Nordafrika (Ägypten, Tunesien, Marokko, Libyen und Algerien)

Die politischen Umwälzungen 2011 haben in Nordafrika einen langwierigen und ungewissen Übergangsprozess in Gang gesetzt. Das Engagement der Schweiz konzentriert sich darauf, die Länder in ihrer politischen, wirtschaftlichen und sozialen Transition zu unterstützen. Die Projekte sind auf Demokratie und Menschenrechte, nachhaltige und inklusive wirtschaftliche Entwicklung und Erwerbstätigkeit sowie Migrations- und Schutzfragen ausgerichtet.

Karte der Region Nordafrika (Ägypten, Tunesien, Marokko, Libyen)
© EDA

Die Region Nordafrika umfasst mehrere Länder mit sehr unterschiedlichem Profil, die wegen ihrer weltpolitischen Bedeutung und wegen ihrer Nähe zu Europa wichtige Partner der Schweiz sind. Alle Länder kämpfen mit denselben Herausforderungen: hohe Arbeitslosigkeit, vor allem bei Jugendlichen, weitverbreitete Korruption, regionale Disparitäten sowie politische, wirtschaftliche und soziale Exklusion. Dazu kommen eine fragile Sicherheitslage, eine stagnierende Wirtschaft und grosse Herausforderungen im Migrationsbereich.

Demokratische Transition und Menschenrechte

Die Region Nordafrika umfasst mehrere Länder mit sehr unterschiedlichem Profil, die wegen ihrer weltpolitischen Bedeutung und wegen ihrer Nähe zu Europa wichtige Partner der Schweiz sind. Alle Länder kämpfen mit denselben Herausforderungen: hohe Arbeitslosigkeit, vor allem bei Jugendlichen, weitverbreitete Korruption, regionale Disparitäten sowie politische, wirtschaftliche und soziale Exklusion. Dazu kommen eine fragile Sicherheitslage, eine stagnierende Wirtschaft und grosse Herausforderungen im Migrationsbereich.

Staats- und Wirtschaftsreformen

Engagement in fragilen Kontexten und Prävention von Gewaltkonflikten

Nachhaltige und inklusive wirtschaftliche Entwicklung und Erwerbstätigkeit

Die Schweiz leistet mit innovativen und pragmatischen Projekten einen Beitrag zur Verbesserung der wirtschaftlichen Perspektiven. Ziele sind eine verstärkte internationale Wettbewerbsfähigkeit und bessere wirtschaftliche Rahmenbedingungen. Die Schweiz teilt ihre Erfahrung in der Berufsbildung und unterstützt Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer und schafft Arbeitsplätze. Ein weiterer Schwerpunkt ist der nachhaltige Umgang mit natürlichen Ressourcen.

Grund- und Berufsbildung

Privatsektorentwicklung und Finanzdienstleistungen

Migration und Schutz

Nordafrika ist traditionellerweise geprägt von zahlreichen Migrationsbewegungen: innerhalb der Länder, der Region und als Ausgangspunkt nach Europa für Menschen, die aus ökonomischen- und Konfliktgründen ihre Heimatländer verlassen. Viele werden dabei Opfer von Gewalt, Rassismus und Ausbeutung, besonders Frauen und Kinder sind stark gefährdet. Die Schweiz arbeitet mit lokalen Behörden, der Diaspora sowie internationalen und bilateralen Organisationen, sie schützt und unterstützt gefährdete Migranten, Flüchtlinge und Opfer von Menschenhandel und setzt sich für deren Rechte ein.

