Bilder als Mahnmale des Krieges

Zum 150-Jahre-Jubiläum des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz und der ersten Genfer Konvention hat das EDA mit dem Musée de l’Elysée in Lausanne eine Ausstellung mit Bildern von Jean Mohr, ehemaliger Delegierter des IKRK, lanciert. Die rund 60 Schwarz-Weiss-Photographien von Menschen in Kriegskontexten werden in verschiedenen Schweizer Aussenstellen gezeigt, und dieses Jahr auch im Landesmuseum Zürich (23.08. - 26.10.2014).
 

Jean Mohr, ehemaliger Delegierter des Internationalen Komitees des Roten Kreuzes (IKRK), gibt mit seinen Photos einen Einblick in die Welt der Kriege und bewaffneten Konflikte. Der 1925 geborene Jean Mohr ist Autor zahlreicher Reportagen über Kriegsopfer in der ganzen Welt. Im Vordergrund seiner Arbeit stehen die langfristigen Konsequenzen von bewaffneten Konflikten und deren Einfluss auf Mensch und Umwelt.

Jean Mohrs Photographien zeigen vom Krieg betroffene Flüchtlinge. Sie zeigen durch Konflikte veränderte Landschaften; die Art der Kinder, mit den Auswirkungen von Krieg umzugehen und wie die Menschen trotz allem Wege finden, unter schwierigsten Bedingungen eine Art Normalität zu leben – die Bilder vermitteln trotz der Umstände Hoffnung und Würde.

Umsetzung in der Schweiz und in Schweizer Aussenstellen
Die Ausstellung kam im Rahmen der 150 Jahre seit der ersten Genfer Konvention und der Gründung des IKRK zustande. Sie wird nicht nur in der Schweiz gezeigt. Die Photographien wurden auch in Schweizer Aussenstellen gezeigt; bisher in über 20 Ländern, darunter Madagaskar, Niger, Ungarn, Ägypten, Singapur, Frankreich, Österreich und Israel. Weitere Ausstellungen sind geplant. Sie werden von Parallelanlässen begleitet, mit denen aktuelle humanitäre Themen des entsprechenden Landes aufgenommen werden.

In der Schweiz sind die Photographien von Jean Mohr vom 23.8 - 26.10.2014 im Landesmuseum in Zürich zu sehen. Der Eintritt in die Ausstellung ist kostenlos.