AVIS28 – Impulse für eine zukunftsfähige Schweiz

An übermorgen denken, um heute die richtigen Schritte für morgen einzuleiten: Dazu soll die «Vision für die Schweizer Aussenpolitik 2028» beitragen. Der Bericht der von Bundesrat Ignazio Cassis eingesetzten Arbeitsgruppe wurde am 2. Juli 2019 veröffentlicht und wird für das EDA eine Inspirationsquelle für die Weiterentwicklung der Aussenpolitik sein. 

Wie sieht die Welt in zehn Jahren aus? Das weiss heute niemand. Trotzdem ist es wichtig, sich heute schon Gedanken zu machen, welche Trends in Zukunft stärker werden könnten und welche Auswirkungen sie auf die Menschen und die Gesellschaft haben. Auch für das EDA gehört es zu einer verantwortungsvollen Aussenpolitik, die richtigen Fragen zu stellen, um rechtzeitig an den Rahmenbedingungen für eine zukunftsfähige Schweiz zu arbeiten. 

Die Schweiz in der Welt 2028

©EDA

Die «Aussenpolitische Vision Schweiz 2028» (AVIS28) ist ein wichtiger Schritt auf diesem Weg. Im Auftrag von Bundesrat Cassis stellte eine Arbeitsgruppe zwischen Oktober 2018 und März 2019 Überlegungen dazu an, wie sich die Schweiz für die Welt von morgen aussenpolitisch aufstellen soll. Der Bericht soll Impulse geben, um die Aussenpolitik auf die künftigen Herausforderungen und Chancen auszurichten. Es handelt sich um einen Bericht der Arbeitsgruppe, nicht des EDA. 

Der Bericht «Die Schweiz in der Welt 2028» analysiert die Treiber des Wandels und leitet aus einer mittelfristigen Perspektive Folgen für die Aussenpolitik ab. Er legt eine Vision in sechs Punkten dar, wie die Schweizer Aussenpolitik in zehn Jahren ausgestaltet sein soll.

Die Arbeitsgruppe «Aussenpolitische Vision Schweiz 2028»

Die Arbeitsgruppe setzte sich aus ranghohen Funktionsträgern des EDA, dem Präsidenten der Konferenz der Kantonsregierungen sowie Experten aus der Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammen. Die Experten wurde von Bundesrat Cassis ad personam ernannt, um die interne Sicht des EDA auf die Aussenpolitik durch ihre externe Perspektive auf die Welt und die Schweizer Aussenpolitik zu ergänzen. 

Mitglieder der Arbeitsgruppe AVIS28 waren:

  • Dr. Philipp Aerni, Direktor des Center for Corporate Responsibility and Sustainability at the University of Zurich
  • Pascale Baeriswyl, Staatssekretärin, Direktorin der Politischen Direktion, EDA
  • Dr. Roberto Balzaretti, Staatssekretär, Direktor der Direktion für europäische Angelegenheiten, EDA
  • Alenka Bonnard, Geschäftsleiterin und Co-Founder staatslabor
  • Dr. Manuel Sager, Botschafter, Direktor der DEZA, EDA
  • Dr. Markus Seiler, Generalsekretär EDA, Leiter der Arbeitsgruppe
  • Peter R. Voser, Verwaltungsratspräsident, ABB
  • Dr. Thomas Wellauer, Group Chief Operating Officer, Swiss Re
  • Benedikt Würth, Regierungsrat, Präsident der Konferenz der Kantonsregierungen

Sekretär: Dr. Daniel Möckli, Referent, Generalsekretariat EDA

Die Funktionsbezeichnungen beziehen sich auf den Zeitpunkt der Ernennung.

Gemäss dem Wunsch von Bundesrat Cassis konnten auch die Mitarbeitenden des EDA ihre Analysen, Konzepte und Ideen in die Arbeiten einbringen. Das EDA entwickelte hierfür verschiedene Sounding Board-Gefässe. Die Ergebnisse dieser Diskussionen und die Inputs wurden der Arbeitsgruppe zur Verfügung gestellt.