Wasser – Eine lebenswichtige Ressource in Gefahr

Mutter und Töchter bedienen eine Handpumpe in Chainpur in Nepal. Die Pumpe versorgt die Familie mit Wasser, dient aber auch der Bewässerung des Gemüsegartens. © Panos/Caroline Penn

Weltweit erhöht sich der Druck auf die Süsswasserressourcen: Der Bedarf nimmt spektakulär zu, die Verfügbarkeit ist nach wie vor begrenzt. Es ist eine der grossen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts, diese lebenswichtige Ressource zu schonen und für eine gerechte und entwicklungsfördernde Verteilung des Wassers zu sorgen.  

Bevölkerungswachstum, Verstädterung, Klimawandel, Landnutzungsänderungen und Wirtschaftswachstum wirken sich unmittelbar auf die Wasserressourcen aus. Es ist von zentraler Bedeutung für die Entwicklung, dass bei der Verteilung des Wassers an die Verbraucher soziale Gleichberechtigung, wirtschaftliche Effizienz und Umweltverträglichkeit gewährleistet werden. Die DEZA ist seit mehr als drei Jahrzehnten im Wasserbereich tätig. Ihre Aktivitäten decken verschiedene Aspekte ab: Soziales, Umwelt, Wirtschaft, Institutionen, Technologien und Wissen sowie Wasser und Frieden (Blue Peace).

Nachhaltige Bewirtschaftung

Die DEZA fördert effiziente Wassernutzung in der Wirtschaft und internationale Zusammenarbeit bei grenzübergreifenden Grundwasserbecken

Internationale Priorität

Die DEZA setzt sich dafür ein, dass Wassersicherheit zu den Zielen und Prioritäten der nachhaltigen Entwicklung für die Zeit nach 2015 gehört

Recht auf Zugang

Die DEZA setzt sich dafür ein, dass jeder Mensch Zugang zu Wasser hat und dass für die Nahrungsmittelerzeugung genügend Wasser zur Verfügung steht

Blue Peace: Wasser als Element der Sicherheit

Das EDA reagiert mit der Swiss Toolbox, den Aktionslinien zum Thema Wasser, auf die Herausforderung des ansteigenden Wasserbedarfs weltweit.

Fachwebsite der DEZA zum Thema Wasser

Fachinformationen (News, Dokumente, Instrumente, Methoden) zum Wissensaustausch und zur Zusammenarbeit mit Partner und Fachleuten

www.sdc-water.ch

Dokumente

Aktuelle Projekte

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Die Gletscherschmelze in Zentralasien erfordert eine stärkere Zusammenarbeit

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01.09.2014 - 31.12.2020

Wie kann der Wasserbedarf der 68 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner Zentralasiens gedeckt und gleichzeitig etwas für die Gletscher in Kirgisistan, Tadschikistan, Usbekistan und Kasachstan getan werden? Ein Projekt der DEZA setzt auf die freiwillige regionale Zusammenarbeit und eine enge wissenschaftliche Überwachung der Gletscherveränderungen.

Land/Region Thema Periode Budget
Zentralasien
Wasser
Wasserdiplomatie und Sicherheit
Integrierte Wasserbewirtschaftung (Wassereinzugsgebiet)
Wasserökonomie (Gouvernanz, Finanzen, Privatsektor)
WASSER UND SIEDLUNGSHYGIENE
WASSER UND SIEDLUNGSHYGIENE
REGIERUNG UND ZIVILGESELLSCHAFT
WASSER UND SIEDLUNGSHYGIENE
Politik und Verwaltung im Wasserbereich
Politik und Verwaltung im Wasserbereich
Schutz von Wasserressourcen (inkl. Datenerfassung)
Wetter-Dienstleistungen
Politik und Verwaltung im Wasserbereich
Schutz von Wasserressourcen (inkl. Datenerfassung)

01.09.2014 - 31.12.2020


CHF 4'800'000



Bevölkerungsnahe Gesundheitsversorgung in der Region der Grossen Seen

Ein Baby wird in einem Behandlungszimmer gewogen.

01.02.2013 - 31.12.2018

Trotz der politischen und humanitären Krise setzt die DEZA ihr Engagement für die Bevölkerung in Burundi fort. Im Gesundheitsbereich will sie die Behandlungsmöglichkeiten der Gesundheitszentren und Bezirksspitäler erweitern und damit den Zugang der Bevölkerung zur medizinischen Grundversorgung und deren Qualität verbessern. Das Programm der DEZA deckt sowohl Burundi als auch Ruanda ab.

Land/Region Thema Periode Budget
Grosse Seen
Gesundheit
Wasser
Stärkung des Gesundheitswesens
Primäre Gesundheitsversorgung
Trinkwasser und Siedlungshygiene (WASH – Wasser für Menschen)
Primäre Gesundheitsversorgung
Sexuelle und reproduktive Gesundheit (inkl. Gesundheit von Mutter und Kind, Familienplanung)
GESUNDHEIT
GESUNDHEIT
WASSER UND SIEDLUNGSHYGIENE
BEVÖLKERUNGSPOLITIK / BEVÖLKERUNGSPROGRAMME UND REPRODUKTIVE GESUNDHEIT
Politik und Verwaltung im Gesundheitswesen
Basisgesundheitswesen
Basisgesundheitswesen
Grundversorgung im Bereich Wasser und Siedlungshygiene
Reproduktive Gesundheit

01.02.2013 - 31.12.2018


CHF 9'970'000



Sauberes Wasser in Zentralasien – Die Wasserversorgung selber in die Hand nehmen

Jungen beim Händewaschen

01.01.2013 - 31.12.2019

Die ländlichen Gebiete in Usbekistan sind unzureichend mit sauberem Wasser versorgt. Viele der 10 Millionen Bewohnerinnen und Bewohner leiden unter Krankheiten, die durch schmutziges Wasser verursacht werden. Ein von der DEZA finanziertes Projekt leistet Hilfe zur Selbsthilfe. Die Dorfbewohnerinnen und Dorfbewohner lernen, ihre  Wasserversorgung selber zu organisieren.