Migration

Geschichte der Zusammenarbeit

Seit 2011 wird das Schweizer Engagement in Nordafrika departementsübergreifend von der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA), der politischen Direktion des EDA, der Abteilung für menschliche Sicherheit (AMS), vom Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) und vom Staatssekretariat für Migration (SEM) umgesetzt. In ihrer Kooperationsstrategie 2017–2020 konzentriert die Schweiz ihr Engagement auf drei thematische Schwerpunkte: demokratische Transition und Menschenrechte, nachhaltige und inklusive wirtschaftliche Entwicklung und Erwerbstätigkeit sowie Migration und Schutz. In Ägypten und in Tunesien ist die Schweiz in allen drei Bereichen tätig. In Marokko ist sie mit einem kleineren Programm präsent und in Libyen und Algerien leistet sie humanitäre Hilfe. Zudem setzt sie sich in Libyen für die Friedensförderung ein.

Links

Projekte Ägypten

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Mittels Musik und Bildung eine gemeinsame «Nil-Kultur» entwickeln

Musikerinnen und Musiker des Nil-Projekts in einem Boot.

01.05.2015 - 31.01.2018

Das Nil-Projekt (Nile Project) wurde ins Leben gerufen, um die Menschen der elf Länder, durch die der Nil fliesst, für das Nilbecken als gemeinsames Gut und Ökosystem zu sensibilisieren. Dieswill das von der DEZA unterstützte innovative Projekt über die Musik und Bildung erreichen. Das Projekt bringt Künstler und Künstlerinnen mit Studierenden und betroffenen Bürgerinnen und Bürgern zusammen. Seit 2013 haben zahlreiche viel beachtete Konzerte stattgefunden und Studierende entwickeln Initiativen zur Förderung einer besseren Nutzung der Wasserressourcen.

Land/Region Thema Periode Budget
Ägypten
Wirtschaft und Beschäftigung
Bildung
Migration
Rechtsstaatlichkeit - Demokratie - Menschenrechte
Bildung
Umwelt
Rechtsstaatlichkeit - Demokratie - Menschenrechte
Wirtschaft und Beschäftigung
Kultur
Reduktion von Katastrophenrisiken – Vorsorge
Bildungspolitik
Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU)
Umweltschutz
Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU)
Berufsbildung und Fertigkeitentraining
Zugang zu Informationen inkl. Medienförderung und IKT)
Milderung der Auswirkungen des Klimawandels
Kultur
Menschenrechte (inkl. Frauenrechte)
Migration allgemein (entwicklungspolitische Aspekte und Partnerschaften)
Schutz und Zugang
BILDUNG
OTHER SOCIAL INFRASTRUCTURE AND SERVICES
INDUSTRIE
HUMANITÄRE HILFE
BILDUNG
INDUSTRIE
ALLGEMEINER UMWELTSCHUTZ
REGIERUNG UND ZIVILGESELLSCHAFT
OTHER SOCIAL INFRASTRUCTURE AND SERVICES
KOMMUNIKATION
ALLGEMEINER UMWELTSCHUTZ
HUMANITÄRE HILFE
Politik und Verwaltung im Bildungsbereich
Kultur und Freizeit
Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU)
Katastrophenprävention und Katastrophenschutz
Berufsbildung / Fertigkeitentraining
Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU)
Politik und Verwaltung im Umweltschutzbereich
Menschenrechte
Kultur und Freizeit
Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT)
Schutz der Biosphäre
Materielle Nothilfe und Leistungen

01.05.2015 - 31.01.2018


CHF 751'000



Wirtschaftliche Perspektiven für junge Menschen in ländlichen Gebieten

Bauern werden in der vertikalen Pflanzung von Tomaten geschult – eine Technik, welche die Produktion verdoppeln wird. ©DDC

01.01.2013 - 31.12.2018

Das Projekt der DEZA im ländlichen Bezirk von Aswan in Ägypten hat das Ziel, die wirtschaftlichen Perspektiven von jungen Frauen und Männern zu verbessern. Die DEZA fördert Unternehmen in den Bereichen Landwirtschaft, Viehwirtschaft und Fischerei und schafft damit neue Arbeitsstellen. Dadurch erhalten junge Leuten eine Alternative zur Abwanderung in städtische Zentren.

