Der nationale Trauertag am Freitag, 9. Januar 2026, wird mit einer Gedenkfeier begangen. Diese findet aufgrund von erwartetem starken Schneefall nicht in Crans-Montana, sondern in Martigny statt. Der Bund arbeitet bei der Vorbereitung der Veranstaltung eng mit den Walliser Behörden zusammen. Angesichts der internationalen Dimension dieser Tragödie hat die Schweiz 37 Länder und die Europäische Union eingeladen, darunter die direkt von der Tragödie betroffenen Staaten sowie diejenigen, die ihre Hilfe angeboten haben.
Bislang haben 30 Staaten ihre Teilnahme bestätigt. Zu den anwesenden Staats- und Regierungschefs zählen unter anderem der französische Präsident Emmanuel Macron und der italienische Präsident Sergio Mattarella. Luxemburg wird durch Grossherzog Henri von Luxemburg vertreten, Belgien durch seinen Premierminister Bart de Wever. Serbien wird durch seinen Aussenminister Marko Đurić vertreten sein. Die Präsidentin des Europäischen Parlaments, Roberta Metsola, sowie der portugiesische Staatssekretär für portugiesische Gemeinschaften, Emídio Sousa, werden ebenfalls an der Zeremonie teilnehmen. Die übrigen Staaten werden durch ihre Botschafterinnen und Botschafter vertreten sein. Die Liste der Teilnehmenden ist noch nicht endgültig. Es ist wahrscheinlich, dass bis Donnerstag weitere Länder ihre Teilnahme ankündigen werden.
An der Gedenkzeremonie in Martigny wird die Landesregierung vertreten von Bundespräsident Parmelin, Bundesrat Ignazio Cassis, Vizepräsident des Bundesrates und Vorsteher des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten, Bundesrat Beat Jans, Vorsteher des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements, sowie Bundeskanzler Viktor Rossi.
Die offizielle Gedenkfeier ist nicht öffentlich zugänglich, kann aber per Livestream mitverfolgt werden. Der Livestream wird am Freitag um 13:45 hier im Newsticker aufgeschaltet.
Medienmitteilung der Bundeskanzlei zum nationalen Trauertag in Gedenken an die Opfer von Crans-Montana, 07.01.2026