Gültig am:
Publiziert am: 30.08.2021

Die Sonderinformation Coronavirus (Covid-19) ist mit redaktionellen Änderungen publiziert worden.


Reisehinweise für das Vereinigte Königreich

Diese Reisehinweise entsprechen der aktuellen Lagebeurteilung des EDA. Sie werden laufend überprüft und bei Bedarf angepasst.

Beachten Sie auch die nebenstehenden länderunabhängigen Reiseinformationen und die Fokus-Themen; sie sind Bestandteil dieser Reisehinweise.

Sonderinformation: Coronavirus (Covid-19)

In allen Regionen der Welt besteht das Risiko einer Ansteckung mit dem Coronavirus.

Der Bundesrat empfiehlt, auf Reisen in Staaten mit einer besorgniserregenden Virusvariante zu verzichten. Auf der Liste der Länder mit besorgniserregender Virusvariante des Bundesamtes für Gesundheit BAG ist ersichtlich, ob und welche Staaten zurzeit in diese Kategorie fallen.
BAG: Liste der Länder mit besorgniserregender Virusvariante

Auslandreisen erfordern eine sorgfältige Vorbereitung und ein hohes Mass an Flexibilität. Bedenken Sie namentlich folgende Punkte:

  1. Schweiz– Empfehlungen und Informationen des Bundesamtes für Gesundheit BAG: Das BAG bestimmt die grenzsanitarischen Massnahmen für die Einreise in die Schweiz, z.B. Einreiseformular, Covid-Zertifikat, Testpflicht, Quarantäne.
  2. Ausland – Ein- und Ausreisevorschriften: In zahlreichen Ländern bestehen weiterhin Einreiserestriktionen und/oder besondere Bestimmungen für die Ausreise.
  3. Ausland – Massnahmen innerhalb eines Landes: In vielen Ländern sind weiterhin diverse Massnahmen zur Eindämmung des Virus in Kraft.
  4. Ausland – medizinische Versorgung: Das Coronavirus strapaziert das Gesundheitswesen weltweit.
  5. Ausland – Unterstützung seitens EDA: Das EDA unterstützt im Rahmen des konsularischen Schutzes.
  6. Internationale Verkehrsverbindungen: Flug- und andere Verkehrsverbindungen sind teilweise noch eingeschränkt.

Beachten Sie den Fokus «Coronavirus (COVID-19).

Aktuelles

Coronavirus (COVID-19)

Beachten Sie die Informationen und Empfehlungen im Fokus «Coronavirus (COVID-19)» und des Bundesamtes für Gesundheit BAG.
Fokus Coronavirus (COVID-19)
BAG: Coronavirus

Für die aktuell gültigen Vorschriften in Grossbritannien, beachten Sie die Informationen der zuständigen britischen Behörden und wenden Sie sich bei Fragen an die britische Botschaft in Bern.
UK Government

Britische Botschaft

Auskunft über die Verkehrsverbindungen erteilen die zuständigen Gesellschaften und Reisebüros.

«Brexit»

Grossbritannien ist am 31. Januar 2020 um Mitternacht aus der Europäischen Union EU ausgetreten («Brexit»). Ab dem 1. Januar 2021 werden schrittweise neue Bestimmungen eingeführt. Beachten Sie unter anderem folgende Informationen, bevor Sie die Reise antreten:

Personen: Ab dem 1. Oktober 2021 ist die Schweizer Identitätskarte für die Einreise nach Grossbritannien nicht mehr gültig. Siehe
UK Government: Visiting the UK

Britische Botschaft

Fahrzeuge: Nehmen Sie eine grüne Versicherungskarte mit. Wenden Sie sich an Ihre Fahrzeugversicherung.
UK Government: Visiting the UK

Haustiere: Erkundigen Sie sich bei den britischen Behörden über die Bedingungen für die Einreise nach Grossbritannien und bei den europäischen Behörden über die Bedingungen für die Rückreise durch EU-Länder. Über die Wiedereinreise in Schweiz informiert das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV.
UK Government: Pet travel to Europe after Brexit

European Commission: Movement of pets

BLV

Beachten Sie auch die nachstehenden Informationen und Empfehlungen.