Land/Region Thema Periode Budget
Ägypten
Landwirtschaft und Ernährungssicherheit
Bildung
Wirtschaft und Beschäftigung
Förderung des Arbeitsmarkts
Förderung von landwirtschaftlichen Wertschöpfungsketten
Berufsbildung und Fertigkeitentraining
Förderung von landwirtschaftlichen Wertschöpfungsketten
Berufsbildung und Fertigkeitentraining
OTHER SOCIAL INFRASTRUCTURE AND SERVICES
BILDUNG
MULTISEKTOR oder QUERSCHNITT-THEMA
BILDUNG
MULTISEKTOR oder QUERSCHNITT-THEMA
Politik und Verwaltung im Beschäftigungsbereich
Berufsbildung / Fertigkeitentraining
Ländliche Entwicklung
Berufsbildung / Fertigkeitentraining
Ländliche Entwicklung

01.01.2013 - 31.12.2018


CHF 5'020'000



ESSE: Enhanced State-Society Engagement in Egypt

01.11.2021 - 31.12.2025

In Egypt, opportunities for critical engagement between citizens and State institutions and the information upon which a constructive dialogue can take place remain limited, but they are a precondition for citizen participation in public affairs. This intervention led by the American University in Cairo contributes to foster state-citizen engagement through increasing access to legal information, creating space for dialogue between official and civil society stakeholders, and providing professional training for judges and lawyers.


Potable Water Management Programme (PWMP) in Upper Egypt

01.07.2017 - 31.12.2027

Egypt is a water scarce country and has enormous needs in better managing water resources and reducing water losses as well as water consumption, as a prerequisite for inclusive economic development. This programme contributes to improved potable water management and service provision in the targeted affiliated Water & Wastewater Companies (WWCs) and to providing equal access to a reliable potable water supply system to deprived and informal areas in the economically disadvantaged governorates of Upper Egypt.


StARS Organizational Development and Legal Support Initiative

01.09.2016 - 31.08.2019

St.Andrew’s Refugee Services (StARS) provides educational, legal, psychosocial services to a total of 19,000 refugees and migrants. With the shrinking number of refugee service providers and the increasing numbers of transit refugees and migrants, StARS expanded its services in 2015, to cover legal support and meet the growing gap of needs. This project aims to improve protection services for the most vulnerable refugees and migrants by developing StARS’ organizational capacity and strengthen internal mechanisms.


Water Programme Aswan, Component 3: Water Efficiency and Economic Support (WEE) in Nasr El Nuba and Kom Ombo

01.07.2012 - 31.03.2018

Egypt is a water scarce country and despite recent reforms in the water sector, major challenges remain. Based on needs identified by local authorities and past experiences by the Egyptian-Swiss Development Fund, the programme aims to improve public water supply and management, increase management and income from rehabilitated irrigation systems as well as sensitizing the population about water-related issues.


Hayenna: Integrated Urban Development Project in Egypt

30.06.2017 - 30.06.2022

This project should enhance the organizational capacity of local government units to better manage their land and linked local revenues. Furthermore, the project activities shall also support ongoing efforts aimed at improving the related legal and institutional frameworks at the national level. This project will be implemented by UN-Habitat.


Multi-Country Investment Climate Program

01.01.2017 - 31.12.2024

The Multi-Country Investment Climate Program (MCICP) supports investment climate reform advisory in a total of 20 SECO partner countries. It is implemented by the International Finance Corporation (IFC), a globally recognized leader in this field.


World Bank Capital Markets Strenghtening Facility

01.03.2015 - 31.12.2019

The Capital Markets Strengthening Facility is an innovative cross-cutting initiative with the overall objective to develop stable and resilient capital markets and to facilitate long-term local currency financing for sectors critical for economic growth and poverty reduction. SECO’s funds are earmarked to its priority countries in the 'South'.


Improving Healthcare Hazardous Waste Management in Dakhaleya Governorate, Egypt

01.01.2015 - 31.12.2019

The Healthcare Hazardous Waste Management Project will realize one important aspect of the Egyptian National Strategy for Hazardous Medical Waste Management: the establishment of centralized incineration facilities including the required capacity building and training. The experience made with the project shall be fed back into the future discussion to revise and upgrade the strategy and into a policy dialog to improve health care waste management in Egypt.


