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Destination italienische Schweiz

Auf Einladung des Kantons Tessin fährt Bundespräsident Ignazio Cassis am 14. September 2022 im Sonderzug von Bern in die italienische Schweiz, wo die Feierlichkeiten zu seinem Präsidialjahr stattfinden. Er wird von Bundesrat Guy Parmelin sowie von Parlamentsmitgliedern, Mitarbeitenden der Bundesverwaltung und hochrangigen Gästen aus der ganzen Schweiz begleitet. Der Zug hält viermal für Begegnungen mit Vertreterinnen und Vertretern von Kantons- und Gemeindebehörden sowie der Bevölkerung.

14.09.2022
EDA
Eine Schweizerkarte zeigt die Reiseroute von Bundespräsident Cassis sowie die Gemeinden, die an den Feierlichkeiten teilnehmen werden.

Vielfalt und Innovation: Die Themen des Präsidialjahrs von Ignazio Cassis begleiten auch den vom Kanton Tessin organisierten Festtag. © EDA

Der Artikel ist auch in rätoromanischer Sprache verfügbar. 

Das Video zur Reise der Präsidentschaftsfeier. © EDA

Es ist 11 Uhr vormittags. Im Bahnhof Bern steht ein Sonderzug mit Destination Lugano für den Bundespräsidenten bereit. Die Reise ins Tessin führt über die alte Gotthardstrecke, einem Symbol für die Vielfalt der Schweiz. Auf dem Weg nach Lugano hält der Zug dreimal: in Airolo, Biasca und Bellinzona. In Lugano finden die Feierlichkeiten zur Wahl von Bundespräsident Ignazio Cassis statt, die für Dezember 2021 geplant, wegen der Corona-Pandemie aber verschoben worden waren.

Auf der Rückreise am Abend geht es durch den neuen Gotthard-Basistunnel, der für die Innovationskraft der Schweiz steht. Dieser Tunnel hat nicht nur alle Rekorde gebrochen, sondern auch den Norden und Süden des Landes näher zusammengebracht. Vielfalt und Innovation sind zwei Erfolgsmerkmale der Schweiz. Sie bilden den roten Faden während des ganzen Präsidialjahres 2022. 

Stationen

In Airolo, Biasca, Bellinzona und Lugano finden Begegnungen mit Vertreterinnen und Vertretern der Behörden und der Bevölkerung aus der ganzen italienischen Schweiz statt. Die beteiligten Tessiner Gemeinden haben ein repräsentatives Foto ihrer Region ausgewählt, das sie dem Bundespräsidenten schenken werden. 

Die Stationen der Reise

Airolo

Dank einer technischen Meisterleistung aus dem Jahr 1880 braucht der Zug weniger als acht Minuten von Göschenen nach Airolo. Mehrere Länder und viele Arbeiter haben mit vereinten Kräften und ausserordentlichem Einsatz zu diesem Jahrhundertbauwerk beigetragen. Vor dem Denkmal «Le vittime del lavoro» von Vincenzo Vela wird der Hunderten von Menschen gedacht, die beim Bau des Tunnels umkamen.

Der Bundespräsident wird auf dem Bahnsteig des Bahnhofs von Airolo von den Behörden und der Bevölkerung empfangen.
Der erste Halt des Sonderzugs ist in Airolo. Auf dem Bahnsteig werden Bundespräsident Ignazio Cassis und die Passagiere auf Tessiner Boden von Behörden, Einwohnerinnen und Einwohnern sowie Schulkindern empfangen © EDA

Biasca

In Biasca treffen drei Täler zusammen: die Leventina, die Riviera und das Bleniotal. In Biasca wurde 1895 eines der ersten Kraftwerke des Tessins eingeweiht, und heute befindet sich hier das Südportal des Gotthard-Basistunnels. Die erste Tessiner Gemeinde mit elektrischer Beleuchtung war dagegen Faido. Täler mit Pioniergeist!

Ignazio und Paola Cassis mit der Bevölkerung auf der Plattform von Biasca.
Zweiter Halt: Biasca! © EDA

Biasca ist ein besonderer Ort für Ignazio Cassis. Hier heirateten er und seine Frau Paola Rodoni, die aus Biasca stammt.

Die Behörden Biascas und der Bezirke Blenio und Riviera empfangen den Bundespräsidenten mit Bildern der Region. 

Biasca (PDF, 1 Seite, 327.2 kB, Deutsch)

Riviera (PDF, 1 Seite, 471.4 kB, Deutsch)

 

Bellinzona

In Bellinzona, dem Hauptort des Kantons Tessin, wurde 1986 die Wahl von Bundesrat Flavio Cotti und 2017 die Wahl von Bundesrat Ignazio Cassis gefeiert. Bellinzona ist auch das Tor zur übrigen italienischen Schweiz: Von hier fahren gelbe Postautos in das Misox und das Calancatal, zwei der vier italienischsprachigen Täler Graubündens. Über Bellinzona führt auch der Weg in die bei in- und ausländischen Feriengästen sehr beliebte Region Locarno.

Am Bahnhof wird der Bundespräsident von der Grossratspräsidentin, dem Staatsratspräsidenten und den Behörden von Bellinzona, Locarno und Vallemaggia empfangen.
In Bellinzona wird das Treffen mit den Behörden und der Bevölkerung fortgesetzt. An Schweizer Fahnen mangelt es auf dem Bahnsteig nicht. © EDA

Lugano

Dies ist die Heimatregion von Bundesrat Ignazio Cassis. Hier begann seine politische Karriere. In Lugano hielt er seine erste 1.-August-Rede als Bundesrat und richtete seither verschiedene internationale Treffen aus. Ein wichtiger Meilenstein im Präsidialjahr war die Ukraine Recovery Conference im Juli 2022.

Die auf der Piazza della Riforma in Lugano versammelte Bevölkerung nimmt an der offiziellen Zeremonie teil.
«Das ist euer Fest»: Die Feierlichkeiten der Bevölkerung gehen auf der Piazza della Riforma weiter © EDA

Am Bahnhof Lugano wird Bundespräsident Ignazio Cassis von Vertreterinnen und Vertretern der Luganeser Behörden sowie der Gemeinden Collina d’Oro (Wohnort des Bundespräsidenten), Tresa (wo Ignazio Cassis geboren wurde und aufwuchs), Mendrisio und Chiasso empfangen.

Auf der Piazza Riforma trifft sich der Bundespräsident mit der Bevölkerung. «24 Jahre nach den letzten Feierlichkeiten zu Ehren eines italienischsprachigen Bundespräsidenten wünsche ich mir, dass sich die ganze italienische Schweiz als Teil dieses Fests fühlt», hofft Bundespräsident Cassis. 

Lugano (PDF, 1 Seite, 119.8 kB, Deutsch)

Collina d’Oro (PDF, 1 Seite, 266.8 kB, Deutsch)

Tresa (PDF, 1 Seite, 239.8 kB, Deutsch)

Mendrisio (PDF, 1 Seite, 324.5 kB, Deutsch)

Chiasso (PDF, 1 Seite, 228.0 kB, Deutsch)

 

Agenda des Bundespräsidenten

Seit Beginn des Präsidialjahres sind fast neun Monate vergangen. Die Themen Vielfalt und Innovation bilden weiterhin den roten Faden der verschiedenen Treffen im In- und Ausland. Die in der italienischsprachigen Schweiz durchgeführte Ukraine Recovery Conference war ein wichtiger Meilenstein. Kurze News und Fotos geben einen Einblick in die bisherigen Treffen von Bundespräsident Ignazio Cassis. 

Agenda des Bundespräsidenten