Nordafrika (Ägypten, Tunesien, Marokko, Libyen)

Die politischen Umwälzungen 2011 haben in Nordafrika einen langwierigen und ungewissen Übergangsprozess in Gang gesetzt. Die Schweiz unterstützt Tunesien, Ägypten, Libyen und Marokko mit zielgerichteten Projekten. Diese fördern  Demokratie und Menschenrechte, schaffen wirtschaftliche Entwicklung und Arbeitsplätze und setzen sich mit Migrationsfragen auseinander.

Karte der Region Nordafrika (Ägypten, Tunesien, Marokko, Libyen)

Aus Solidarität und wohlverstandenem Eigeninteresse hat die Schweiz ihr Engagement in Nordafrika 2011 ausgeweitet und begleitet die Partnerländer auf dem schwierigen Weg Richtung Stabilität und Demokratie.

Freie Wahlen und neue Verfassungen sind positive Zeichen. Gesellschaftliche Umbruchphasen dauern jedoch erfahrungsgemäss Jahrzehnte. Auch in Nordafrika bleibt die politische und wirtschaftliche Lage vorläufig unsicher.

Das Schweizer Programm wird departementsübergreifend durch die Politische Direktion des EDA, das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO), das Staatssekretariat für Migration (SEM) und die DEZA umgesetzt.

Demokratische Transition und Menschenrechte

Förderung vitaler Elemente einer funktionierenden Demokratie

Die Aufstände in Nordafrika richteten sich gegen den autoritären und repressiven Charakter der vorherigen Regimes. Diese waren gekennzeichnet durch Willkür und Menschenrechtsverletzungen, fehlende Rechtsstaatlichkeit und den Ausschluss der Bevölkerung vom politischen Entscheidungsprozess.

Die Schweiz fördert mit zielgerichteten Projekten die demokratische Transition. Sie unterstützt glaubwürdige Wahlprozesse und stellt Experten für Verfassungsfragen zur Verfügung. Sie stärkt Rechtstaatlichkeit, Menschenrechte und politischen Dialog sowie die Zivilgesellschaft. Sie begleitet den Umbau des Sicherheitssektors und hilft staatlichen Medien, ihren Informationsauftrag besser zu erfüllen. Weiter unterstützt die Schweiz die betroffenen Länder bei der Bewältigung der Vergangenheit und bei der Rückführung von blockierten Vermögenswerten der früheren Machthaber.

Staats- und Wirtschaftsreformen

Engagement in fragilen Kontexten und Prävention von Gewaltkonflikten

Wirtschaftliche Entwicklung und Schaffung von Arbeitsplätzen

Innovative und pragmatische Projekte zur Verbesserung der Lebenssituation

Neben politischen Forderungen waren Korruption und die schlechten wirtschaftlichen Perspektiven für grosse Teile der Bevölkerung eine Hauptursache für die politischen Umwälzungen von 2011. Die formelle Wirtschaft bietet nicht genügend Arbeitsplätze für die arbeitsfähige Bevölkerung. Hohe Arbeitslosenquoten vor allem bei Jugendlichen sind die Folge.

Die Schweiz leistet mit innovativen und pragmatischen Projekten einen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung. Sie verbessert die internationale Wettbewerbsfähigkeit und die makroökonomische Stabilität, finanziert städtische Infrastruktur und fördert den nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen, teilt ihre Erfahrung in der Berufsbildung, unterstützt Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer und schafft Arbeitsplätze.

Grund- und Berufsbildung

Privatsektorentwicklung und Finanzdienstleistungen

Migration und Schutz

Ganzheitlicher Ansatz zum Schutz der Menschen

Nordafrika ist geprägt von zahlreichen Migrationsströmen: Innerhalb der Länder, der Region und nach Europa sowie als Transitroute für Menschen aus Sub-Sahara Afrika. Viele Menschen gehen dabei grosse Risiken ein. Häufig werden sie Opfer von Rassismus, Gewalt und Ausbeutung, besonders Frauen und Kinder sind stark gefährdet.

Die Schweiz arbeitet ganzheitlich, das heisst sie stärkt die positiven und vermindert die negativen Auswirkungen von Migration. Konkret arbeitet sie mit lokalen Behörden und der Diaspora im Ausland, sie schützt und unterstützt gefährdete Migranten und Opfer von Menschenhandel und setzt sich für deren Rechte ein. Sie vermindert weiter irreguläre Migration und finanziert Rückkehrprogramme in die Herkunftsländer.

