Bilaterale Beziehungen Schweiz–Uganda

Die bilateralen Beziehungen zwischen der Schweiz und Uganda sind bescheiden. Das Land gehört nicht zu den Schwerpunkten der Schweizer Entwicklungszusammenarbeit und auch der wirtschaftliche und kulturelle Austausch findet nur im kleinen Rahmen statt.

Zusammenarbeit im Bildungsbereich

Forschende und Kulturschaffende aus Uganda können sich beim Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) um Bundes-Exzellenz-Stipendien bewerben.

Schweizer Bundesstipendien

Schweizerinnen und Schweizer in Uganda

Ende 2015 lebten 114 Schweizerinnen und Schweizer in Uganda.

Geschichte der bilateralen Beziehungen

Die Schweiz hat Uganda 1962 anerkannt und 1966 mit dem ostafrikanischen Land diplomatische Beziehungen aufgenommen. 1972 eröffnete sie in Kampala ein Konsulat. Ein Jahr zuvor hatten die beiden Länder ein Investitionsschutzabkommen unterzeichnet.

Unter der Diktatur von Staatschef Idi Amin (1971-1979) kam es zur Verfolgung zahlreicher Bevölkerungsgruppen. Die Schweiz nahm 1972 im Rahmen einer multilateralen Aktion 200 Flüchtlinge asiatischen Ursprungs auf. Sie leistete zudem über private und internationale Organisationen humanitäre Hilfe. 1988 startete die Schweiz ein Programm, um die durch einen Preissturz entstandenen Verluste im Kaffeegeschäft auszugleichen.

Eintrag im Historischen Lexikon der Schweiz