Abteilung Menschliche Sicherheit

Die Abteilung Menschliche Sicherheit ist innerhalb des EDA zuständig für die Förderung des Friedens und der Menschenrechte im Rahmen der aussenpolitischen Strategie des Bundesrats. Im Zentrum stehen die Sicherheit des Einzelnen und sein Schutz vor Gewalt, Krieg und Willkür.

Zur Erfüllung ihrer Aufgaben in den Bereichen Frieden und Menschenrechte  im Rahmen der aussenpolitischen Strategie des Bundesrats steht der Abteilung Menschliche Sicherheit des EDA (AMS)  ein Rahmenkredit zur Verfügung, der alle vier Jahre vom Parlament neu bewilligt werden muss.

Die Abteilung ist in sieben Sektionen gegliedert:

  • Friedenspolitik I, II, III und Multilaterale Friedenspolitik
  • Menschenrechtspolitik
  • Humanitäre Politik und Migration
  • Schweizerischer Expertenpool für zivile Friedensförderung (SEF)

Die vier Sektionen (Friedenspolitik I, II und III, Multilaterale Friedenspolitik) setzen sich für die Prävention und Regelung von Gewaltkonflikten sowie für eine nachhaltige Friedenssicherung ein. Zu ihren Kernkompetenzen gehören Mediation und Unterstützung von Wahlen. Ihre Hauptthemen sind Konfliktprävention und Friedensförderung, insbesondere auch im Rahmen internationaler Organisationen wie beispielsweise der UNO, und die Unterstützung entsprechender Initiativen. Dazu gehören unter anderem der Kampf gegen illegale Kleinwaffen und  Antipersonenminen oder die Entwaffnung und Demobilisierung ehemaliger Soldaten und ihre Wiedereingliederung in die Gesellschaft.

Die Sektionen  kümmern sich zudem um den Themenkreis Religion-Konflikt-Politik und sind für die Koordinierung der Genfer Zentren zuständig. 

Die Sektion Menschenrechtspolitik setzt sich auf bilateraler und multilateraler Ebene für die Achtung der Menschenrechte ein. 

Die Sektion humanitäre Politik und Migration engagiert sich für einen besseren Schutz der Zivilbevölkerung in bewaffneten Konflikten, für eine menschenwürdige Flüchtlings- und Migrationspolitik und gegen den Menschenhandel. 

Der Schweizerische Expertenpool für zivile Friedensförderung (SEF) stellt je nach Bedarf Freiwillige als Expertinnen und Experten für bilaterale und multilaterale Projekte zur Verfügung. 

Unterstützt wird die AMS-Leitung vom Stab, bei dem auch die Bereiche Gender, Strategisches Controlling und Wissensmanagement angesiedelt sind. Jeden Herbst führt die AMS eine Jahreskonferenz zu einem ihrer Themen durch.

Engagement für die Abschaffung der Todesstrafe

Die Botschafterin oder der Botschafter   für menschenrechtspolitische Fragen ist in erster Linie zuständig für das Schweizer Engagement für die  Abschaffung der Todesstrafe sowie die Menschenrechtsdialoge in Asien (China, Tadschikistan und Vietnam).

Die Task Force for Dealing with the Past and Prevention of atrocities ist verantwortlich für eine kohärente und konsistente Strategie des EDA in den Bereichen Vergangenheitsbewältigung, Genozid- und Gräueltatenprävention.