Migration

Geschichte der Zusammenarbeit

Verstärktes Engagement seit den arabischen Aufständen

Die DEZA zog sich 2008 aus der Region zurück, mit Ausnahme eines humanitären Programms in Marokko. Andere Bundesstellen waren punktuell in der Region engagiert, das SECO mit einem langjährigen Programm in Ägypten.

Mit dem Entscheid des Bundesrats vom 11.3.2011 wurde das Schweizer Engagement in Nordafrika finanziell und thematisch  ausgebaut und in drei thematische Bereiche gegliedert. Die DEZA ist Teil des Schweizer Gesamtprogramms und arbeitet in allen drei Bereichen. Sie ist in Ägypten, Tunesien und Marokko mit einem grösseren Programm präsent. In Libyen leistet sie punktuelle Unterstützung.

Links

Projekte Ägypten

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Mittels Musik und Bildung eine gemeinsame «Nil-Kultur» entwickeln

Musikerinnen und Musiker des Nil-Projekts in einem Boot.

01.05.2015 - 31.10.2017

Das Nil-Projekt (Nile Project) wurde ins Leben gerufen, um die Menschen der elf Länder, durch die der Nil fliesst, für das Nilbecken als gemeinsames Gut und Ökosystem zu sensibilisieren. Dieswill das von der DEZA unterstützte innovative Projekt über die Musik und Bildung erreichen. Das Projekt bringt Künstler und Künstlerinnen mit Studierenden und betroffenen Bürgerinnen und Bürgern zusammen. Seit 2013 haben zahlreiche viel beachtete Konzerte stattgefunden und Studierende entwickeln Initiativen zur Förderung einer besseren Nutzung der Wasserressourcen.

Land/Region Thema Periode Budget
Ägypten
Wirtschaft und Beschäftigung
Bildung
Migration
Rechtsstaatlichkeit - Demokratie - Menschenrechte
Bildung
Umwelt
Rechtsstaatlichkeit - Demokratie - Menschenrechte
Wirtschaft und Beschäftigung
Kultur
Reduktion von Katastrophenrisiken – Vorsorge
Bildungspolitik
Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU)
Umweltschutz
Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU)
Berufsbildung und Fertigkeitentraining
Zugang zu Informationen inkl. Medienförderung und IKT)
Milderung der Auswirkungen des Klimawandels
Kultur
Menschenrechte (inkl. Frauenrechte)
Migration allgemein (entwicklungspolitische Aspekte und Partnerschaften)
Schutz und Zugang

01.05.2015 - 31.10.2017


CHF 751'000



Wirtschaftliche Perspektiven für junge Menschen in ländlichen Gebieten

Bauern werden in der vertikalen Pflanzung von Tomaten geschult – eine Technik, welche die Produktion verdoppeln wird. ©DDC

01.01.2013 - 30.06.2017

Das Projekt der DEZA im ländlichen Bezirk von Aswan in Ägypten hat das Ziel, die wirtschaftlichen Perspektiven von jungen Frauen und Männern zu verbessern. Die DEZA fördert Unternehmen in den Bereichen Landwirtschaft, Viehwirtschaft und Fischerei und schafft damit neue Arbeitsstellen. Dadurch erhalten junge Leuten eine Alternative zur Abwanderung in städtische Zentren.

Land/Region Thema Periode Budget
Ägypten
Landwirtschaft und Ernährungssicherheit
Bildung
Wirtschaft und Beschäftigung
Förderung des Arbeitsmarkts
Förderung von landwirtschaftlichen Wertschöpfungsketten
Berufsbildung und Fertigkeitentraining
Förderung von landwirtschaftlichen Wertschöpfungsketten
Berufsbildung und Fertigkeitentraining

01.01.2013 - 30.06.2017


CHF 5'020'000



Das Wasser des Nils, ein kostbares Gut

© DEZA

01.11.2012 - 31.07.2017

Während die Bevölkerung Ägyptens ständig wächst, bleibt das Wasservolumen im Einzugsgebiet des Nils stabil. Ein sparsamer Wasserverbrauch ist also unerlässlich. Genau das will die DEZA in zehn Dörfern im Norden der Gouvernement Assuan erreichen, indem sie bei den Bewässerungspraktiken ansetzt. Das Vorhaben bringt bessere Bodenerträge und höhere Einkommen für die betroffenen Bauern mit sich.