Grundsätzliche Einschätzung

Die Lage ist stabil. Dennoch ist in der Umgebung von Demonstrationen Vorsicht geboten, da Ausschreitungen möglich sind.

Die britischen Behörden weisen auf das Risiko von Terroranschlägen hin. Wiederholt sind Attentate verübt worden, unter anderem:

  • Am 20. Juni 2020 sind bei einem Messerangriff in Reading drei Personen getötet und drei weitere verletzt worden.
  • Am 29. November 2019 griff ein Mann in der Nähe der London Bridge mehrere Personen mit einem Messer an; zwei Personen wurden getötet und drei weitere verletzt.

Befolgen Sie die Anweisungen der lokalen Behörden.
Terrorism and national emergencies

Security Service MI5: Terrorism

Die Rubrik Terrorismus und Entführungen macht auf die Risiken des Terrorismus aufmerksam.
Terrorismus und Entführungen

In Nordirland bestehen gewisse soziale und politische Spannungen, die sich vor allem rund um Gedenktage zeigen. So ist es wiederholt in der Zeit rund um den 12. Juli zu Ausschreitungen gekommen. Es gibt auch ein Risiko von Anschlägen durch Splittergruppen der Irish Republican Army (IRA). Im April 2021 ist es in Belfast und anderen Städten zu Demonstrationen gekommen, die von gewaltsamen Ausschreitungen begleitet waren. Dabei sind mehrere Personen verletzt worden. Weitere Ereignisse dieser Art sind nicht ausgeschlossen. Am 21. April 2019 wurde eine Journalistin an einer Demonstration in Londonderry erschossen. Ebenfalls in Londonderry explodierte am 19. Januar 2019 eine Bombe vor einem Gerichtsgebäude.

Kriminalität

Beachten Sie die üblichen Vorsichtsmassnahmen gegen Kleinkriminalität. In den Grossstädten kann die Kriminalität je nach Stadtteil erheblich variieren, und es wird eine erhöhte Zahl von Gewaltdelikten gemeldet. Bei Angriffen werden zunehmend Stichwaffen eingesetzt.

Erkundigen Sie sich bei Bekannten, Geschäftspartnern oder im Hotel, ob es Quartiere gibt, die gemieden werden sollten oder besondere Vorsicht erfordern.

Beachten Sie die Informationen und Tipps der britischen Polizei.
British Transport Police: Pickpockets
Links auf die regionale Polizei

Verkehr und Infrastruktur

Die Strassen sind generell in gutem Zustand; es herrscht Linksverkehr. In der Innenstadt von London wird eine Strassengebühr erhoben (Congestion Charge).
Highway Code, Road Safety Advice etc.
Transport for London: Congestion Charging

Öffentlicher Verkehr: Grossbritannien verfügt über zahlreiche Bahn- und Busverbindungen, doch ist das öffentliche Verkehrsnetz auf dem Land weniger weit verzweigt als in der Schweiz.

Besondere rechtliche Bestimmungen

Der Verkauf von alkoholischen Getränken (auch Bier) und Tabakwaren an Personen unter 18 Jahren ist nicht erlaubt. Der Alkoholkonsum auf öffentlichen Plätzen, in Parks etc. ist kommunal geregelt und in einigen Gemeinden ganz oder teilweise verboten. Für Fahrzeuglenker gilt eine Grenze von 0,8 Promille Blutalkoholgehalt. Überschreitungen werden hart bestraft.
The drink drive limit

Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz werden schon bei geringen Mengen und bei jeder Art von Drogen geahndet.

Naturbedingte Risiken

In den britischen Überseegebieten in der Karibik muss von Juni bis November mit Hurrikanen gerechnet werden (Anguilla, Cayman Islands und andere). Der Vulkan Soufrière Hills auf Montserrat ist aktiv.
Erdbeben in der Karibik können neben Verwüstungen an Land auch Tsunami auslösen, die die ganze Region erreichen können.

