Krisenmanagement-Zentrum

Zu den Aufgaben des Krisenmanagement-Zentrums (KMZ) gehören die Prävention und Bewältigung von Krisen und Notlagen, die Schweizer Staatsangehörige im Ausland betreffen (bewaffnete Konflikte, politische Unruhen, Naturkatastrophen, Attentate, Entführungen).

Das KMZ berät und unterstützt auch die Organisationseinheiten des EDA im Bereich Krisen- und Sicherheitsmanagement.

Wichtige Aspekte der Tätigkeit des KMZ sind unter anderem:

  • Steuerung und Koordination: Das Krisenmanagement-Zentrum steuert bzw. koordiniert in seinem Aufgabenbereich alle vom Bund eingesetzten Mittel, wenn Schweizer Staatsangehörige im Ausland in eine Krisen- oder Notsituation geraten sind und Hilfe benötigen.
  • Krisenstab: Das KMZ kann jederzeit einen «Krisenstab» oder eine interdepartementale Task Force aktivieren, der oder die bis zur Beilegung der Krise im Einsatz bleibt.
  • Krisenvorbereitung: Das KMZ unterstützt die Schweizer Auslandsvertretungen bei der Krisenvorsorge und -bewältigung.
  • Einsatzpool: Das KMZ setzt bei Bedarf den Kriseneinsatzpool des EDA ein (270 ausgebildete Freiwillige in der ganzen Welt).
  • Ausbildung: Das KMZ schult das EDA-Personal und weitere interessierte Stellen im Bereich des Krisen- und Sicherheitsmanagements.
  • Reisehinweise: Das KMZ publiziert zu Präventionszwecken die Reisehinweise. Diese entstehen in enger Koordination mit den Schweizer Botschaften und Konsulaten und stützen sich auf weitere zuverlässige Informationsquellen. Die Reisehinweise haben das Ziel, die Bevölkerung auf mögliche Risiken bei Reisen im Ausland aufmerksam zu machen. Die Reisehinweise konzentrieren sich auf die Bereiche Politik und Kriminalität.

Das KMZ steht in engem Kontakt mit seinen Partnern (Eidgenössische Departemente, Krisenzentren anderer Aussenministerien, internationale Organisationen, private Assistenzdienste, Tourismusbranche, Schweizer Unternehmen mit Tätigkeiten im Ausland, Nichtregierungsorganisationen etc.).