Land/Region Periode Budget
Ägypten

01.11.2012 - 31.07.2017


CHF 2'998'500



Water Programme Aswan, Component 3: Water Efficiency and Economic Support (WEE) in Nasr El Nuba and Kom Ombo

01.07.2012 - 31.03.2018

Egypt is a water scarce country and despite recent reforms in the water sector, major challenges remain. Based on needs identified by local authorities and past experiences by the Egyptian-Swiss Development Fund, the programme aims to improve public water supply and management, increase management and income from rehabilitated irrigation systems as well as sensitizing the population about water-related issues.


World Bank Capital Markets Strenghtening Facility

01.03.2015 - 31.12.2019

The Capital Markets Strengthening Facility is an innovative cross-cutting initiative with the overall objective to develop stable and resilient capital markets and to facilitate long-term local currency financing for sectors critical for economic growth and poverty reduction. SECO’s funds are earmarked to its priority countries in the 'South'.


Improving Healthcare Hazardous Waste Management in Dakhaleya Governorate, Egypt

01.01.2015 - 31.12.2019

The Healthcare Hazardous Waste Management Project will realize one important aspect of the Egyptian National Strategy for Hazardous Medical Waste Management: the establishment of centralized incineration facilities including the required capacity building and training. The experience made with the project shall be fed back into the future discussion to revise and upgrade the strategy and into a policy dialog to improve health care waste management in Egypt.


Public Private Infrastructure Facility (PPIAF) Phase IV

01.12.2014 - 31.12.2017

The Public-Private Infrastructure Advisory Facility (PPIAF) is a multi-donor technical assistance facility aimed at helping developing country governments improving the quality of their infrastructure services through private sector involvement.


National Solid Waste Management Program for Egypt

01.03.2014 - 31.12.2021

The National Solid Waste Management Program aims at supporting the establishment and implementation of effective policy, legislation and institutional arrangements for municipal solid waste management in Egypt, coupled with the implementation of related infrastructure.


Sanad Fund

01.01.2014 - 31.03.2028

The Sanad Fund is an investment vehicle, that provides debt and equity financing to banks and microfinance institutions. The ultimate beneficiaries are micro, small and medium-sized enterprises. The Middle East and North African region is the main target region of the Sanad Fund.


Improved Water Services Program II

01.07.2013 - 30.12.2019

The Improved Water and Wastewater Services Program - Phase II (IWSP II) plans to increase the coverage of water supply systems and wastewater treatment infrastructure in four Governorates of Upper Egypt (Qena, Assiout, Minya, Sohag).


Education for Employment program

01.01.2013 - 31.12.2017

The E4E program is to provide Arab Youth in the client countries in the Middle East and Northern Africa (MENA) with skills that are relevant to the marketplace, so that Arab Youth can earn a better future. The program is implemented by the International Finance Corporation (IFC).


Micro, Small, and Medium Entreprise Technical Assistance Facility Phase II

01.10.2012 - 31.12.2017

The joint World Bank/IFC Micro, Small and Medium Enterprise ('MSME') program for the Middle-East and North Africa Region is a multi-donor technical assistance facility ('the Facility') that aims to improve access to finance for MSMEs, promote sustainable job creation, and encourage private-sector led growth in six countries: Egypt, Jordan, Lebanon, Libya, Morocco, Tunisia and West Bank & Gaza.

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Projekte Libyen

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DRC: Improve conditions of refugees, asylum seekers and migrants (mixed migrants) and capacities of relevant stakeholders in Libya, including local authorities and civil society

01.07.2016 - 30.06.2017

Fleeing persecution, violence and armed conflict, mixed migrant groups from Sub-Sahara and the Middle East continue to arrive in Libya despite a fragile protection environment. Due to the ongoing instability and the lack of a national protection system, they are highly vulnerable and risk abuse and detention. The project aims to foster a protective environment for mixed migrants in detention centers and camps in and around Tripoli through improved protection and humanitarian assistance.


Swiss Capacitiy-Building Facility (SCBF): North Africa Contribution

10.12.2015 - 31.12.2018

Formal financial inclusion is critical for pro-poor economic growth and remains low in North Africa. The intervention aims to increase well-being and livelihood of low-income people and smallholder farmers, through financial inclusion. The SCBF focuses on tailor-made technical assistance to partner financial institutions to up-scale sustainable and client-oriented financial services offered responsibly. The contribution leverages the expertise of the SCBF for financial inclusion in North Africa and seeks synergies with other North Africa projects.


