Gültig am:
Publiziert am: 27.03.2020

Die Vorschriften im Zusammenhang mit dem neuen Coronavirus (COVID-19) ändern laufend. Für die aktuell gültigen Vorschriften in den USA, beachten Sie die Informationen der zuständigen amerikanischen Behörden. (Kapitel Aktuelles)


Reisehinweise für die Vereinigten Staaten von Amerika

Diese Reisehinweise entsprechen der aktuellen Lagebeurteilung des EDA. Sie werden laufend überprüft und bei Bedarf angepasst.
Beachten Sie auch die nebenstehenden länderunabhängigen Reiseinformationen und die Fokus-Themen; sie sind Bestandteil dieser Reisehinweise.

NEUES CORONAVIRUS (COVID-19):

Seit dem 15. Juni 2020 empfiehlt das Bundesamt für Gesundheit BAG, weiterhin auf nicht notwendige Auslandreisen zu verzichten. Von dieser Empfehlung ausgenommen sind die Länder des Schengen-Raums (einschliesslich Dänemark, Island und Norwegen) sowie Grossbritannien. Von nicht dringenden Reisen nach Schweden rät das BAG jedoch aufgrund der aktuellen epidemiologischen Lage seit dem 7. Juli 2020 ab. Ausserdem hat das BAG verfügt, dass ab dem 6. Juli 2020 Personen, die aus gewissen Gebieten in die Schweiz einreisen, für zehn Tage in die Quarantäne müssen. Beachten Sie Informationen des BAG, die regelmässig angepasst werden.
BAG

Beachten Sie den Fokus neues Coronavirus (Covid-19)

Erkundigen Sie sich vor Reisen in die Schengen-Staaten (einschliesslich Dänemark, Island, Norwegen) und nach Grossbritannien sowie vor dringenden Reisen nach Schweden und in alle anderen Länder bei den ausländischen Vertretungen in der Schweiz (Botschaften und Konsulate) über die aktuell gültigen Einreisevorschriften und anderen Massnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuen Coronavirus.
ausländische Vertretungen in der Schweiz

Staatssekretariat für Migration SEM: Schengen-Staaten

Aktuelles

Neues Coronavirus (COVID-19)

Beachten Sie die Empfehlungen des Bundesrates und weitere Informationen im
Fokus neues Coronavirus (COVID-19).

Um die Verbreitung des neuen Coronavirus (COVID-19) einzudämmen, verfügen immer mehr Staaten Einreise- und Ausreiserestriktionen sowie Reisebeschränkungen innerhalb des Landes. Die Vorschriften ändern laufend.

Für die aktuell gültigen Vorschriften in den USA, beachten Sie die Informationen der zuständigen amerikanischen Behörden und wenden Sie sich bei Fragen an die amerikanische Botschaft in Bern.
Centers for Disease Control and Prevention
US-Botschaft

Auskunft über die Verkehrsverbindungen erteilen die zuständigen Gesellschaften und Reisebüros.

Beachten Sie die Informationen und Empfehlungen des
Bundesamtes für Gesundheit BAG

Grundsätzliche Einschätzung

Das Land ist stabil. Dennoch ist in der Umgebung von Demonstrationen Vorsicht geboten, da einzelne Ausschreitungen möglich sind. Auch nach Polizeieinsätzen, die als unverhältnismässig empfunden werden, kann es zu lokalen Protesten und gewaltsamen Zusammenstössen mit den Sicherheitskräften kommen. Die Behörden können kurzfristig den Ausnahmezustand und Ausgangssperren über die betroffenen Gebiete verhängen.

