Gültig am:
Publiziert am: 07.04.2022

Die Sonderinformation Coronavirus (Covid-19) ist überarbeitet worden. Beachten Sie weiterhin die Informationen im Fokus Coronavirus (Covid-19).


Reisehinweise für Niger

Diese Reisehinweise entsprechen der aktuellen Lagebeurteilung des EDA. Sie werden laufend überprüft und bei Bedarf angepasst.

Beachten Sie auch die nebenstehenden länderunabhängigen Reiseinformationen und die Fokus-Themen; sie sind Bestandteil dieser Reisehinweise.

Sonderinformation: Coronavirus (Covid-19)

In allen Regionen der Welt besteht das Risiko einer Ansteckung mit dem Coronavirus.

Um die Verbreitung des Coronavirus (Covid-19) einzudämmen, können Staaten Einreise- und Ausreiserestriktionen sowie Massnahmen innerhalb des Landes verfügen. Solche Vorschriften können kurzfristig ändern. Auslandreisen erfordern deshalb eine sorgfältige Vorbereitung und ein hohes Mass an Flexibilität.

Beachten Sie die Informationen und Empfehlungen im Fokus «Coronavirus (COVID-19)» und des Bundesamtes für Gesundheit BAG.
Fokus «Coronavirus (COVID-19)
BAG: Coronavirus: Reisen

Aktuelles

Coronavirus (COVID-19)

Beachten Sie die Informationen und Empfehlungen im Fokus «Coronavirus (COVID-19)» und des Bundesamtes für Gesundheit BAG.
Fokus Coronavirus (COVID-19)
BAG: Coronavirus

Um die Verbreitung des Coronavirus (COVID-19) einzudämmen, verfügen zahlreiche Staaten Einreise- und Ausreiserestriktionen sowie Reisebeschränkungen innerhalb des Landes. Die Vorschriften ändern laufend.

Für die aktuell gültigen Vorschriften in Niger, beachten Sie die Informationen der zuständigen nigrischen Behörden und wenden Sie sich bei Fragen an die Botschaft von Niger in Genf.
Gesundheitsministerium
Botschaft von Niger

Auskunft über die Verkehrsverbindungen erteilen die zuständigen Gesellschaften und Reisebüros.

Beachten Sie auch die nachstehenden Informationen und Empfehlungen.

Grundsätzliche Einschätzung

Von Reisen nach Niger sowie von Aufenthalten jeder Art im Land wird abgeraten.

In grossen Teilen der Sahara und des Sahel sind bewaffnete Banden und islamistische Terroristen aktiv, die von Schmuggel, Raubüberfällen und Entführungen leben. Sie sind gut organisiert, operieren grenzüberschreitend und haben Verbindungen zu lokalen, kriminellen Gruppen. Seit November 2009 sind mehrere Ausländerinnen und Ausländer in der Sahara/Sahelzone entführt worden, teilweise mit Todesfolge. Es handelte sich um Touristinnen und Touristen sowie Mitarbeitende von Hilfsorganisationen und ausländischen Firmen. Das Entführungsrisiko ist im ganzen Land sehr hoch. 

Beachten Sie die Informationen auf unseren spezifischen Internet-Seiten:
Entführungsrisiko in der Sahara und Sahelzone

Terrorismus und Entführungen

Das Risiko von terroristischen Anschlägen besteht im ganzen Land; es ist am höchsten in den Regionen Diffa, Tahoua und Tillabéry, wo der Ausnahmezustand in Kraft ist. Bei bewaffneten Angriffen werden immer wieder Sicherheitskräfte oder Zivilpersonen getötet oder verletzt. Beispiele:

  • Am 25. August 2021 in Baroua, Region Diffa, und am 20. August 2021 in Theim, Region Tillabéry.
  • Am 9. August 2020 sind im Parc des Girafes in Kouré (Tillabéry) bei einem bewaffneten Angriff sechs französische und zwei nigrische Staatsangehörige getötet worden.
  • Im Juni 2019 wurden in der Nähe von Niamey nigrische Polizisten bei einem bewaffneten Angriff getötet oder verletzt.

Die Konflikte und die unsichere Lage in Mali, Nigeria und Burkina Faso beeinträchtigen die Sicherheitslage in Niger, insbesondere in den Grenzgebieten. Es kommt immer wieder zu bewaffneten Zwischenfällen und gravierenden terroristischen Überfällen. Zum Beispiel haben am 2. Januar 2021 bewaffnete Überfälle auf zwei Dörfer in der Region Tillabéry über hundert Todesopfer gefordert. Zudem sind in den Grenzgebieten zu Nigeria bewaffnete kriminelle Banden aktiv, insbesondere in der Region Maradi.

In Niamey finden regelmässig Demonstrationen statt. Gewaltsame Ausschreitungen sowie Zusammenstösse zwischen Demonstrierenden und den Sicherheitskräften sind dabei nicht auszuschliessen.

Die Zahl der Einbrüche und bewaffneten Raubüberfälle nimmt zu.

Nützliche Adressen

Schweizer Vertretungen im Ausland: Wenn Sie im Ausland in eine Notlage geraten, können Sie sich an die nächste Schweizer Vertretung oder an die Helpline EDA wenden.
Schweizer Botschaft in Abuja, Nigeria
Schweizer Kooperationsbüro und Konsulargentur in Niamey
Helpline EDA

Ausländische Vertretungen in der Schweiz: Auskunft über die Einreisevorschriften (zugelassene Ausweise, Visum etc.) erteilen die zuständigen ausländischen Botschaften und Konsulate. Sie informieren auch über die Zollbestimmungen für die Ein- und Ausfuhr von Tieren und Waren: elektronische Geräte, Souvenirs, Medikamente etc.
Ausländische Vertretungen in der Schweiz

Ausschluss der Haftung
Die Reisehinweise des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) stützen sich auf eigene, als vertrauenswürdig eingeschätzte Informationsquellen. Sie verstehen sich als nützliche Hinweise zur Planung einer Reise. Das EDA kann Reisenden aber den Entscheid und die Verantwortung für die Vorbereitung und Durchführung der Reise nicht abnehmen.
Gefahrensituationen sind oft nicht vorhersehbar, unübersichtlich und können sich rasch ändern. Das EDA übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit der Reisehinweise und für die Richtigkeit des Inhalts von verlinkten externen Internetseiten. Es lehnt jede Haftung für allfällige Schäden im Zusammenhang mit einer Reise ab. Forderungen im Zusammenhang mit der Annullierung einer Reise sind direkt beim Reisebüro oder der Reiseversicherung geltend zu machen.