Das EDA ist erleichtert über die Freilassung der Schweizer Geisel in Mali

Bern, Medienmitteilung, 12.07.2009

Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) hat mit grosser Freude zur Kenntnis genommen, dass die Bemühungen um die Befreiung der letzten verbleibenden Schweizer Geisel erfolgreichen waren.

Die letzte verbleibende Geisel in Mali wurde freigelassen. Der Schweizer Bürger wird ärztlich betreut und anschliessend zur Erholung in die Schweiz zurückgebracht. 

Das EDA freut sich mit den Angehörigen des Betroffenen über dessen baldige Heimkehr und entbietet der Familie dazu die besten Wünsche. 

Das EDA dankt der Regierung von Mali für die umfangreiche Unterstützung, die zu diesem glücklichen Ende geführt hat. Ebenso dankt das EDA dem Krisenstab der Politischen Abteilung VI des EDA, den Mitarbeitenden von Fedpol, der Kantonspolizeien von Zürich und Bern, des Kooperationsbüros der DEZA in Bamako und den Nachrichtendiensten für ihren ausgezeichneten Einsatz für die Freilassung und Heimkehr der beiden Schweizerbürger. 

Mali ist ein Schwerpunktland der Schweizerischen Entwicklungszusammenarbeit. Das Engagement der malischen Regierung zugunsten der Freilassung und Rückkehr der beiden Schweizer Bürger stärkt die Verbindung der beiden Länder. 

Das EDA bittet die Medienschaffenden, die Privatsphäre der Familie in dieser Zeit zu respektieren. 

Die Krisenzelle der Politischen Abteilung VI wird heute Sonntag um 17:00 im Medienzentrum des Bundeshauses eine kurze Informationsveranstaltung abhalten.


Adresse für Rückfragen:

Presse- und Informationsdienst
Bundeshaus West
CH-3003 Bern
Tel.: +41 (0)31 322 31 53
Fax: +41 (0)31 324 90 47
E-Mail: info@eda.admin.ch


Herausgeber:

Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten