Gültig am:
Publiziert am: 23.03.2020

Die Vorschriften im Zusammenhang mit dem neuen Coronavirus (COVID-19) ändern laufend. Für die aktuell gültigen Vorschriften in Spanien, beachten Sie die Informationen der zuständigen spanischen Behörden. (Kapitel Aktuelles)


Reisehinweise für Spanien

Diese Reisehinweise entsprechen der aktuellen Lagebeurteilung des EDA. Sie werden laufend überprüft und bei Bedarf angepasst.
Beachten Sie auch die nebenstehenden länderunabhängigen Reiseinformationen und die Fokus-Themen; sie sind Bestandteil dieser Reisehinweise.

NEUES CORONAVIRUS (COVID-19):

Seit dem 15. Juni 2020 empfiehlt das Bundesamt für Gesundheit BAG, weiterhin auf nicht notwendige Auslandreisen zu verzichten. Von dieser Empfehlung ausgenommen sind die Länder des Schengen-Raums (einschliesslich Dänemark, Island und Norwegen) sowie Grossbritannien. Von nicht dringenden Reisen nach Schweden rät das BAG jedoch aufgrund der aktuellen epidemiologischen Lage seit dem 7. Juli 2020 ab. Ausserdem hat das BAG verfügt, dass ab dem 6. Juli 2020 Personen, die aus gewissen Gebieten in die Schweiz einreisen, für zehn Tage in die Quarantäne müssen. Beachten Sie Informationen des BAG, die regelmässig angepasst werden.
BAG

Beachten Sie den Fokus neues Coronavirus (Covid-19)

Erkundigen Sie sich vor Reisen in die Schengen-Staaten (einschliesslich Dänemark, Island, Norwegen) und nach Grossbritannien sowie vor dringenden Reisen nach Schweden und in alle anderen Länder bei den ausländischen Vertretungen in der Schweiz (Botschaften und Konsulate) über die aktuell gültigen Einreisevorschriften und anderen Massnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuen Coronavirus.
ausländische Vertretungen in der Schweiz

Staatssekretariat für Migration SEM: Schengen-Staaten

Aktuelles

Neues Coronavirus (COVID-19)

Beachten Sie die Empfehlungen des Bundesrates und weitere Informationen im
Fokus neues Coronavirus (COVID-19).

Um die Verbreitung des neuen Coronavirus (COVID-19) einzudämmen, verfügen immer mehr Staaten Einreise- und Ausreiserestriktionen sowie Reisebeschränkungen innerhalb des Landes. Die Vorschriften ändern laufend.

Für die aktuell gültigen Vorschriften in Spanien, beachten Sie die Informationen der zuständigen spanischen Behörden und wenden Sie sich bei Fragen an die Botschaft von Spanien in Bern.
Ministerio del Interior
Ministerio de Sanidad, Consumo y Bienestar Social
Botschaft von Spanien

Auskunft über die Verkehrsverbindungen erteilen die zuständigen Gesellschaften und Reisebüros.

Beachten Sie die Informationen und Empfehlungen des
Bundesamtes für Gesundheit BAG

Grundsätzliche Einschätzung

Das Land ist stabil. In den grossen Städten kann es aber zu Demonstrationen kommen, die vereinzelt von Ausschreitungen begleitet sein können.

Bei den gelegentlichen Streiks muss mit Behinderungen und Verspätungen im Reiseverkehr gerechnet werden.

Lassen Sie in der Umgebung von Demonstrationen grösste Vorsicht walten und befolgen Sie die Anweisungen der lokalen Behörden.

Die spanischen Behörden haben wiederholt auf das Risiko von Terroranschlägen hingewiesen. Am 17. August 2017 fuhr ein Lieferwagen im Zentrum von Barcelona (las Ramblas) in eine Menschenmenge. Mehrere Personen sind getötet und über hundert verletzt worden. Am frühen Morgen des 18. August 2017 hat in Cambrils ein Attentat mit einem Auto ein Todesopfer und mehrere Verletzte gefordert.
Die Rubrik Terrorismus und Entführungen macht auf die Risiken des Terrorismus aufmerksam.
Terrorismus und Entführungen

Spezifische regionale Risiken

Bei der Beschreibung von Gefahrenzonen handelt es sich um ungefähre Angaben; Risiken lassen sich nicht auf exakt umrissene Gebiete einschränken.

