Humanitärer Zugang

Humanitäre Organisationen müssen rasch und ungehindert Krisengebiete erreichen, um der betroffenen Bevölkerung zu helfen. Diesen Zugang zur betroffenen Bevölkerung zu schaffen und aufrecht zu erhalten ist bei bewaffneten Konflikten eine ständige Herausforderung.

Der rasche, ungehinderte Zugang für humanitäre Organisationen ist die Voraussetzung für jede humanitäre Hilfe: Erst dadurch erreichen Waren, Personal, humanitären Güter und eine medizinische Versorgung Krisengebiete in vollem Umfang. Die Schweiz hebt sowohl in der UNO wie auch im Rahmen bilateraler Kontakte mit den betroffenen Konfliktparteien stets hervor, dass ein rascher und ungehinderter Zugang zentral für die humanitäre Hilfe ist.

Um den humanitären Zugang zu Krisengebieten zu schaffen und aufrecht zu erhalten, koordiniert die Schweiz ihre Massnahmen auf politischer, rechtlicher und operativer Ebene. Sie hat zusammen mit Partnerorganisationen Hilfsinstrumente entwickelt, z.B. das «Handbook on the Normative Framework & Practitioners Manual on Humanitarian Access in Situations of Armed Conflict». Diese Instrumente klären und erklären den Rechtsrahmen und liefern Informationen und praktische Empfehlungen zum humanitären Zugang für die vor Ort tätigen humanitären Organisationen.