Public Private Infrastructure Facility (PPIAF) Phase IV

01.12.2014 - 31.12.2017

The Public-Private Infrastructure Advisory Facility (PPIAF) is a multi-donor technical assistance facility aimed at helping developing country governments improving the quality of their infrastructure services through private sector involvement.


National Solid Waste Management Program for Egypt

01.03.2014 - 31.12.2021

The National Solid Waste Management Program aims at supporting the establishment and implementation of effective policy, legislation and institutional arrangements for municipal solid waste management in Egypt, coupled with the implementation of related infrastructure.

Objekt 1 – 12 von 17

Projekte Libyen

Objekt 1 – 3 von 3

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North Africa Cultural Programme

01.07.2017 - 30.06.2025

Le programme fournit un cadre pour un appui à la Culture comme vecteur d’échanges et de dialogue entre les personnes et les sociétés civiles en Afrique du Nord. Il contribue aux processus de transition politique, à la création d’opportunités de développement économique et à une vision positive de la migration. Il renforce la capacité des peuples d’Afrique du Nord à mettre en valeur leur patrimoine et aux jeunes de la région à exprimer pacifiquement leurs aspiration et leur inventivité.


Swiss Capacitiy-Building Facility (SCBF): North Africa Contribution

10.12.2015 - 31.12.2018

Formal financial inclusion is critical for pro-poor economic growth and remains low in North Africa. The intervention aims to increase well-being and livelihood of low-income people and smallholder farmers, through financial inclusion. The SCBF focuses on tailor-made technical assistance to partner financial institutions to up-scale sustainable and client-oriented financial services offered responsibly. The contribution leverages the expertise of the SCBF for financial inclusion in North Africa and seeks synergies with other North Africa projects.


Programme Development North Africa

01.07.2015 - 30.06.2018

Originally conceived to support the development of activities under the Swiss North Africa Programme launched from scratch in 2011, the 5th phase with a much reduced budget allows deepening relevant thematic and context knowledge, developing and formulating future strategic priorities and setting-up adapted or new projects for SDC in a fragile and complex environment. For 2015-16 the focus is on preparatory work for the Swiss North Africa programme 2017-20.

Objekt 1 – 3 von 3

  • 1

Projekte Marokko

Objekt 1 – 12 von 13

North Africa Cultural Programme

01.07.2017 - 30.06.2025

Le programme fournit un cadre pour un appui à la Culture comme vecteur d’échanges et de dialogue entre les personnes et les sociétés civiles en Afrique du Nord. Il contribue aux processus de transition politique, à la création d’opportunités de développement économique et à une vision positive de la migration. Il renforce la capacité des peuples d’Afrique du Nord à mettre en valeur leur patrimoine et aux jeunes de la région à exprimer pacifiquement leurs aspiration et leur inventivité.


ALCS: Assistance des Migrants subsahariens Victimes de Violences Sexuelles

01.07.2016 - 31.12.2017

Les Migrant(e)s Subsaharien(ne)s (MSS) sont particulièrement expoé(e)s aux violences au cours de leur voyage migratoire comme lors de leur séjour au Maroc. Les conséquences de ces vilences se répercutent sur leur santé physique et mentale, ainsi que sur leurs conditions sociales. Parmi les MSS, les femmes et leurs enfants sont les plus vulnérables. Ce projet vise à offrir aux migrant(e)s survivant(e)s des violences sexuelles une assistance médicale et sociale d'urgence ainsi qu'un suivi médical physique et psychologique. 


Caritas Maroc : Promouvoir l’exercice des droits humains des migrants au Maroc

01.04.2016 - 31.03.2019

Morocco is a country of transit and destination for migrants and refugees, 20’000 of which live on the margins of society, despite Morocco in 2014 adopting a first ever migration strategy, promising the respect of human rights and access to public services. Caritas enables 3’000 vulnerable migrants per year - mainly women and children - to translate access rights into access reality, and coaches public and civil society service providers to care for the specific needs of the new clients.