Katalonien: Es kommt immer wieder zu Streiks und Demonstrationen, die von gewaltsamen Ausschreitungen begleitet sein können. Besonders betroffen sind die Städte Barcelona, Tarragona, Girona und Lleida. Es muss mit Behinderungen und Verspätungen im Reiseverkehr gerechnet werden. Lassen Sie in der Umgebung von Demonstrationen grösste Vorsicht walten und befolgen Sie die Anweisungen der lokalen Behörden.

Ceuta und Melilla: In den zwei spanischen Enklaven Ceuta und Melilla in Nordafrika ist die Lage an den Grenzzonen wegen des Immigrantenstroms aus Afrika relativ gespannt. Es kommt vor, dass die Grenzübergänge kurzfristig geschlossen werden. Informieren Sie sich bei den lokalen Behörden oder direkt bei den Grenzposten.

Kriminalität

Taschen- und Entreissdiebstähle sind in allen Touristenorten häufig, allen voran in Madrid (Centro, Plaza Mayor, Sol) und Barcelona (Stadtteile Ramblas, El Raval, Barrio Gotico, Sagrada Familia, Born). Trickdiebe sind in Bars und Diskotheken besonders aktiv, wie auch in der Untergrundbahn und am Strand. Manchmal treten die Diebe in Gruppen auf und bedrohen ihre Opfer. Beachten Sie unter anderem folgende Vorsichtsmassnahmen:

  • Deponieren Sie Ihre Wertgegenstände im Hotelsafe. Tragen Sie jedoch immer den Pass oder die Identitätskarte auf sich, um sich ausweisen zu können.
  • Auf den Autobahnen sind wiederholt Fahrzeuge mit ausländischen Nummernschildern ausgeraubt worden. Die Diebe täuschen Pannen oder Hilfsbereitschaft vor (z.B. Anzeige eines Schadens am Fahrzeug). Steigen Sie in einem solchen Fall nicht aus, sondern fahren Sie weiter, bis Sie einen sicheren Ort erreichen.
  • In den Grossstädten kann die Kriminalität je nach Stadtteil erheblich variieren. Erkundigen Sie sich bei Bekannten, Geschäftspartnern oder im Hotel, ob es Quartiere gibt, die gemieden werden sollten oder besondere Vorsicht erfordern.

Beachten Sie die Empfehlungen der spanischen Polizei.
Nationalpolizei: Programm sicherer Urlaub
Katalanische Polizei

Verkehr und Infrastruktur

Mehrere Städte, zum Beispiel Barcelona und Madrid, haben Umweltzonen eingerichtet, in denen Motorfahrzeuge nur mit einer Plakette zugelassen sind. Die Umweltplaketten werden durch die Dirección General de Tráfico (DGT) resp. die lokalen Provinzverkehrsbehörden für in Spanien registrierte Fahrzeuge ausgestellt. In Barcelona gelten von Montag bis Freitag zusätzliche Einschränkungen für Motorfahrzeuge. In Madrid gelten zusätzliche Einschränkungen an Tagen mit hoher Luftverschmutzung.
Erkundigen Sie sich vor der Anreise im Internet, bei der Stadtverwaltung oder im Hotel über die genauen Bestimmungen.
Barcelona (Englisch, Katalanisch, Spanisch)
Madrid (Spanisch)

Das Strassennetz ist gut ausgebaut. Ein Teil der Autobahnen ist gebührenpflichtig (autopistas).
Verkehrsregeln und Strassenzustand: Dirección General de Tráfico

Autopistas

Die Anzahl der Fahrradunfälle nimmt zu. Lassen Sie als Velofahrer Vorsicht walten, besonders wenn Sie in grossen Gruppen unterwegs sind.

Öffentlicher Verkehr: Spanien verfügt über ein gut ausgebautes Bahn- und Busnetz. Auch die kleineren Städte und Dörfer werden durch Buslinien bedient.

Besondere rechtliche Bestimmungen

Für Fahrzeuglenker gilt eine Grenze von 0,5 Promille Blutalkoholgehalt (0,3 Promille für Car- und Lastwagenfahrer sowie für Personen, die den Führerschein seit weniger als 2 Jahren besitzen).

Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz werden je nach Menge und Art der Drogen mit Bussen und/oder Haftstrafen geahndet.