Programme Development North Africa

01.07.2015 - 30.06.2017

Originally conceived to support the development of activities under the Swiss North Africa Programme launched from scratch in 2011, the 5th phase with a much reduced budget allows deepening relevant thematic and context knowledge, developing and formulating future strategic priorities and setting-up adapted or new projects for SDC in a fragile and complex environment. For 2015-16 the focus is on preparatory work for the Swiss North Africa programme 2017-20.


Interregional Arab Labour Migration Program - IRAM

01.12.2012 - 31.05.2017

The project focuses on reforms of labour legislation, on employment constraints and potentials and on migrant workers’ rights and their protection in the Maghreb. It provides technical expertise for the reinforcement of state capacities and the strengthening of labour governance. The national legislation and labour codes will be reformed and adapted to international standards. The organization of migrant workers into trade unions will contribute to reducing their exploitation and strengthening their representation.

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Projekte Marokko

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ALCS: Assistance des Migrants subsahariens Victimes de Violences Sexuelles

01.07.2016 - 31.12.2017

Les Migrant(e)s Subsaharien(ne)s (MSS) sont particulièrement expoé(e)s aux violences au cours de leur voyage migratoire comme lors de leur séjour au Maroc. Les conséquences de ces vilences se répercutent sur leur santé physique et mentale, ainsi que sur leurs conditions sociales. Parmi les MSS, les femmes et leurs enfants sont les plus vulnérables. Ce projet vise à offrir aux migrant(e)s survivant(e)s des violences sexuelles une assistance médicale et sociale d'urgence ainsi qu'un suivi médical physique et psychologique. 


Caritas Maroc : Promouvoir l’exercice des droits humains des migrants au Maroc

01.04.2016 - 31.03.2019

Morocco is a country of transit and destination for migrants and refugees, 20’000 of which live on the margins of society, despite Morocco in 2014 adopting a first ever migration strategy, promising the respect of human rights and access to public services. Caritas enables 3’000 vulnerable migrants per year - mainly women and children - to translate access rights into access reality, and coaches public and civil society service providers to care for the specific needs of the new clients.


Swiss Capacitiy-Building Facility (SCBF): North Africa Contribution

10.12.2015 - 31.12.2018

Formal financial inclusion is critical for pro-poor economic growth and remains low in North Africa. The intervention aims to increase well-being and livelihood of low-income people and smallholder farmers, through financial inclusion. The SCBF focuses on tailor-made technical assistance to partner financial institutions to up-scale sustainable and client-oriented financial services offered responsibly. The contribution leverages the expertise of the SCBF for financial inclusion in North Africa and seeks synergies with other North Africa projects.


Gestion intégrée des bassins versants au Moyen Atlas

20.11.2015 - 31.12.2017

L’érosion des sols au Maroc, sévère dans les montagnes de l’Atlas, est à la fois cause et indicateur des défis auxquels font face les populations vulnérables de la région: désastres naturels et précarité. L’intervention propose une approche innovante de gestion intégrée des bassins versants qui augmentera durablement la résilience des populations locales, tout en améliorant leurs conditions de vie. L’engagement fort du Maroc pour sa réplication future à l’échelle nationale permet un effet multiplicateur considérable.


ONU Femmes: Accès aux Services judiciaires pour des femmes et des enfants victimes de la traite des êtres humains au Maroc

01.09.2015 - 28.02.2018

Malgré les réformes initiées au niveau juridique et institutionnel, la traite des personnes reste un phénomène croissant au Maroc. La mise ne place d'un mécanisme national de lutte contre la traite coordonnée entre de nombreux services publics et les acteurs de la socitété civile est nécessaire pour une meilleure protection des victimes. Les récents développements juridiques et polititques ont dynamisé la lutte contre la traite. La phase actuelle du projet vise à améliorer la protection des victimes à travers un appui technique et une meilleure coordination. 


Programme Development North Africa

01.07.2015 - 30.06.2017

Originally conceived to support the development of activities under the Swiss North Africa Programme launched from scratch in 2011, the 5th phase with a much reduced budget allows deepening relevant thematic and context knowledge, developing and formulating future strategic priorities and setting-up adapted or new projects for SDC in a fragile and complex environment. For 2015-16 the focus is on preparatory work for the Swiss North Africa programme 2017-20.


