Arbeitslosigkeit und Sozialhilfe

Arbeitslosenversicherung für Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer

Auslandschweizer/innen, die in einem EU/EFTA-Staat leben, müssen ihre Ansprüche grundsätzlich im letzten Beschäftigungsland geltend machen.

Wenn Sie ausserhalb der EU/EFTA als Arbeitnehmer/in tätig waren, sind Sie grundsätzlich nach Ihrer Rückkehr auch in der Schweiz versichert wenn Sie 

  • einen Auslandaufenthalt von mehr als einem Jahr hatten
  • einer Beschäftigung im Ausland während mindestens 12 Monaten innerhalb der letzten zwei Jahre nachgingen
  • eine Bescheinigung Ihres Arbeitgebers oder Ihrer Arbeitgeberin im Ausland über die Dauer Ihrer Tätigkeit vorlegen
  • den Anspruch innerhalb eines Jahres nach Ihrer Rückkehr bzw. Einreise geltend machen. 

Melden Sie sich nach Ihrer Rückkehr unverzüglich beim Arbeitsamt Ihres Wohnortes: Der Anspruch auf Versicherungsleistungen geht in gewissen Fällen nach einem Jahr nach Ihrer Rückkehr verloren.

Treffpunkt-Arbeit

SECO

Sozialhilfe

Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer, die sich in einer finanziellen Notlage befinden, gewährt der Bund unter bestimmten Voraussetzungen Fürsorgeleistungen. Wenden Sie sich dazu an die für Sie verantwortliche Schweizer Vertretung. 

Sozialhilfe für Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer

Wenn Sie bereits in die Schweiz zurückgekehrt sind, wenden Sie sich bitte direkt an den Sozialdienst Ihrer Wohngemeinde.

Die Auslandschweizer-Organisation (ASO) verfügt über einen Fonds, aus dem eine finanzielle Hilfe in Form eines zinslosen Darlehens an rückkehrende Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer geleistet werden kann. Bedingung ist unter anderem, dass die Rückkehr in die Schweiz nicht länger als ein Jahr zurück liegt. Bei dieser Hilfe handelt es sich um Beiträge zur Überbrückung von Notsituationen und zur Wiedereingliederung. Bitte beachten Sie, dass diese Unterstützung subsidiär zu Leistungen der Fürsorge und/oder der Arbeitslosenversicherung zu verstehen ist.

Kontakt Auslandschweizer-Organisation