Naturbedingte Risiken

Im Sommer besteht vielerorts Waldbrandgefahr. Beachten Sie das Merkblatt des spanischen Zivilschutzes:
Proteccion Civil y Emergencias: Forest Fires - Protection Measures

Die Kanarischen Inseln liegen in einem Erdbebengebiet. Der Vulkan auf der Insel Hierro ist aktiv. Auch auf dem Festland kommen Erdbeben gelegentlich vor. Beachten Sie die Informationen und Anweisungen der lokalen Behörden.
Servicio de Información Sísmico

Proteccion Civil y Emergencias

Auf den Balearen können spezifische Luftdruckschwankungen tsunami-artige Flutwellen auslösen (Rissagas). Beachten Sie die Wettervorhersagen sowie die Informationen und Anweisungen der lokalen Behörden.
Agencia estatal de meteorología und auf Twitter www.twitter.com/aemet_baleares

Sollte sich während Ihres Aufenthalts eine Naturkatastrophe ereignen, melden Sie sich möglichst rasch bei Ihren Angehörigen und befolgen Sie die Anweisungen der Behörden. Sind die Verbindungen ins Ausland unterbrochen, kontaktieren Sie die Schweizerische Botschaft in Madrid oder das Generalkonsulat in Barcelona.

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung ist gewährleistet. Bei Arzt- und Krankenhausbehandlungen muss die Europäische Krankenversicherungskarte vorgewiesen werden.
Merkblatt Gemeinsame Einrichtung KVG

Wenn Sie auf bestimmte Medikamente angewiesen sind, sollte Ihre Reiseapotheke einen ausreichenden Vorrat enthalten. Bedenken Sie jedoch: In vielen Ländern gelten besondere Vorschriften für die Mitnahme von betäubungsmittelhaltigen Medikamenten (z.B. Methadon) und Substanzen, mit denen psychische Erkrankungen behandelt werden. Erkundigen Sie sich gegebenenfalls vor der Abreise direkt bei der zuständigen ausländischen Vertretung (Botschaft oder Konsulat) und konsultieren Sie die Rubrik Reiselinks, wo Sie unter anderem weitere Informationen zu diesem Thema sowie generell zur Reisemedizin finden.

Besondere Hinweise

Sie sind verpflichtet, sich jederzeit ausweisen zu können. Wenn Sie eine Fotokopie des Passes oder der Identitätskarte vorzeigen, können Sie für zusätzliche Abklärungen auf den Polizeiposten gebeten werden.

Nützliche Adressen

Allgemeine Notrufnummer: 112
Touristenpolizei: 902 102 112 (Auskunft in verschiedenen Sprachen)
Spanische Zollvorschriften:
customs procedures and administration

Schweizer Vertretungen im Ausland: Wenn Sie im Ausland in eine Notlage geraten, können Sie sich an die nächste Schweizer Vertretung oder an die Helpline EDA wenden.
Regionales Konsularcenter Madrid

Schweizer Generalkonsulat Barcelona
Helpline EDA

Ausländische Vertretungen in der Schweiz: Auskunft über die Einreisevorschriften (zugelassene Ausweise, Visum etc.) erteilen die zuständigen ausländischen Botschaften und Konsulate. Sie informieren auch über die Zollbestimmungen für die Ein- und Ausfuhr von Tieren und Waren: elektronische Geräte, Souvenirs, Medikamente etc.
Ausländische Vertretungen in der Schweiz

Ausschluss der Haftung
Die Reisehinweise des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) stützen sich auf eigene, als vertrauenswürdig eingeschätzte Informationsquellen. Sie verstehen sich als nützliche Hinweise zur sorgfältigen Planung einer Reise. Das EDA kann Reisenden aber den Entscheid und die Verantwortung für die Vorbereitung und Durchführung der Reise nicht abnehmen.
Gefahrensituationen sind oft nicht vorhersehbar, unübersichtlich und können sich rasch ändern. Das EDA übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit der Reisehinweise und für die Richtigkeit des Inhalts von verlinkten externen Internetseiten. Es lehnt jede Haftung für allfällige Schäden im Zusammenhang mit einer Reise ab. Forderungen im Zusammenhang mit der Annullierung einer Reise sind direkt beim Reisebüro oder der Reiseversicherung geltend zu machen.