Médecins du Monde Belgique: Tamkine Migrants (Promouvoir l’intégration médicale des femmes migrantes au Maroc)

01.05.2015 - 30.04.2018

La nouvelle politique migratoire présentée par le Maroc en septembre 2013 offre une opportunité pour la concrétisation de la volonté du pays de respecter ses engagements internationaux envers les migrants et leur intégration. Pour des raisons administratives, financières ou par manque de capacités, les institutions marocaines ne sont pas encore en mesure de généraliser leur prestations aux femmes migrantes vulnérables. Ce projet vise à améliorer l’accès médico-psycho-social des femmes migrantes au Maroc (Rabat et Oujda) en institutionnalisant et transférant le savoir-faire de la société civile aux structures publiques.


ONUDI: Développement de la chaîne de valeur AZIR à l’Oriental (AZIR-O)

15.12.2014 - 31.12.2017

L’agriculture crée 4 millions d’emplois au Maroc, surtout en milieu rural, où les produits du terroir présentent un grand potentiel pour améliorer les conditions de vie des populations vulnérables. Le projet vise l’amélioration de l’accès aux marchés et des conditions socio-économiques des coopératives et cueilleurs, souvent précaires, au sein de la chaîne de valeur romarin dans la région de l’Oriental. Il complémente ainsi le travail du SECO sur deux autres filières et lie les différentes activités suisses dans une approche programmatique cohérente.


SBA: Appui Suisse aux Associations Professionnelles Marocaines (ASAP-M)

01.01.2013 - 30.06.2017

Malgré la performance économique marocaine remarquable, les besoins des micros, petites et moyennes entreprises (MPME) agricoles ne sont pas encadrés adéquatement par les associations professionnelles (AP) et/ou par l’appui étatique. A travers un renforcement institutionnel des AP existantes et de réseautage, le projet les accompagne à améliorer les prestations envers leurs membres, afin d’augmenter la performance des MPME en terme de compétitivité, revenu et emploi.


Interregional Arab Labour Migration Program - IRAM

01.12.2012 - 31.05.2017

The project focuses on reforms of labour legislation, on employment constraints and potentials and on migrant workers’ rights and their protection in the Maghreb. It provides technical expertise for the reinforcement of state capacities and the strengthening of labour governance. The national legislation and labour codes will be reformed and adapted to international standards. The organization of migrant workers into trade unions will contribute to reducing their exploitation and strengthening their representation.


PAMPAT Tunisie - typical agro products on the value chain

01.11.2013 - 31.12.2017

Le coeur du programme vise l'amélioration de l'accès aux marchés (national et export) et des conditions socio-économiques de tous les opérateurs au sein de trois chaînes de valeur (CV) En Tunisie. Il existe une autre composante principale PAMPAT au Maroc (MA). Les trois chaînes de valeur sélectionnées sont les suivantes : Harissa, figue de Djebba et Cactus/Figue de barbarie.

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Projekte Tunesien

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15'000 neue Arbeitsplätze im postrevolutionären Tunesien

© DEZA

01.07.2011 - 31.12.2017

Mit dem Projekt I-SEMER (Schweizer Initiative für Beschäftigung und für ländliche Kleinst- und Kleinunternehmen) sollten über einen Zeitraum von vier Jahren in vier benachteiligten Bezirken Tunesiens 10'000 Arbeitsplätze für junge Menschen geschaffen werden. Dieses Ziel wurde übertroffen. Das Projekt, das in Zusammenarbeit mit tunesischen Partnern realisiert wird, stellte die erste konkrete Unterstützung der Schweiz in diesen benachteiligten Gebieten des postrevolutionären Tunesiens dar.

Land/Region Thema Periode Budget
Tunesien
Wirtschaft und Beschäftigung
Förderung des Arbeitsmarkts
Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU)

01.07.2011 - 31.12.2017


CHF 8'441'000



Plateforme d'assistance aux migrants dans le Grand Tunis et la région de Sfax

01.07.2016 - 30.06.2018

Les populations migrantes en Tunisie recontrent de nombreuses poblématiques d'ordre juridique, social ou administratif. Le projet prévoit une continuité du service de la "Maison du Droit et des Migrations" à Tunis comme lieu de référence, d'acceuil, d'orientation et d'assistance individualisée aux migrants, avec une expansion géographique à Sfax. Comme complément, le projet développera des partenariats avec le secteur public avec un renforcement de capacité de celui-ci et favorisera l'élaboration, de manière conjointe, d'outil d'acoompagnement au profit des migrants vulnérables. 