Das US Department of Homeland Security (DHS) weist auf die Möglichkeit von Terroranschlägen hin.
DHS

Beispiele von terroristischen Akten:

  • Am 28. Dezember 2019 hat ein Attentäter im Haus eines Rabbiners in Monsey (New York) mehrere Personen mit einem Messer verletzt.
  • Am 6. Dezember 2019 hat ein bewaffneter Attentäter auf einem Marinestützpunkt in Pensacola (Florida) mehrere Personen erschossen und verletzt.
  • Am 3. August 2019 hat ein Attentäter in einem Einkaufszentrum in El Paso (Texas) mindestens zwanzig Personen erschossen und über zwanzig verletzt.
  • Am 31. Oktober 2017 fuhr ein Attentäter in Manhattan (New York) mit einem Lastwagen in eine Menschenmenge. Mehrere Personen sind getötet oder verletzt worden.
  • Am 5. August 2017 hat eine Bombenexplosion in einer Moschee in Bloomington (Minnesota) Sachschaden verursacht.

Die Rubrik Terrorismus und Entführungen macht auf die Risiken des Terrorismus aufmerksam.
Terrorismus und Entführungen

Befolgen Sie die Anweisungen der US-amerikanischen Sicherheitsbehörden.

Kriminalität

Die Kriminalitätsrate kann je nach Ortschaft und Stadtteil erheblich variieren. Entreiss- und Taschendiebstähle sind besonders in Touristenorten und in öffentlichen Transportmitteln verbreitet. Auch Einbrüche in Mietautos kommen häufig vor.

Der Besitz von Schuss- und anderen Waffen ist verbreitet. Es kommt vermehrt vor, dass Schusswaffen illegal eingesetzt werden z.B. bei Überfällen, Bandenkriegen oder Amokläufen. Zum Beispiel schoss am 1. September 2019 ein Täter zwischen Odessa und Midland (Texas) auf Passanten und Autofahrer; mehrere Personen wurden getötet und über zwanzig verletzt. Am 4. August 2019 schoss ein Täter in einem Vergnügungsviertel von Dayton (Ohio) auf Passanten; mindestens neun Personen wurden getötet und über zwanzig verletzt. Am 7. November 2018 schoss ein Täter in Thousand Oaks (Kalifornien) auf die Besucher einer Bar; elf Personen wurden getötet und über ein Dutzend verletzt. Am 1. Oktober 2017 schoss ein Täter in Las Vegas (Nevada) auf die Besucher eines Openair-Konzerts; mindestens 50 Personen wurden getötet und rund 800 verletzt.

Beachten Sie unter anderem die nachstehenden Vorsichtsmassnahmen:

  • Erkundigen Sie sich an Ihren jeweiligen Aufenthaltsorten bei Bekannten, Geschäftspartnern oder im Hotel über die lokalen Gegebenheiten. Erkundigen Sie sich, ob es Quartiere gibt, die gemieden werden sollten.
  • Deponieren Sie Ihre Wertgegenstände im Hotelsafe. Tragen Sie jedoch immer den Pass auf sich, um sich ausweisen zu können.
  • Beachten Sie überall die allgemeinen Vorsichtsmassnahmen gegen Kleinkriminalität.
  • Setzen Sie Ihre Kreditkarte mit Vorsicht ein, denn Missbrauch ist verbreitet.
  • Lassen Sie bei Zufallsbekanntschaften in Diskotheken, Bars und Casinos Vorsicht walten. Nehmen Sie von Unbekannten keine Getränke oder Esswaren an. Es kommt vor, dass diese mit Betäubungsmitteln versetzt werden, um das Opfer zu berauben.
  • Leisten Sie bei einem Überfall keinen Widerstand, denn die Gewaltbereitschaft ist hoch.

Verkehr und Infrastruktur

Erdbeben haben im Dezember 2019 und Januar 2020 in Puerto Rico Infrastrukturschäden angerichtet. Es muss immer wieder mit Unterbrüchen der Energieversorgung gerechnet werden. Informieren Sie sich vor Reisen in die betroffenen Regionen bei Ihrem Reiseveranstalter über die Durchführbarkeit der Reise.

Das Strassennetz ist gut ausgebaut. Auf dem Land besteht das Risiko von schweren Unfällen mit Wildtieren. Unterschätzen Sie die langen Distanzen nicht. Tragen Sie im Winter den klimatischen Bedingungen Rechnung (Schneestürme, Eisregen) und beachten Sie die Wettervorhersagen, bevor Sie lange Überlandfahrten antreten.
National Weather Service

Wer Verkehrsbussen nicht bezahlt, riskiert eine Einreisesperre oder Probleme bei der nächsten Einreise - unter Umständen sogar ein Strafverfahren.
Falls Sie von der Polizei angehalten werden,
bleiben Sie im Fahrzeug sitzen und legen Sie die Hände aufs Steuerrad, bis die Beamten bei Ihnen sind und weitere Anweisungen geben.

