Bilaterale Beziehungen Schweiz–Zentralafrikanische Republik

Die Beziehungen zwischen der Zentralafrikanischen Republik und der Schweiz waren lange praktisch inexistent.  Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern ausgebaut.

Schwerpunkte der diplomatischen Beziehungen

Die Schweiz leistet Entwicklungshilfe über internationale Organisationen, z.B. über lokale Nichtregierungsorganisationen und über das UNO-Entwicklungsprogramm UNDP, das UNO-Hochkommissariat für Flüchtlinge, UNICEF, die Afrikanische Entwicklungsbank). Im Rahmen des 2008 lancierten «Dialogue Politique Inclusif» wurde der Zentralafrikanischen Republik Schweizer Knowhow im Bereich der Mediation angeboten.

Bilaterale Abkommen

Zentralafrikanisches Ministerium für Planung, Wirtschaft und internationale Zusammenarbeit (fr)

Kulturaustausch

Radio Ndeke Luka erreicht in der Zentralafrikanischen Republik über eine Million Hörerinnen und Hörer und trägt damit zur demokratischen Debatte und zum Wiederaufbau des Landes bei. Radio Ndeke Luka begann im März 2000, nach dem Abzug der UNO-Mission, zu senden. Gründerin und treibende Kraft ist die Stiftung Hirondelle (Lausanne).

Radio Ndeke Luka (fr)

Schweizerinnen und Schweizer in der Zentralafrikanischen Republik

Die kleine Schweizer Gemeinschaft der Zentralafrikanischen Republik (1.1.2016: 11 Mitglieder) besteht hauptsächlich aus Missionaren und Mitarbeitenden der Entwicklungszusammenarbeit.

Geschichte der bilateralen Beziehungen

Der Bundesrat hat die Unabhängigkeit der Zentralafrikanischen Republik am 13. August 1960 anerkannt und 1964 diplomatische Beziehungen aufgenommen. Im Jahr 1973 haben die beiden Länder zwei Abkommen unterzeichnet. Sie betreffen:

  • den regelmässigen Luftverkehr
  • den Handel
  • die Förderung und Sicherung von Investitionen 

Die wirtschaftlichen Kontakte blieben aber marginal.

Eintrag im Historischen Lexikon der Schweiz (fr)