Beachten Sie die Wettervorhersagen sowie die Warnungen und die Anweisungen der lokalen Behörden.
World Meteorological Organization
 
Montserrat Volcano Observatory


Department of Disaster Management and Emergencies Turks and Caicos Islands
 
Department of Disaster Management British Virgin Islands
 
Disaster Management Anguilla

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung ist gewährleistet. Die von einer Schweizer Krankenkasse ausgestellte Europäische Krankenversicherungskarte ist ab 1. Januar 2021 in Grossbritannien nicht mehr gültig. Beachten Sie die Informationen des Bundesamts für Sozialversicherungen BSV und wenden Sie sich an Ihre Krankenkasse.
BSV

Wenn Sie auf bestimmte Medikamente angewiesen sind, sollte Ihre Reiseapotheke einen ausreichenden Vorrat enthalten. Bedenken Sie jedoch: In vielen Ländern gelten besondere Vorschriften für die Mitnahme von betäubungsmittelhaltigen Medikamenten (z.B. Methadon) und Substanzen, mit denen psychische Erkrankungen behandelt werden. Erkundigen Sie sich gegebenenfalls vor der Abreise direkt bei der zuständigen ausländischen Vertretung (Botschaft oder Konsulat) und konsultieren Sie die Rubrik Reiselinks, wo Sie unter anderem weitere Informationen zu diesem Thema sowie generell zur Reisemedizin finden. Über die Verbreitung von Krankheiten und mögliche Schutzmassnahmen informieren Ärzte und Impfzentren.

Wenn Sie auf bestimmte Medikamente angewiesen sind, sollte Ihre Reiseapotheke einen ausreichenden Vorrat enthalten. Bedenken Sie jedoch: In vielen Ländern gelten besondere Vorschriften für die Mitnahme von betäubungsmittelhaltigen Medikamenten (z.B. Methadon) und Substanzen, mit denen psychische Erkrankungen behandelt werden. Erkundigen Sie sich gegebenenfalls vor der Abreise direkt bei der zuständigen ausländischen Vertretung (Botschaft oder Konsulat) und konsultieren Sie die Rubrik Reiselinks, wo Sie unter anderem weitere Informationen zu diesem Thema sowie generell zur Reisemedizin finden. Über die Verbreitung von Krankheiten und mögliche Schutzmassnahmen informieren Ärzte und Impfzentren.

Nützliche Adressen

Allgemeine Notrufnummer: 999
Britische Zollvorschriften: Bringing goods into the UK

Schweizer Vertretungen im Ausland: Wenn Sie im Ausland in eine Notlage geraten, können Sie sich an die nächste Schweizer Vertretung oder an die Helpline EDA wenden.
Regionales Konsularcenter in London

Helpline EDA

Ausländische Vertretungen in der Schweiz: Auskunft über die Einreisevorschriften (zugelassene Ausweise, Visum etc.) erteilen die zuständigen ausländischen Botschaften und Konsulate. Sie informieren auch über die Zollbestimmungen für die Ein- und Ausfuhr von Tieren und Waren: elektronische Geräte, Souvenirs, Medikamente etc.
Ausländische Vertretungen in der Schweiz

Ausschluss der Haftung
Die Reisehinweise des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) stützen sich auf eigene, als vertrauenswürdig eingeschätzte Informationsquellen. Sie verstehen sich als nützliche Hinweise zur sorgfältigen Planung einer Reise. Das EDA kann Reisenden aber den Entscheid und die Verantwortung für die Vorbereitung und Durchführung der Reise nicht abnehmen.
Gefahrensituationen sind oft nicht vorhersehbar, unübersichtlich und können sich rasch ändern. Das EDA übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit der Reisehinweise und für die Richtigkeit des Inhalts von verlinkten externen Internetseiten. Es lehnt jede Haftung für allfällige Schäden im Zusammenhang mit einer Reise ab. Forderungen im Zusammenhang mit der Annullierung einer Reise sind direkt beim Reisebüro oder der Reiseversicherung geltend zu machen.