Planen Sie im Flugverkehr genügend Zeit für die verschärften Sicherheitskontrollen ein. Die Transportation Security Administration (TSA) informiert über wichtige sicherheitsrelevante Bestimmungen und Verhaltensregeln in den Flughäfen, die unbedingt einzuhalten sind: Check-In, verbotene Gegenstände, bei den Kontrollen zu vermeidende Bemerkungen wie Anspielungen auf Waffen und Bomben etc. Die TSA behält sich das Recht vor, Fluggepäck bei Verdacht aufzubrechen; sie empfiehlt deshalb, das Gepäck nicht zu verschliessen.
TSA

Besondere rechtliche Bestimmungen

Die Rechtsprechung kann sich in den einzelnen Bundesstaaten stark unterscheiden. Sie orientiert sich oft an rigideren Moralvorstellungen als in der Schweiz. Es ist beispielsweise verboten, oben-ohne oder nackt zu baden (auch für Kinder), auf öffentlichem Grund zu urinieren oder nicht vollständig angezogene Kinder zu fotografieren (auch zu Hause). Alkoholkonsum ist für Personen unter 21 Jahren verboten. Ausserdem darf Alkohol weder in der Öffentlichkeit konsumiert noch sichtbar herumgetragen werden.

Es ist strafbar, Kinder unter 12 Jahren unbeaufsichtigt zu lassen, sei dies zu Hause, im Hotel oder im Auto usw.

Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz werden schon bei geringsten Mengen mit mehreren Jahren Haft (Drogenhandel bis lebenslänglich) und einer Einreisesperre bestraft.

In einigen Bundesstaaten wird für schwere Delikte (z.B. Mord) die Todesstrafe verhängt.

Naturbedingte Risiken

Tornados können im ganzen Land und während des ganzen Jahres auftreten. Sie entwickeln sich unter gewissen Bedingungen bei Gewittern. Hurrikane bedrohen von Mai bis November den Golf von Mexiko, Hawaii sowie die Ostküste. Sie können Überschwemmungen, Erdrutsche und Infrastrukturschäden verursachen. Im Winter können im Norden heftige Schneestürme (Blizzards) auftreten. Der Reiseverkehr kann vorübergehend beeinträchtigt werden.
Beachten Sie die Wettervorhersagen sowie die Warnungen und Anweisungen der Behörden.
National Hurricane Center and Central Pacific Hurricane Center

National Weather Service

Waldbrände können im ganzen Land vorkommen. Das National Interagency Fire Center informiert über die aktuellen Brandherde.
National Interagency Fire Center

Teile der USA sind erdbebengefährdet. Das Risiko ist in Puerto Rico, Alaska, Hawaii und im Westen der USA am höchsten. Erd- und Seebeben können neben Verwüstungen auf dem Land auch Tsunami auslösen. Informieren Sie sich in den Hotels oder bei Ihren Gastgebern über das Erdbebendispositiv (Ausgänge, Sammelpunkte etc.).
USGS Earthquake Hazards Program

U.S. Tsunami Warning System (NOAA)

Im Westen der USA, in Alaska sowie im Bundesstaat Hawaii befinden sich zahlreiche Vulkane. Bei Exkursionen auf Vulkane ist grosse Vorsicht geboten und es ist unerlässlich, sich von einem kundigen Führer begleiten zu lassen. Befolgen Sie die Anweisungen der lokalen Behörden, z.B. Absperrungen um aktive Vulkane, Evakuationsbefehle.
U.S. Volcanoes and Current Activity Alerts (USGS)

