Eidgenössisches Departement für
auswärtige Angelegenheiten EDA

Hurrikan Eta: Die Schweiz leistet Nothilfe

Mittelamerika wurde durch den Hurrikan Eta schwer getroffen. Die Schweiz leistet Soforthilfe in der Höhe von 700'000 Franken, um Menschen in Nicaragua, Honduras und Guatemala zu helfen.

Anwohner überqueren eine von starken Regenfällen überschwemmte Allee nach dem Hurrikan Eta.

Der Tropensturm Eta fegte über mehrere mittelamerikanische Länder hinweg und verursachte auf seinem Weg Überschwemmungen und Schäden. © Keystone

Ein starker Hurrikan (Stärke 4) traf am Dienstag, 3. November mehrere zentralamerikanische Länder. «Eta», wie er genannt wird, brachte sintflutartige Regenfälle und starke Winde, die unzählige Überschwemmungen und Erdrutsche verursachten. Besonders betroffen sind Nicaragua, Honduras und Guatemala; diesen Ländern hilft die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA). Insgesamt sind mehr als 1,8 Millionen Menschen von der Katastrophe betroffen.

Als Antwort auf einen Spendenaufruf der Internationalen Föderation des Roten Kreuzes und des Roten Halbmonds vom 8. November in der Höhe von 20 Millionen Franken hat die Schweiz einen Beitrag von 700'000 Franken zugesagt. Diese Summe wird von der Humanitären Hilfe der DEZA zur Verfügung gestellt. Die Hilfe der internationalen Organisation zielt darauf ab, das honduranische, nicaraguanische und guatemaltekische Rote Kreuz bei der Bereitstellung von Nothilfe und der Unterstützung der Bevölkerung zu unterstützen, wobei der Schwerpunkt auf dem Lebensunterhalt und den Grundbedürfnissen liegt: Unterkünfte, Wasser, Gesundheit, sanitäre Einrichtungen und Hygiene.

Die Schweizer Entwicklungszusammenarbeit ist seit 1978 in Zentralamerika präsent. Die DEZA ist seit mehreren Jahren in Nicaragua, Honduras und Guatemala tätig. Sie hat ein Regionalbüro in Managua, das Projekte im Bereich der Katastrophenvorsorge durchführt. Anpassungen während den laufenden Aktivitäten sind möglich, um den durch die Katastrophe entstandenen Bedürfnissen gerecht zu werden.

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