Finanzplatz und Wirtschaft

Ein Haufen Fünffrankenstücke
Ein Symbol der Volkswirtschaft: der Schweizer Franken © EDA, Präsenz Schweiz/Swissmint FDFA/Presence Switzerland/Swissmint

Der Finanzsektor und die Exporte sind tragende Säulen der Schweizer Wirtschaft. Dabei gehört der Schweizer Finanzplatz zu den bestregulierten und -überwachten weltweit. Die Schweiz wendet UNO-Sanktionen an, setzt sich gegen organisiertes Verbrechen und Terrorismus ein und kooperiert im internationalen Steuerbereich.

Der Finanzsektor der Schweiz trägt massgeblich zum Bruttoinlandprodukt bei und generiert Arbeitsstellen. 2015 hat der Schweizer Finanzsektor eine Wertschöpfung von 9.5% des Bruttoinlandprodukts erzielt. Das entspricht knapp 61 Mrd. CHF. Rund 215'000 Arbeitsstellen (in Vollzeitäquivalenten) bot der Finanzsektor 2015. Das sind 5,6% der Gesamtbeschäftigung der Schweiz. Die Exporte der Schweizer Wirtschaft betrugen im selben Jahr 202.9 Mrd. CHF. Dies entspricht knapp einem Drittel des schweizerischen Bruttoinlandprodukts.

Internationale Zusammenarbeit im Steuerbereich

Die Schweiz beteiligt sich an der Entwicklung internationaler Standards im Steuerbereich und strebt eine vertiefte internationale Zusammenarbeit an.

Wirtschafts- und Exportförderung

Exportförderung und Investitionsschutz für Schweizer Unternehmen im In- und Ausland; Standortpromotion über die «Swiss Business Hubs».

Unrechtsmässig erworbene Vermögenswerte von politisch exponierten Personen

Schweizer Gesetze verhindern die Anlage unrechtmässig erworbener Vermögenswerte von politisch exponierten Personen (PEP) auf dem Schweizer Finanzplatz.

Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung

Die Schweiz setzt sich national und international gegen Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung ein.

Korruption

Die Schweiz engagiert sich auf nationaler und internationaler Ebene aktiv im Kampf gegen die Korruption.