Swiss Capacitiy-Building Facility (SCBF): North Africa Contribution

10.12.2015 - 31.12.2018

Formal financial inclusion is critical for pro-poor economic growth and remains low in North Africa. The intervention aims to increase well-being and livelihood of low-income people and smallholder farmers, through financial inclusion. The SCBF focuses on tailor-made technical assistance to partner financial institutions to up-scale sustainable and client-oriented financial services offered responsibly. The contribution leverages the expertise of the SCBF for financial inclusion in North Africa and seeks synergies with other North Africa projects.


Gestion intégrée des bassins versants au Moyen Atlas

20.11.2015 - 31.12.2017

L’érosion des sols au Maroc, sévère dans les montagnes de l’Atlas, est à la fois cause et indicateur des défis auxquels font face les populations vulnérables de la région: désastres naturels et précarité. L’intervention propose une approche innovante de gestion intégrée des bassins versants qui augmentera durablement la résilience des populations locales, tout en améliorant leurs conditions de vie. L’engagement fort du Maroc pour sa réplication future à l’échelle nationale permet un effet multiplicateur considérable.


ONU Femmes: Accès aux Services judiciaires pour des femmes et des enfants victimes de la traite des êtres humains au Maroc

01.09.2015 - 28.02.2018

Malgré les réformes initiées au niveau juridique et institutionnel, la traite des personnes reste un phénomène croissant au Maroc. La mise ne place d'un mécanisme national de lutte contre la traite coordonnée entre de nombreux services publics et les acteurs de la socitété civile est nécessaire pour une meilleure protection des victimes. Les récents développements juridiques et polititques ont dynamisé la lutte contre la traite. La phase actuelle du projet vise à améliorer la protection des victimes à travers un appui technique et une meilleure coordination. 


Programme Development North Africa

01.07.2015 - 30.06.2018

Originally conceived to support the development of activities under the Swiss North Africa Programme launched from scratch in 2011, the 5th phase with a much reduced budget allows deepening relevant thematic and context knowledge, developing and formulating future strategic priorities and setting-up adapted or new projects for SDC in a fragile and complex environment. For 2015-16 the focus is on preparatory work for the Swiss North Africa programme 2017-20.


Médecins du Monde Belgique: Tamkine Migrants (Promouvoir l’intégration médicale des femmes migrantes au Maroc)

01.05.2015 - 30.04.2018

La nouvelle politique migratoire présentée par le Maroc en septembre 2013 offre une opportunité pour la concrétisation de la volonté du pays de respecter ses engagements internationaux envers les migrants et leur intégration. Pour des raisons administratives, financières ou par manque de capacités, les institutions marocaines ne sont pas encore en mesure de généraliser leur prestations aux femmes migrantes vulnérables. Ce projet vise à améliorer l’accès médico-psycho-social des femmes migrantes au Maroc (Rabat et Oujda) en institutionnalisant et transférant le savoir-faire de la société civile aux structures publiques.


ONUDI: Développement de la chaîne de valeur AZIR à l’Oriental (AZIR-O)

15.12.2014 - 31.12.2018

L’agriculture crée 4 millions d’emplois au Maroc, surtout en milieu rural, où les produits du terroir présentent un grand potentiel pour améliorer les conditions de vie des populations vulnérables. Le projet vise l’amélioration de l’accès aux marchés et des conditions socio-économiques des coopératives et cueilleurs, souvent précaires, au sein de la chaîne de valeur romarin dans la région de l’Oriental. Il complémente ainsi le travail du SECO sur deux autres filières et lie les différentes activités suisses dans une approche programmatique cohérente.


