Bilaterale Beziehungen Schweiz–Hongkong

Hongkong ist für die Schweiz ein ausserordentlich wichtiger Wirtschaftspartner. Seit dem 1. Juli 1997 ist Hongkong eine Administrative Sonderverwaltungszone der Volksrepublik China. Es verfügt über keine eigene Aussenpolitik.

Schwerpunkte der bilateralen Beziehungen

Hongkong dient oft als Eingangstor für Schweizer Exporte für das chinesische Festland. Die Schweiz führt ungefähr gleich viel Waren nach Hongkong wie nach dem übrigen China aus.

Seit den 1960er Jahren haben sich zahlreiche Schweizer Banken in Hongkong etabliert. Für sie ist der dortige Finanzplatz von zentraler Bedeutung.

SECO Länderinformationen

Offizielle Website der Behörden Hongkongs (en)

Schweizerinnen und Schweizer in Hongkong

Ende 2013 lebten 2064 Schweizer Staatsangehörige in Hongkong.

Geschichte der bilateralen Beziehungen

Hongkong war zwischen 1842 (Vertrag von Nankin) und 1997 (Rückgabe an China) eine britische Kolonie. Im Laufe des 19. Jahrhunderts stieg es zu einem der wichtigsten Handelszentren Asiens auf. Die Schweiz war bereits 1842 in der Person von Theodor Jost präsent, dem ersten apostolischen Präfekten Hongkongs. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts liessen sich katholische und protestantische Missionare – vor allem von der Basler Mission – sowie Schweizer Geschäftsleute in der Gegend nieder.