Fokus neues Coronavirus (COVID-19)

Empfehlungen des Bundesrates

Die Weltgesundheitsorganisation WHO erklärte am 11. März 2020, dass der aktuelle Ausbruch als Pandemie bezeichnet werden kann. Heute besteht in allen Regionen der Welt das Risiko einer Ansteckung mit dem neuen Coronavirus.

DER BUNDESRAT RÄT DESHALB SEIT DEM 13. MÄRZ 2020, BIS AUF WEITERES AUF NICHT DRINGLICHE AUSLANDREISEN ZU VERZICHTEN.

SEIT DEM 16. MÄRZ 2020 EMPFIEHLT DER BUNDESRAT SCHWEIZER REISENDEN IM AUSLAND, AN IHREN WOHNSITZ ZURÜCKZUKEHREN, solange dies mit kommerziellen oder eigenen Mitteln noch möglich ist. Sie riskieren sonst, im Ausland blockiert zu bleiben.

Der Bundesrat ruft die Schweizer Staatsangehörigen im Ausland dazu auf, die jeweiligen Weisungen und Empfehlungen der betroffenen Staaten – insbesondere unserer Nachbarländer – zu befolgen.


Einreisevorschriften einzelner Länder

Immer mehr Länder ordnen Einreiserestriktionen an. Die Vorschriften variieren von einem Land zum anderen und ändern laufend. Vermehrt gelten Reisebeschränkungen auch spezifisch für Reisende aus Europa und der Schweiz. Mögliche Massnahmen sind:

  • Einreiseverbot
  • Änderung der Einreise- und Visumvorschriften
  • Schliessung der Grenzen, Häfen und Flughäfen
  • Obligatorische Quarantäne
  • Selbstüberwachung des Gesundheitszustandes

Erkundigen Sie sich vor der Reise bei den ausländischen Vertretungen in der Schweiz (Botschaften und Konsulate) über die aktuell gültigen Massnahmen.
ausländische Vertretungen in der Schweiz


Massnahmen innerhalb eines Landes

Die betroffenen Staaten können auch innerhalb des Landes Massnahmen anordnen, um die Ausbreitung des neuen Coronavirus einzudämmen, zum Beispiel:

  • Anordnung einer Quarantäne bei Verdacht auf das neue Coronavirus. Die Quarantäne kann für Einzelpersonen oder für Hotels, Kreuzfahrtschiffe etc. angeordnet werden. In der Regel werden die Quarantäneplätze von den lokalen Behörden zugewiesen und können nicht selbst gewählt werden.
  • Reisebeschränkungen
  • Abriegelung von Ortschaften oder Regionen, in denen das Virus ausgebrochen ist

Auch über diese Massnahmen informieren die ausländischen Vertretungen in der Schweiz. Befolgen Sie vor Ort die Anweisungen der lokalen Behörden; sie sind auch für ausländische Staatsangehörige bindend.
ausländische Vertretungen in der Schweiz


Internationale Verkehrsverbindungen

Es ist möglich, dass Flug- und Eisenbahngesellschaften ihre Verbindungen in die betroffenen Länder einschränken oder einstellen. Auskunft erteilen die Eisenbahn- und Fluggesellschaften sowie Reisebüros.

Wenn Sie eine Ausreise auf dem Landweg in Betracht ziehen, erkundigen Sie sich bei den Botschaften der Transit- und Zielländer, ob die Grenzen geöffnet sind und über die Einreisebestimmungen für Personen und Fahrzeuge.


Unterstützung seitens EDA / Schweizer Vertretungen

Immer mehr Länder ordnen Ein- und Ausreiserestriktionen an und die Verkehrsverbindungen werden täglich zunehmend eingeschränkt (Luft, Bahn, Strasse).

Wo sämtliche individuellen Möglichkeiten zur Ausreise ausgeschöpft sind, prüft das EDA im Rahmen seiner Möglichkeiten, für blockierte Schweizer Reisende organisierte Ausreisen anzubieten. Es wird allerdings nicht möglich sein, alle blockierten Reisende mit Wohnsitz in der Schweiz nach Hause zurückzubringen.

Um die Planung der organisierten Ausreisen zu erleichtern, gehen blockierte Schweizer Reisende im Ausland wie folgt vor:

  • die Reiseveranstalter und/oder die Reiseversicherung kontaktieren.
  • sich beim EDA registrieren und den aktuellen Aufenthaltsort erfassen: www.eda.admin.ch/reisehinweise > Travel Admin App oder Online-Registrierung.  Es reicht nicht, nur ein Benutzerprofil zu erstellen.
  • die nächste Schweizer Vertretung kontaktieren (Botschaft oder Konsulat). Die Adressen finden sich auf der genannten Internetseite.

Reisende werden kontaktiert werden, sobald nähere Informationen zur Verfügung stehen. Sie müssen sich jedoch auf eine Wartezeit von mehreren Tagen einstellen. Zusätzlich informiert die Internetseite der Schweizer Botschaft im Aufenthaltsland über allfällige Zusatzangebote von kommerziellen Anbietern.

Die Schweizer Vertretungen leisten den betroffenen Schweizer Staatsangehörigen im Rahmen ihrer Möglichkeiten Unterstützung und Beratung. Es besteht kein Rechtsanspruch auf eine organisierte Ausreise.


Medizinische Informationen

Beachten Sie die Informationen und Empfehlungen des Bundesamtes für Gesundheit BAG und der Weltgesundheitsorganisation WHO.
BAG

WHO

Die WHO informiert in ihren Situation Reports über die Länder, die vom Virus betroffen sind.
WHO situation reports

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Die Reisehinweise des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) stützen sich auf eigene, als vertrauenswürdig eingeschätzte Informationsquellen. Sie verstehen sich als nützliche Hinweise zur sorgfältigen Planung einer Reise. Das EDA kann Reisenden aber den Entscheid und die Verantwortung für die Vorbereitung und Durchführung der Reise nicht abnehmen.
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