SBA: Appui Suisse aux Associations Professionnelles Marocaines (ASAP-M)

01.01.2013 - 30.11.2017

Malgré la performance économique marocaine remarquable, les besoins des micros, petites et moyennes entreprises (MPME) agricoles ne sont pas encadrés adéquatement par les associations professionnelles (AP) et/ou par l’appui étatique. A travers un renforcement institutionnel des AP existantes et de réseautage, le projet les accompagne à améliorer les prestations envers leurs membres, afin d’augmenter la performance des MPME en terme de compétitivité, revenu et emploi.


Multi-Country Investment Climate Program

01.01.2017 - 31.12.2024

The Multi-Country Investment Climate Program (MCICP) supports investment climate reform advisory in a total of 20 SECO partner countries. It is implemented by the International Finance Corporation (IFC), a globally recognized leader in this field.


Disaster Risk Financing and Insurance (DRFI) Phase II

01.12.2016 - 31.12.2021

SECO is partnerning with the World Bank to implement the Disaster Risk Financing and Insurance (DRFI) Program to support primarily SECO priority countries in building their financial resilience to natural disasters. Countries receive technical assistance helping them in their advance planning of financing needs in the case of natural disasters.

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Projekte Tunesien

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Berufsbildung in Tunesien – Beschäftigung als Ziel

In Tunesien können Jugendliche auf Stellensuche dank einem DEZA-Programm Fach- und Sozialkompetenzen erwerben, die in der Berufswelt gefragt sind.

01.01.2016 - 31.12.2020

Ein DEZA-Programm erhöht die Arbeitsmarktfähigkeit von jungen Studienabgängerinnen und -abgängern in Tunesien. Es sieht Berufsbildungsangebote vor, welche praktische Kenntnisse und Fertigkeiten vermitteln, die in der Arbeitswelt erforderlich sind.

Land/Region Thema Periode Budget
Tunesien
Berufsbildung und Fertigkeitentraining
Förderung des Arbeitsmarkts
BILDUNG
OTHER SOCIAL INFRASTRUCTURE AND SERVICES
Berufsbildung / Fertigkeitentraining
Politik und Verwaltung im Beschäftigungsbereich

01.01.2016 - 31.12.2020


CHF 9'603'475



15'000 neue Arbeitsplätze im postrevolutionären Tunesien

© DEZA

01.07.2011 - 31.12.2017

Mit dem Projekt I-SEMER (Schweizer Initiative für Beschäftigung und für ländliche Kleinst- und Kleinunternehmen) sollten über einen Zeitraum von vier Jahren in vier benachteiligten Bezirken Tunesiens 10'000 Arbeitsplätze für junge Menschen geschaffen werden. Dieses Ziel wurde übertroffen. Das Projekt, das in Zusammenarbeit mit tunesischen Partnern realisiert wird, stellte die erste konkrete Unterstützung der Schweiz in diesen benachteiligten Gebieten des postrevolutionären Tunesiens dar.

Land/Region Thema Periode Budget
Tunesien
Wirtschaft und Beschäftigung
Förderung des Arbeitsmarkts
Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU)
OTHER SOCIAL INFRASTRUCTURE AND SERVICES
INDUSTRIE
Politik und Verwaltung im Beschäftigungsbereich
Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU)

01.07.2011 - 31.12.2017


CHF 8'441'000



Redevabilité, sécurité et prévention de l’extrémisme violent pour les citoyennes et citoyens tunisiens RESPECT

01.08.2020 - 31.07.2026

L’intervention renforce la gouvernance du secteur de sécurité tunisien et les capacités institutionnelles de prévention de l’extrémisme violent. Elle contribue ainsi à une meilleure protection des citoyennes et des citoyens tunisiens à travers une assistance vers une gestion de la sécurité redevable et efficace, et à travers un soutien à la définition et à la mise en œuvre de politiques publiques limitant le phénomène de l’extrémisme violent.