Land/Region Thema Periode Budget
Uzbekistan
Wasser
Trinkwasser und Siedlungshygiene (WASH – Wasser für Menschen)
Politik und Anwaltschaft Wasserressourcen
Wasserökonomie (Gouvernanz, Finanzen, Privatsektor)
WASSER UND SIEDLUNGSHYGIENE
WASSER UND SIEDLUNGSHYGIENE
WASSER UND SIEDLUNGSHYGIENE
Grundversorgung im Bereich Wasser und Siedlungshygiene
Politik und Verwaltung im Wasserbereich
Politik und Verwaltung im Wasserbereich

01.01.2013 - 31.12.2019


CHF 6'157'000



«Swiss Bluetec Bridge»: Schweizer Start-up-Unternehmen im Dienst der Ärmsten

01.04.2011 - 31.12.2020

Für die Spitzentechnologie eröffnet sich angesichts der weltweiten Herausforderungen im Wassersektor ein breites Innovationsfeld. Die  DEZA-Initiative «Swiss Bluetec Bridge» will solche Innovationen unterstützen, um den Ärmsten den Zugang zu Wasser zu erleichtern. Swiss Fresh Water ist das erste Start-up-Unternehmen, das für sein neu entwickeltes System für eine kostengünstige Entsalzung von Salz- oder Brackwasser ein Darlehen erhält.

Land/Region Thema Periode Budget
Weltweit
Wasser
Trinkwasser und Siedlungshygiene (WASH – Wasser für Menschen)
WASSER UND SIEDLUNGSHYGIENE
Grundversorgung im Bereich Wasser und Siedlungshygiene

01.04.2011 - 31.12.2020


CHF 2'050'000



Contribution Earth Security Initiative (ESI)

01.09.2018 - 31.03.2024

The ESI is an independent think tank which aims at catalyzing the global financial and industry sectors to define and leverage global finance innovations that contribute directly to cooperation for sustainable water management and poverty alleviation. This SDC contribution will promote the development of new financial mechanisms that are aligned with sustainable development policy objectives and priorities of developing countries to the benefit of society and natural resources.


Rural Water Supply Network (Core contribution)

15.03.2018 - 31.12.2020

Universal access to safe, affordable water is at the core of the Sustainable Development Goals (SDGs), and the realisation of human rights. Achieving this in rural areas presents some particular challenges linked to poverty, discrimination and poor infrastructure. The Rural Water Supply Network (RWSN) is the only global network to offer powerful, effective mechanisms to share expertise and collaborate with local and global partners to trial and scale up innovation and to raise the quality and professionalism in rural water supplies.


Promoting Water Stewardship 2030

01.03.2018 - 31.12.2020

Water stewardship fosters responsible private engagement in water. This programme aims at shaping the collaboration with the private sector for the benefit of society and natural resources. This SDC contribution will promote and institutionalize multi-stakeholder water dialogue by supporting several public-private partnership initiatives. It will facilitate exchange of knowledge leading to changes in practices and behaviours across sectors and stakeholders.


Research for action: Water, Behaviour Change and Environmental Sanitation: Sustainable Solutions to Research, Knowledge and Professionalization (WABES)

01.02.2018 - 31.12.2021

To answer the global challenge of improving access to safe water and adequate sanitation, essential for poverty reduction, health, economic development and a life in dignity, it is necessary to work at two levels: developing and using appropriate technology and techniques, but also working on the institutional frameworks and human capacities. To this aim, SDC has decided to partner with a Swiss Research Institute, long-term collaborator well recognised internationally.


Young People as Agents of Change in the Water Sector

01.01.2018 - 30.04.2021

Young people and their innovative ideas play an important role in addressing some of the largest water challenges. SDC supports the Young Water Fellowship Programme that builds the capacities of young water entrepreneurs, provides technical as well as financial support to implement their ideas and engages with stakeholders and decision-makers to exchange knowledge and create an enabling environment for young people willing to be engaged in the water sector.


Programme d’Hydraulique Rurale – Appui Au Secteur Eau et Assainissement (PHRASEA) Phase 2

01.01.2017 - 31.12.2021

Moins de 50% des nigériens ont accès à l’eau potable et seuls 7% disposent de conditions d'assainissement de base. La croissance démographique galopante, la dispersion de la population sur le territoire et la précarité des finances publiques sont des contraintes empêchant l'accès des populations à ces services de base. Le PHRASEA vient en appui aux efforts du gouvernement, en misant sur la maitrise d’ouvrage des communes.


UN-Water: Strengthening the Global Water Architecture for the effective achievement of the 2030 Agenda

01.12.2016 - 31.12.2020

The role of UN-Water is to coordinate the UN system’s action on all water related issues, including sanitation. Therefore, UN-Water is key to bring a more effective, integrated and coordinated approach to support the implementation of the 2030 Agenda with regards to water and sanitation. SDC’s support as core contribution is crucial to ensure that the political ambition of the 2030 Agenda for water has an efficient institutional setting.


Scaling-up SuizAgua Peru and Chile

01.10.2016 - 29.02.2020

Corporate Water Footprint (WF) frameworks in Chile and Peru animate private companies to use and manage water in a sustainable manner. Civil society is made aware of sustainable water cultures by behavioural change campaigns and by being part of watershed collective actions with the private sector. Cooperation among SuizAgua Colombia, Peru and Chile and with other partners ensures further outreach of the project in Latin America with the help of an active community of practice sharing gained knowledge.

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