Sollte sich während Ihres Aufenthalts eine Naturkatastrophe ereignen, befolgen Sie unbedingt die Anweisungen der Behörden und melden Sie sich möglichst rasch bei Ihren Angehörigen. Sind die Verbindungen ins Ausland unterbrochen, kontaktieren Sie die nächste Schweizer Vertretung (Botschaft in Washington, D.C. oder Generalkonsulat in Atlanta, New York oder San Francisco).
Federal Emergency Management Agency (FEMA)

Puerto Rico: Negociado para el Manejo de Emergencias y Administración de Desastres
Alaska: Division of Homeland Security and Emergency Management

Hawaii Emergency Management Agency

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung ist gewährleistet, aber Krankenhausaufenthalte sind wesentlich teurer als in der Schweiz. Auch in Notfällen verlangen Krankenhäuser eine finanzielle Garantie, bevor sie Patienten behandeln (Kreditkarte oder Vorschusszahlung).

Wenn Sie auf bestimmte Medikamente angewiesen sind, sollte Ihre Reiseapotheke einen ausreichenden Vorrat enthalten. Bedenken Sie jedoch: In vielen Ländern gelten besondere Vorschriften für die Mitnahme von betäubungsmittelhaltigen Medikamenten (z.B. Methadon) und Substanzen, mit denen psychische Erkrankungen behandelt werden. Erkundigen Sie sich gegebenenfalls vor der Abreise direkt bei der zuständigen ausländischen Vertretung (Botschaft oder Konsulat) und konsultieren Sie die Rubrik Reiselinks, wo Sie unter anderem weitere Informationen zu diesem Thema sowie generell zur Reisemedizin finden.
Über die Verbreitung von Krankheiten und mögliche Schutzmassnahmen informieren Ärzte und Impfzentren.

Besondere Hinweise

Erkundigen Sie sich frühzeitig bei der US-Botschaft in Bern über die genauen Einreisebestimmungen.
US-Botschaft

Visa Waiver Program: Das Visa Waiver Program (VWP) erlaubt schweizerischen Staatsangehörigen unter gewissen Bedingungen die visafreie Einreise in die USA für Ferien-, Geschäfts- und Transitreisen von weniger als 90 Tagen.
Visa Waiver Program

Electronic System of Travel Authorization (ESTA): Wer die Voraussetzungen für das Visa Waiver Program erfüllt, muss über das Electronic System of Travel Authorization (ESTA) eine Berechtigung zur Einreise im Rahmen des VWP beantragen.
ESTA Informationen
ESTA Anmeldung

Nützliche Adressen

Notruf-Nummer: 911

Zollvorschriften: U.S. Customs and Border Protection

Schweizer Vertretungen im Ausland: Wenn Sie im Ausland in eine Notlage geraten, können Sie sich an die nächste Schweizer Vertretung oder an die Helpline EDA wenden.
Schweizer Vertretungen in den USA

Helpline EDA

Ausländische Vertretungen in der Schweiz: Auskunft über die Einreisevorschriften (zugelassene Ausweise, Visum etc.) erteilen die zuständigen ausländischen Botschaften und Konsulate. Sie informieren auch über die Zollbestimmungen für die Ein- und Ausfuhr von Tieren und Waren: elektronische Geräte, Souvenirs, Medikamente etc.
Ausländische Vertretungen in der Schweiz

Ausschluss der Haftung
Die Reisehinweise des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) stützen sich auf eigene, als vertrauenswürdig eingeschätzte Informationsquellen. Sie verstehen sich als nützliche Hinweise zur sorgfältigen Planung einer Reise. Das EDA kann Reisenden aber den Entscheid und die Verantwortung für die Vorbereitung und Durchführung der Reise nicht abnehmen.
Gefahrensituationen sind oft nicht vorhersehbar, unübersichtlich und können sich rasch ändern. Das EDA übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit der Reisehinweise und für die Richtigkeit des Inhalts von verlinkten externen Internetseiten. Es lehnt jede Haftung für allfällige Schäden im Zusammenhang mit einer Reise ab. Forderungen im Zusammenhang mit der Annullierung einer Reise sind direkt beim Reisebüro oder der Reiseversicherung geltend zu machen.