Eidgenössisches Departement für
auswärtige Angelegenheiten EDA

Staatssekretariat EDA mit neuer Struktur und neuer Leitung

Mit Beginn des Jahres 2021 hat das neu strukturierte Staatssekretariat des EDA seine Arbeit aufgenommen. Es umfasst sechs geografische und fünf thematische Abteilungen. Ihre enge Verbindung unter einem Dach stärkt die Kohärenz der Schweizer Aussenpolitik. Geleitet wird das Staatssekretariat von Staatssekretärin Livia Leu. Ihr werden mit Patric Franzen und Johannes Matyassy zwei stellvertretende Staatssekretäre zur Seite stehen, die zugleich Linienfunktionen ausüben.

08.01.2021
Die Porträts von Patric Franzen, Livia Leu und Johannes Matyassy sind in einer Reihe nebeneinandergestellt.

Staatssekretärin Livia Leu leitet seit 1. Januar 2021 das neu strukturierte Staatssekretariat des EDA. Patric Franzen (rechts) und Johannes Matyassy (l.) unterstützen sie als stellvertretende Staatssekretäre bei der Führungsarbeit und nehmen zugleich auch Linienfunktionen wahr. © EDA/KEYSTONE

Am 1. Januar 2021 hat das neu formierte Staatssekretariat im EDA seine Arbeit aufgenommen. In ihm sind die bisherige Direktion für europäische Angelegenheiten (DEA) und die Politische Direktion unter einem Dach zusammengeführt. Neu umfasst das neue Staatssekretariat sechs geographische Abteilungen – Europa, Eurasien, Amerikas, Asien und Pazifik, Afrika sowie MENA – sowie die fünf thematischen Abteilungen Frieden und Menschenrechte, Internationale Sicherheit, Digitalisierung, Wohlstand und Nachhaltigkeit sowie UNO. Die enge Verbindung der geografischen Abteilungen und der thematischen Abteilungen stärkt die Kohärenz der Schweizer Aussenpolitik. Die thematischen Abteilungen decken zudem die Schwerpunkte ab, die der Bundesrat in der Aussenpolitischen Strategie 2020–2023 gesetzt hat. Ausserdem gehören dem Staatssekretariat Abteilungen für spezielle Diensteistungen an: das Protokoll, das Krisenmanagementzentrum sowie die Abteilungen Policy Planning und Events.

Grafik mit der neuen Organisationsstruktur des Staatssekretariats.
Die neue Organisationsstruktur des Staatssekretariats. © EDA

Zwei stellvertretende Staatssekretäre mit Linienfunktion

Geleitet wird das Staatssekretariat von Livia Leu. Die frühere Botschafterin in Paris und Teheran führte zuletzt die DEA und wurde vom Bundesrat im Oktober 2020 zur Chefunterhändlerin für die Verhandlungen mit der EU ernannt. Diese Funktion behält sie auch als Staatssekretärin.

Unterstützt wird Staatssekretärin Leu von zwei stellvertretenden Staatssekretären:

  • Als stellvertretenden Staatssekretär und Chef der Abteilung Europa hat Bundesrat Ignazio Cassis Patric Franzen ernannt. Der Diplomat war unter anderem stellvertretender Missionschef in Moskau, war während vier Jahren als Leiter des Direktionsstabs und Direktionsmitglied des Staatssekretariats für internationale Finanzfragen (SIF) im Eidgenössischen Finanzdepartement für die europarelevanten Dossiers des Bundesrates verantwortlich und führte seit 2018 die Schweizer Botschaft in Tiflis. Bis zum Amtsantritt von Patric Franzen als stellvertretender Staatssekretär und Chef der Abteilung Europa im (Früh)Sommer 2021 wird Botschafter Josef Renggli, bisher Abteilungsleiter Wirtschaft in der DEA, die Abteilung Europa leiten.
  • Ebenfalls zum stellvertretenden Staatssekretär wurde Johannes Matyassy. Er wird unter anderem politische Konsultationen mit ausgewählten Ländern führen und spezifische Aufgaben im Staatssekretariat übernehmen. Johannes Matyassy ist zugleich Direktor der Konsularischen Direktion des EDA und leitete zuvor unter anderem die Abteilung Asien und Pazifik im EDA, vertrat die Schweiz als Botschafter in Argentinien und war Chef von Präsenz Schweiz.

Die beiden stellvertretenden Staatssekretäre werden ihre Funktion nicht in Form eines vollzeitlichen Stellenpensums ausüben, sondern nehmen zugleich eigene Linienfunktionen wahr.

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