emergencies. Therefore, SDC seeks to provide support to OCHA field and regional offices in relevant humanitarian contexts, in line with SDC geographic and thematic priorities.


Allocation of SDC Funding to ICRC Operations in 2019

01.01.2019 - 31.12.2019

In line with the Good Humanitarian Donorship (GHD) principles, Switzerland recognizes the necessity of predictable and flexible funding to respond to changing needs in humanitarian crises. SDC funding to ICRC operations allows the International Committee of the Red Cross (ICRC) to respond proactively and to provide immediate protection and assistance for people affected by armed conflict and other situations of violence.


Participation citoyenne et prévention des conflits dans la région des Grands Lacs (PCPC)

01.01.2019 - 31.12.2029

Les conflits récurrents dans la région des Grands Lacs ont des conséquences néfastes sur les systèmes de gouvernance et sur le bien-être des populations. Il est dans l’intérêt de la Suisse de contribuer à une paix durable et à la stabilité dans la région. Le projet renforcera ainsi les mécanismes formels et informels de prévention et de gestion des conflits communautaires, par la promotion des droits de l’homme, de la redevabilité sociale et du dialogue inclusif. Des partenariats engageront les autorités et différents acteurs de la société civile, en priorité dans les régions transfrontalières.


Multi-Donor civil society support program in Rwanda

01.01.2019 - 31.12.2020

The program aims at strengthening the capacity of Rwanda civil society to engage constructively with the Government on policy, planning and monitoring issues. It will improve a bottom-up dialogue and consultation mechanisms and promote the use of evidence in policy making for an effective implementation of the National Strategy for Transformation. The project is in line with Switzerland’s approach of fostering civic participation in Rwanda.


Intégration de la santé mentale dans les soins de santé primaire au Burundi

01.01.2019 - 31.12.2030

L’intégration de la santé mentale dans les services de santé primaire du Burundi vise à renforcer le système de prise en charge des personnes atteintes de maladies mentales post traumatiques. La Suisse est un partenaire important du Burundi qui a un intérêt à contribuer à mettre fin au cycle de violences qui trouvent leur origine en partie dans des traumatismes vécus mais non traités. Le programme appuie les institutions nationales concernées, le système de formation spécialisée et vise l’amélioration du cadre législatif en santé mentale.


Programme d’appui au système de santé du Sud Kivu (PASS Sud-Kivu)

01.01.2018 - 31.12.2020

L’appui suisse dans le domaine de la santé vise l’amélioration de la qualité et l’accessibilité des soins de santé primaires et secondaires de 1.5 millions de bénéficiaires (prioritairement des mères, enfants et jeunes) dans 8 zones de santé du Sud-Kivu. Ce soutien comprend aussi une meilleure préparation et réponse aux épidémies et vient en appui à la politique sanitaire de la République Démocratique du Congo au niveau décentralisé.


Programme Psychosocial dans la Région des Grands Lacs

01.01.2018 - 31.12.2020

Le programme contribue à la diminution des violences envers les femmes et à l’amélioration de leur statut au Burundi, Rwanda et République Démocratique du Congo. Cette nouvelle phase consolidera les acquis de la prise en charge communautaire et holistique, tout en renforçant les capacités de réponse d’ONGs locales et d’une organisation régionale. Elle mettra aussi l’accent sur le plaidoyer politique, la lutte contre l’impunité, la recherche et la gestion des savoirs.


Programme d’Appui aux systèmes de santé des Grands Lacs

01.10.2017 - 30.12.2019

This phasing-Out stage shall focus on managing local knowledge-transfer processes revolving around medial and non-medical determinants of health. To do this is relevant in a stage of phasing-out because it capitalizes on the efforts made by Switzerland in a systemic support to the public health system over the last 15 years.  Monitoring the stunting path among children’s under 2yo - as good proxy of wellbeing and of social learning processes - will be undertaken with the cooperation of parents, Community Health Workers (CHWs) and Local Governments. Therein lays the potential for successful replicating of good health practices, locally, and as a basis for upscaling to the Western Province and beyond.


Programme Santé Burundi Phase Unique

01.09.2017 - 31.12.2019

Cette phase unique se concentre sur trois thèmes spécifiques (sécurité transfusionnelle, hépatites virales et système de référence) identifiés comme des niches prioritaires par nos partenaires. Ce projet est également une phase de transition entre le Programme Santé Grands Lacs, fini en mars 2017, et le nouveau Programme Santé Burundi 2018-2020. En répondant à des besoins spécifiques, la Suisse assure ainsi sa position dans le secteur de la santé au Burundi durant cette transition.

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