 


North Africa Cultural Programme

01.07.2017 - 30.06.2025

Le programme fournit un cadre pour un appui à la Culture comme vecteur d’échanges et de dialogue entre les personnes et les sociétés civiles en Afrique du Nord. Il contribue aux processus de transition politique, à la création d’opportunités de développement économique et à une vision positive de la migration. Il renforce la capacité des peuples d’Afrique du Nord à mettre en valeur leur patrimoine et aux jeunes de la région à exprimer pacifiquement leurs aspiration et leur inventivité.


Plateforme d'assistance aux migrants dans le Grand Tunis et la région de Sfax

01.07.2016 - 30.06.2018

Les populations migrantes en Tunisie recontrent de nombreuses poblématiques d'ordre juridique, social ou administratif. Le projet prévoit une continuité du service de la "Maison du Droit et des Migrations" à Tunis comme lieu de référence, d'acceuil, d'orientation et d'assistance individualisée aux migrants, avec une expansion géographique à Sfax. Comme complément, le projet développera des partenariats avec le secteur public avec un renforcement de capacité de celui-ci et favorisera l'élaboration, de manière conjointe, d'outil d'acoompagnement au profit des migrants vulnérables. 


PNUD Croissance Inclusive & Développement Humain

15.12.2015 - 31.12.2017

Quatre ans après la Révolution, la Tunisie n'a pas renoué avec une planification ciblant la lutte contre la pauvreté. L'intervention accompagnera le Gouvernement dans ses efforts pour implémenter des politiques publiques visant des progrès significatifs en matière de réduction de la pauvreté, d'inclusion et création d'emplois, surtout pour les jeunes et le femmes. Elle contribuera ainsi à l'atteinte des priorités nationales tout en complétant et en accompagnant judicieuesement les projets suisses en Tunisie. 


Renforcement du Croissant Rouge Tunisien en tant qu'acteur de changement

15.12.2015 - 30.06.2018

Disposant d'un réseau d'envirion 10'000 bénévoles, le Croissant Rouge Tunisien (CRT) constitue l'organisation caritative la plus importante en Tunisie. Ce projet vise à développer les capacités du CRT à travers le développement organisationnel, le renforcement des capacités des ressources humaines et le développement institutionnel afin qu'il puisse répondre à son mandat de manière fiable et professionnelle. Le partage des responsabilités entre le Gouvernement et le CRT comme acteur de la société civile et auxiliaire de l'État permettra une performance et un engagement plus importants par exemple dans la migration. 


Swiss Capacitiy-Building Facility (SCBF): North Africa Contribution

10.12.2015 - 31.12.2018

Formal financial inclusion is critical for pro-poor economic growth and remains low in North Africa. The intervention aims to increase well-being and livelihood of low-income people and smallholder farmers, through financial inclusion. The SCBF focuses on tailor-made technical assistance to partner financial institutions to up-scale sustainable and client-oriented financial services offered responsibly. The contribution leverages the expertise of the SCBF for financial inclusion in North Africa and seeks synergies with other North Africa projects.


Programme de soutien au processus électoral en Tunisie

01.11.2015 - 31.10.2018

La pérennisation du processus électoral est une étape fondamentale de la consolidation de la transition démocratique en Tunisie. Ce programme contribuera à l’institutionnalisation des autorités électorales indépendantes, ainsi qu’à l’organisation opérationnelle des scrutins 2016. De plus, il contribuera à la sensibilisation des citoyens, en particulier les jeunes et les femmes, avec comme objectif d’une participation importante de leurs parts dans les processus de prises de décisions. Vu son engagement dans le processus électoral en Tunisie depuis 2011, la Suisse est aujourd’hui considérée comme un partenaire crédible et impartial.


Programme Development North Africa

01.07.2015 - 30.06.2018

Originally conceived to support the development of activities under the Swiss North Africa Programme launched from scratch in 2011, the 5th phase with a much reduced budget allows deepening relevant thematic and context knowledge, developing and formulating future strategic priorities and setting-up adapted or new projects for SDC in a fragile and complex environment. For 2015-16 the focus is on preparatory work for the Swiss North Africa programme 2017-20.



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