Formation professionnelle en Tunisie: modules pratiques pour renforcer l’employabilité des jeunes

01.01.2016 - 31.12.2020

Le processus de transition démocratique en Tunisie reste fragile et le chômage des jeunes diplômés est un problème fondamental. S’inspirant du système dual en Suisse et faisant recours à l’expertise suisse dans le domaine de la formation professionnelle, le Programme vise, à travers sa première phase ‘’pilote’’ et sa deuxième phase de ‘’consolidation’’, à réduire l’instabilité sociale et politique en Tunisie liée au découragement des jeunes diplômés, à la vulnérabilité économique, aux disparités régionales et aux manque de gouvernance.


PNUD Croissance Inclusive & Développement Humain

15.12.2015 - 31.12.2017

Quatre ans après la Révolution, la Tunisie n'a pas renoué avec une planification ciblant la lutte contre la pauvreté. L'intervention accompagnera le Gouvernement dans ses efforts pour implémenter des politiques publiques visant des progrès significatifs en matière de réduction de la pauvreté, d'inclusion et création d'emplois, surtout pour les jeunes et le femmes. Elle contribuera ainsi à l'atteinte des priorités nationales tout en complétant et en accompagnant judicieuesement les projets suisses en Tunisie. 


Renforcement du Croissant Rouge Tunisien en tant qu'acteur de changement

15.12.2015 - 30.06.2018

Disposant d'un réseau d'envirion 10'000 bénévoles, le Croissant Rouge Tunisien (CRT) constitue l'organisation caritative la plus importante en Tunisie. Ce projet vise à développer les capacités du CRT à travers le développement organisationnel, le renforcement des capacités des ressources humaines et le développement institutionnel afin qu'il puisse répondre à son mandat de manière fiable et professionnelle. Le partage des responsabilités entre le Gouvernement et le CRT comme acteur de la société civile et auxiliaire de l'État permettra une performance et un engagement plus importants par exemple dans la migration. 


Swiss Capacitiy-Building Facility (SCBF): North Africa Contribution

10.12.2015 - 31.12.2018

Formal financial inclusion is critical for pro-poor economic growth and remains low in North Africa. The intervention aims to increase well-being and livelihood of low-income people and smallholder farmers, through financial inclusion. The SCBF focuses on tailor-made technical assistance to partner financial institutions to up-scale sustainable and client-oriented financial services offered responsibly. The contribution leverages the expertise of the SCBF for financial inclusion in North Africa and seeks synergies with other North Africa projects.


Programme de soutien au processus électoral en Tunisie

01.11.2015 - 31.10.2018

La pérennisation du processus électoral est une étape fondamentale de la consolidation de la transition démocratique en Tunisie. Ce programme contribuera à l’institutionnalisation des autorités électorales indépendantes, ainsi qu’à l’organisation opérationnelle des scrutins 2016. De plus, il contribuera à la sensibilisation des citoyens, en particulier les jeunes et les femmes, avec comme objectif d’une participation importante de leurs parts dans les processus de prises de décisions. Vu son engagement dans le processus électoral en Tunisie depuis 2011, la Suisse est aujourd’hui considérée comme un partenaire crédible et impartial.


Programme Development North Africa

01.07.2015 - 30.06.2017

Originally conceived to support the development of activities under the Swiss North Africa Programme launched from scratch in 2011, the 5th phase with a much reduced budget allows deepening relevant thematic and context knowledge, developing and formulating future strategic priorities and setting-up adapted or new projects for SDC in a fragile and complex environment. For 2015-16 the focus is on preparatory work for the Swiss North Africa programme 2017-20.



Interregional Arab Labour Migration Program - IRAM

01.12.2012 - 31.05.2017

The project focuses on reforms of labour legislation, on employment constraints and potentials and on migrant workers’ rights and their protection in the Maghreb. It provides technical expertise for the reinforcement of state capacities and the strengthening of labour governance. The national legislation and labour codes will be reformed and adapted to international standards. The organization of migrant workers into trade unions will contribute to reducing their exploitation and strengthening their representation.



Tunisia Public Financial Management & and Local Governments MDTF

01.07.2016 - 31.12.2020

This Program aims to strengthen Tunisia’s public financial management for improved efficiency and transparency at national and subnational levels. It includes in particular a series of activities aimed at strengthening the capacity of the most disadvantaged municipalities.

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