Frieden und Menschenrechte

Foto des Himmelsglobus vor dem Palais des Nations in Genf
Der Himmelsglobus als Symbol des Friedens, Palais des Nations, Genf. © EDA, Präsenz Schweiz

Das Fördern von Frieden und Menschenrechten ist eine Priorität der Schweizer Aussenpolitik. Dabei steht der Schutz des einzelnen Menschen und seiner Würde im Mittelpunkt. Jeder Mensch soll ohne Angst, ohne Not und in Frieden leben können. Dafür engagiert sich die Schweiz nicht nur vor Ort, sondern auch in internationalen Organisationen.

Die Bundesverfassung erteilt der Aussenpolitik explizit den Auftrag, sich für die Achtung der Menschenrechte einzusetzen, die Demokratie zu fördern und zu einem friedlichen Zusammenleben der Völker beizutragen (Artikel 54). Dem EDA steht ein entsprechender Rahmenkredit zur Verfügung. Er muss alle vier Jahre im Rahmen der Botschaft zur internationalen Zusammenarbeit vom Parlament bewilligt werden.

Rechtliche Grundlage dafür ist das Bundesgesetz über Massnahmen zur zivilen Friedensförderung und Stärkung der Menschenrechte. Es wurde 2003 von National- und Ständerat verabschiedet und trat am 1. Mai 2004 in Kraft. Innerhalb des EDA ist die Abteilung Menschliche Sicherheit (AMS) zuständig für die Umsetzung.

Abteilung Menschliche Sicherheit

Friedenspolitik

Die AMS engagiert sich dafür, dass Konflikte mit friedlichen Mitteln beigelegt werden.

Humanitäre Politik

Die AMS engagiert sich für den Schutz der Zivilbevölkerung in und nach Konflikten, Krisen und Naturkatastrophen.

Menschenrechtspolitik

Die AMS setzt sich dafür ein, dass die Menschenrechte eingehalten werden, und unterstützt Staaten bei deren Umsetzung.

Migrationsaussenpolitik

Die AMS setzt sich dafür ein, dass Vertriebene, Migrantinnen und Migranten wirksam geschützt werden. Sie fördert eine menschenwürdige Migrationspolitik und bekämpft Menschenhandel.

Expertenpool für zivile Friedensförderung

Die AMS entsendet Expertinnen und Experten im Rahmen der zivilen Friedensförderung.