Bilaterale Beziehungen Schweiz–Jemen

Die Schweiz liefert Nahrungsmittelhilfe in den Jemen und bietet technische und finanzielle Unterstützung. In den 1980er-Jahren leistete sie mehrere Male Nothilfe nach Erdbeben.

Zusammenarbeit im Bildungsbereich

Forschende und Kulturschaffende aus Jemen können sich beim Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) um Bundes-Exzellenz-Stipendien bewerben.

Entwicklungszusammenarbeit und Humanitäre Hilfe

Die Schweiz hat ihre Unterstützung für Jemen intensiviert. Seit 2007 führt sie in Zusammenarbeit mit internationalen, in Jemen tätigen Organisationen ein Programm mit dem Titel «Protection in the Region» durch. Hauptziel ist es, Jemen bei der Bewältigung der Flüchtlingsströme aus dem Horn von Afrika zu unterstützen.

Anfang 2011 eröffnete die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA in Sanaʼa ein Programmbüro, um ihre Tätigkeit auszubauen.

Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe

Schweizerinnen und Schweizer in Jemen

Die Schweizer Gemeinschaft in Jemen zählt 37 Mitglieder.

Geschichte der bilateralen Beziehungen

Vor der Vereinigung Jemens 1990 hatte die Schweiz sowohl Nordjemen (1948) als auch Südjemen (1967) anerkannt und mit beiden Ländern diplomatische Beziehungen aufgenommen (1972 bzw. 1973). Heute wahrt sie ihre Interessen in Jemen über ihre Botschaft in Riad und führt zudem ein Konsulat in Sana’a. Jemen verfügt in der Schweiz über eine Botschaft (Genf).

Eintrag im Historischen Lexikon der Schweiz